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NABU - Naturschutzbund Kreisverband Kleve e. V. - Aktuelles

Aktuelles


 
Donnerstag, 02.05.2019

Das Glück der Gartenkinder am Donnerstag, 2. Mai 2019

Workshop für Multiplikatoren der Umweltbildung im Schaubauerngarten von St. Bernardin in Sonsbeck-Hamb

Die TeilnehmerInnen erhalten Tipps zur Auswahl pflegeleichter Gemüse, Anregungen für die naturnahe Gartengestaltung und nützliche Sachinformationen zu naturkundlichen Themen. Spiele und Aktionen rund um den Garten runden den Workshop ab.
Uhrzeit: 16:00 - 18:30 Uhr (offener Beginn mit Stehkaffee im Sommerhäuschen ab 15:30 Uhr)
Leitung: S. Kotzan (NABU Kreisverband Kleve)
Beitrag: 14 €
Anmeldung: Katholisches Bildungsforum Kleve: 02821-721525, www.kbw-kleve.de
Sonstiges: Park, Garten, Räumlichkeiten und Toiletten sind barrierefrei zugänglich. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Katholischen Bildungswerk (KBW) Kleve und dem NABU Kreisverband Kleve e.V. und Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.

LEADER PROJEKT



 


 
Montag, 15.04.2019

Frühlingsforscher in St. Bernardin am Montag, 15. April 2019

Ferienerlebnistag für Kinder von 6 – 12 Jahren

„Endlich Ferien! Das frühere Kloster St. Bernardin mit seinem tollen Bauerngarten und dem großen Park ist der perfekte Ort für einen Tag in der Natur! Jetzt im Frühling wird es endlich wieder wärmer und die Tage werden länger. Plötzlich erscheinen überall Blüten und Knospen. Jetzt bekommen auch Vogel, Frosch & Co. Nachwuchs. Wir machen uns im Schaubauerngarten und Park von St. Bernardin auf die Suche nach den Frühlingsboten aus dem Tier- und Pflanzenreich.“
Zeit: 15.4.2019, 10:00 – 14:00 Uhr
Leitung: S. Kotzan (NABU Kreisverband Kleve)
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Volkshochschule Gelderland und dem NABU Kreisverband Kleve e.V. und Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.
Beitrag: 8 € pro Kind
Anmeldung: VHS Gelderland, Kapuzinerstr. 34, 47608 Geldern, Tel.: 02831-93750, www.vhs-gelderland.de
Sonstiges: Bitte warme, regenfeste, alte Kleidung, wasserfeste Schuhe, ggf. Sonnencreme und -kappe, Lunchpaket und Getränke mitbringen! Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

LEADER PROJEKT



 


 
Samstag, 13.04.2019

Tauschbörse für Saatgut und Jungpflanzen in St. Bernardin am Samstag, 13. April 2019

Die Vielfalt der Gemüsearten und -sorten, die noch in den Gärten unserer Urgroßeltern herrschte, ist heute gefährdet. In den Geschäften ist oft nur noch eine Handvoll Sorten erhältlich, die auf Aussehen und gute Lagerfähigkeit hin gezüchtet wurden. Das handelsübliche Sortiment umfasst zudem fast ausschließlich nicht samenfestes Hybrid-Saatgut, das jedes Jahr neu gekauft werden muss.
Doch es gibt Hoffnung: Was zunächst als Delikatesse in Feinschmecker-Restaurants Einzug hielt, kommt seit einigen Jahren auch in der alltäglichen Küche wieder auf den Tisch: alte regionale Sorten in Gestalt von Mangold, Pastinaken und Co.! Sie zeichnen sich durch geschmackliche Vielfalt und wertvolle Inhaltsstoffe aus. Diese Schätze in den Garten zurückzuholen und eigenes Saatgut zu gewinnen, lohnt sich also allemal.
Auf der kostenfreien Börse können Samen alter Gemüsesorten, Blumen und Kräuter sowie Gemüse-Jungpflanzen getauscht oder gegen eine kleine Spende erstanden werden.
Treffpunkt: Garten der Wohnanlage St. Bernardin, St. Bernardin-Straße 64 in 47665 Sonsbeck-Hamb (am Ortsrand von Geldern-Kapellen). Es besteht die Möglichkeit, mit dem Pkw über den Dominicus-Hacks-Weg an das Gelände heranzufahren, um Pflanzen abzuladen. Der Weg ist ausgeschildert.
Uhrzeit: 15:00 - 16:00 Uhr
Sonstiges: Park, Garten, Räumlichkeiten und Toiletten sind barrierefrei zugänglich.
Die Veranstaltung ist Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.

LEADER PROJEKT



 


 

Holzschnitzereien, Foto: S. Kotzan
Samstag, 30.03.2019

Schnitzen in St. Bernardin am Samstag, 30.03.2019

Familien-Workshop für Großeltern/Eltern und Kinder ab 8 Jahren

„Schnitzen kann man nicht nur in Lönneberga, sondern auch in St. Bernardin: Ein gutes Messer, ein Stück Holz und schon könnt ihr im Team mit euren Eltern loslegen. Ob Tiere, Schmuck oder praktische Gebrauchsgegenstände entscheidet ihr. Natürlich gilt es einige Sicherheitsregeln zu beachten. Dazu gibt es Tipps zur Auswahl des Holzes und die Möglichkeit, Werkzeuge für die Weiterverarbeitung und Verzierung eurer Werkstücke zu erproben. Eigene Schnitzmesser können gerne mitgebracht werden.“
Uhrzeit: 15:00 - 18:00 Uhr
Leitung: M. Stennecken, Künstler
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Familienbildungsstätte (FBS) Geldern-Kevelaer und dem NABU Kreisverband Kleve e.V. und Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.
Beitrag: 1 Erwachsener einschl. 1 Kind: 19 €, 2. Kind: 5 €
Anmeldung: FBS Geldern, 02831-134600, fbs-geldern@bistum-muenster.de
Sonstiges: Die Wege sind auch für Rollstuhlfahrer passierbar. Bei gutem Wetter im Park, bei Regen im Sommerhäuschen

LEADER PROJEKT



 


 

Gehörnte Mauerbienen
Sonntag, 24.03.2019

Der Frühling ist da...

Die Gehörnten Mauerbienen Osmia cornuta sind am 22.03.2019 geschlüpft. Hier kämpfen zwei Männchen um das Weibchen.



 


 

Zitronenfalter
Samstag, 23.03.2019

Der Frühling ist da...

Ein Pärchen Zitronenfalter hat sich zur Paarung unter ein Blatt zurückgezogen.



 


 

Montag, 18.02.2019

Feuerspeiende Eifel

Die vulkanische Vergangenheit begegnet dem Urlauber auf Schritt und Tritt. Muschelkalkfelsen wurden aus den ehemaligen Meeren an die Oberfläche gedrückt und beherbergen eine einmalige Fauna und Flora. Maare zeugen von erloschenen Vulkanen, ja sogar ein Geysir ist noch aktiv.
Die abwechslungsreiche Landschaft lädt zum Wandern, Fahrradfahren – auch auf ehemaligen Zugstrecken – und Baden ein. Das Mosaik von Seen, Wäldern und bunten Wiesen ist für NRW einmalig. Hier fühlen sich z. B. Neuntöter, Schlingnatter, über 40 Orchideenarten oder Mohrenfalter wohl.
Hermann-Josef Windeln zeigt am Montag, 18. Februar, 19.30 Uhr, in der Gaststätte "Zur Post", Kapellener Str. 48, Issum, eine Bild-Präsentation mit Beispielen aus vielen Exkursionen und Urlaubserfahungen.
Leitung: H.-J. WindelnTel. 02831-6793.
Gäste sind herzlich willkommen.



 


 
Sonntag, 03.02.2019

NABU fordert Baustopp am Kermisdahl

Der Naturschutzbund Deutschland lehnt die in Kleve erwogenen Pläne, zwischen Worcesterbrücke, Kermisdahl und der Straße In den Galleien weitere Baumaßnahmen durchzuführen, strikt ab.
Wetering, Kermisdahl und Tweestrom bilden zusammen mit dem künstlich hinzugebauten Spoykanal ein Fließsystem, welches die Stadt Kleve am Fuß der Endmoräne durchzieht. Die Wasserrechtsrahmenrichtlinie der EU fordert, dass Gewässer in einen guten ökologischen Zustand versetzt werden sollen.
Nachdem eine teilweise Verrohrung des Tweestrom glücklicherweise verhindert werden konnte, müsste nun alles getan werden, um auch den Zustand dieses Fließsystems, das sich insgesamt in keinem guten Zustand befindet, zu verbessern.
Dies wäre für die Qualität des Wassers selbst und damit aber auch für die an das Wasser gebundenen Tierarten (z.B. Fische, Lurche, Insekten, Weichtiere und Wasservögel) wichtig. Aber die unglückliche Bebauung in zweiter Reihe in den Galleien und die neue Einbetonierung des Spoykanals gingen in die falsche Richtung. Weitere Gebäude in diesem tieffliegenden Bereich der alten Flussaue zu errichten und Aufschüttungen für Straßen- und Wegebau vorzunehmen wären kontraproduktiv.
Störende Wirkung von Radfahrern und Fußgängern für Wasservögel auf der jetzt noch ruhigen Seite des Kermisdahls wären es ebenso.
Über Jahrhunderte hinweg hat die Menschen hier das Landschaftsbild aus bewaldetem Steilhang, Wasser und Ebene fasziniert. Der Blick über den Kermisdahl hinweg auf die Schwanenburg ist eines der Lieblingsmotive für Maler und Fotografen.
Der Hang der Endmoräne, der Kermisdahl und der Baumbestand in der Ebene am östlichen Ufer bilden eine Frischluftschneise, die sich günstig auf der Stadtklima auswirkt.
Schließlich bietet der Wanderweg zwischen Kermisdahl und Prallhang die Möglichkeit, sich in einer naturnahen Umgebung zu erholen.
Es wäre schlimm, wenn dies alles aufs Spiel gesetzt würde.

Adalbert Niemers 2. stellv. Vors.



 


 
Dienstag, 22.01.2019

Naturkundliche Wanderung in der Rheinaue

Am Sonntag, dem 03.02.2019, veranstaltet der Naturschutzbund Deutschland, NABU, eine naturkundliche Wanderung in der Rheinaue bei Emmerich-Hüthum. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr vor dem Tor der Klinkerwerke Muhr, Fackeldeystr., Emmerich. Die Leitung hat Adalbert Niemers, Tel. 02822-70382.
Das Naturschutzgebiet „Emmericher Ward“, das seit einigen Jahren von der NABU-Naturschutzstation betreut wird, erstreckt sich auf einer Länge von gut 4 Kilometern am Rhein entlang. Es ist Teil des EU-Vogelschutzgebietes „Unterer Niederrhein“. Darüberhinaus ist es ein wichtiges Teilgebiet der zur Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie gemeldeten Gebiete am unteren Niederrhein.
Deshalb werden auf der Wanderung die große Bedeutung der Rheinaue als Rastplatz für Zugvögel aus Nord- und Osteuropa sowie Sibirien erläutert, aber auch die Bedeutung als Brut- und Rastplatz für zahlreiche einheimische Vogelarten.
Außerdem gibt es Informationen zum Life-Projekt zur Fluss- und Auenoptimierung in der Emmericher Ward (Einrichtung der inzwischen fertiggestellten Nebenrinne des Rheins und Auenentwicklung).
Zur Wanderung sollten sofern möglich ein Fernglas und ein Vogelbestimmungsbuch mitgebracht werden.
Auch Kinder und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Adalbert Niemers
2. stellv. Vors



 


 
Sonntag, 20.01.2019

Grüne Woche für Naturforscher in St. Bernardin

Fünf Ferienerlebnistage für Kinder von 6 - 12 Jahren vom 15. - 19. Juli 2019

„Endlich Ferien! Zeit für eine ganze Woche in der Natur! Das frühere Kloster St. Bernardin mit seinem tollen Bauerngarten und dem großen Park ist der perfekte Ort dafür! Wir erforschen Tiere und Pflanzen, gärtnern, lernen den Geschmack der Wild- und Küchenkräuter und fast vergessener Gemüsesorten kennen, machen den Wildbienen-Führerschein und vieles mehr.“
Zeit: 15. Juli 2019; 10 – 14 Uhr
Leitung: S. Kotzan (NABU Kreisverband Kleve)
Die Veranstaltung ist Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.
Beitrag: 40 €
Anmeldung: NABU Kreisverband Kleve, 02838-7766520, Leader@nabu-kleve.de
Sonstiges: Bitte warme, regenfeste, alte Kleidung, wasserfeste Schuhe, ggf. Sonnencreme und -kappe, Lunchpaket und Getränke mitbringen! Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

LEADER PROJEKT



 


 

Junge Schleiereule (Foto: H.-J. Windeln)
Sonntag, 20.01.2019

Von Trafo- zu Eulentürmen

Schleiereulen siedeln in drei Türmen rund um Straelen

Nach und nach konnte der NABU drei ehemalige Trafotürme rund um Straelen mit Schleiereulenkästen ausstatten. Im Obergeschoss der Türme ließen sind die großen Kästen gut unterbringen und ein Fenster als Flugloch öffnen.
Anfang Januar 2019 stand die jährliche Kontrolle der Kästen und ihre Säuberung an. Begonnen wurde mit dem Turm "An der Spinne", der erst Ende 2017 einen Kasten erhielt. Nach dem Erklimmen des Obergeschosses über eine steile Treppe und das Öffnen der Klappe war klar: Bewohnt! Doch es kam noch besser: Beim Anlegen der Leiter an den Kasten verließ die erste Eule etwas verstimmt den Kasten. Eine zweite folgte, als der Kasten geöffnet wurde, um die alten Gewölle zu entnehmen und die Einstreu zu erneuern. Ähnlich ging es uns im Broekhuysener Turm: Auch hier hatten sich zwei Eulen an dem kalten Tag in dem geschützten Kasten zum Schlafen zurückgezogen. Und auch im dritten Turm am Ringofen wurde eine Eule angetroffen. Ob die Tiere erfolgreich gebrütet haben, lässt sich zwar nicht belegen, aber offenbar ist der Wohnungsmangel für die Schleiereulen rund um Straelen so groß, dass die Türme schnell und dauerhaft angenommen werden. So staubig die Säuberungsarbeiten sind, es war ein tolles Erlebnis fünf Schleiereulen an einem Tag zu sehen. Den Eigentümern der Türme, sei gedankt, dass sie die Türme vor dem Abriss retteten. Die Turmübernahme erwies sich somit als "Wohnungsbeschaffung" für Eulen und Co !
Monika Hertel



 


 
Samstag, 19.01.2019

Naturkundliche Wanderung in der Rheinaue

Am Sonntag, dem 03.02.2019, veranstaltet der Naturschutzbund Deutschland, NABU, eine naturkundliche Wanderung in der Rheinaue bei Emmerich-Hüthum. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr vor dem Tor der Klinkerwerke Muhr, Fackeldeystr., Emmerich. Die Leitung hat Adalbert Niemers, Tel. 02822-70382.
Das Naturschutzgebiet „Emmericher Ward“, das seit einigen Jahren von der NABU-Naturschutzstation betreut wird, erstreckt sich auf einer Länge von gut vier Kilometern am Rhein entlang. Es ist Teil des EU-Vogelschutzgebietes „Unterer Niederrhein“. Darüberhinaus ist es ein wichtiges Teilgebiet der zur Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie gemeldeten Gebiete am unteren Niederrhein.
Deshalb werden auf der Wanderung die große Bedeutung der Rheinaue als Rastplatz für Zugvögel aus Nord- und Osteuropa sowie Sibirien erläutert, aber auch die Bedeutung als Brut- und Rastplatz für zahlreiche einheimische Vogelarten.
Außerdem gibt es Informationen zum Life-Projekt zur Fluss- und Auenoptimierung in der Emmericher Ward (Einrichtung der inzwischen fertiggestellten Nebenrinne des Rheins und Auenentwicklung). Zur Wanderung sollten sofern möglich ein Fernglas und ein Vogelbestimmungsbuch mitgebracht werden.
Auch Kinder und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Adalbert Niemers
2. stellv. Vors



 


 

Gehörnte Mauerbienen (Osmia cornuta) in Paarungsstimmung (Foto: M. Hertel)
Mittwoch, 28.11.2018

Wildbienen - Biologie, Schutz, Umweltbildung - leider ausgebucht!

Zweitägige praxisorientierte Schulung mit Exkursion

Termin: Samstag, 6. April – Sonntag, 7. April 2019
Die Bedeutung von Wildbienen nicht nur für die Bestäubung von Nutzpflanzen wurde lange unterschätzt. Darüber hinaus sind sie gefahrlos und leicht zu beobachten und zu schützen und eignen sich damit hervorragend für die Umweltbildung.
In dem zweitägigen Seminar unter der Leitung der Wildbienen-Experten Volker Fockenberg, Hermann Josef Windeln und der Umweltpädagogin Sabine Kotzan können Sie sich umfassend mit Wildbienen beschäftigen. Sie erlangen Kenntnisse über Lebensweise, Ökologie, Artbestimmung und Schutzmaßnahmen. Der Schaubauerngarten für alte Gemüsesorten im Park des ehemaligen Klosters St. Bernardin bietet dafür beste Voraussetzungen.
Aufgelockert wird die Vermittlung der biologischen Grundlagen durch die Vorstellung und praktische Erprobung von pädagogischen Programmen für verschiedene Altersstufen. Lehrkräfte und andere Multiplikatoren erhalten zahlreiche Anregungen für den Unterricht, den Offenen Ganztag oder die außerschulische Umweltbildung.
Das Seminar ist Bestandteil des LEADER-Projekts "Umweltbildung für alle - Inklusion inklusive!" des NABU Kreis Kleve e. V. Park, Garten, Räumlichkeiten und Toiletten sind barrierefrei zugänglich. An der Exkursion können Rollstuhlfahrer und Benutzer von Rollatoren nicht teilnehmen. Alternativ können sie bei einem parallel stattfindenden Workshop mitmachen.
Anmeldung: NABU Kreisverband Kleve: S. Kotzan, Tel.: 02838-7766520, E-Mail: leader@nabu-kleve.de
Anmeldeschluss: 22. März 2019

LEADER PROJEKT



 


 

Schwalbenschwanz
Montag, 05.11.2018

Natur im Gelderland

- Raritäten und neue Arten 2018

Der Naturschutzbund Kreis Kleve e. V., Ortsgruppe Issum-Geldern, zeigt in einer Multimediashow die „Highlights“ von 2018, z.B. Erstfunde am Niederrhein, Reptilien, Fledermäuse, Kartierungen in den Fleuthkuhlen usw.,
in der Gaststätte "Zur Post", Kapellener Str. 48, Issum,
am Montag, 05. 11., 19.30 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.
Leitung: H.-J. Windeln, Tel. 02831-6793.



 


 

Donnerstag, 04.10.2018

Neuer Flyer zum Projekt "Umweltbildung für alle - Inklusion inklusive!"

Am Ende des ersten Projekthalbjahres liegt nun ein Werbeflyer vor, der über die Möglichkeiten zu Umweltbildung und Naturerlebnis in der Parkanlage von St. Bernardin (Ortsrand von Geldern-Kapellen) informiert (Download unter dem Menüpunkt "Veröffentlichungen"). Für verschiedene Zielgruppen bietet Sabine Kotzan, Projektleiterin für dieses LEADER-Kooperationsprojekt, Veranstaltungen an. Im kommenden Jahr sollen einzelne Veranstaltungen auch in Parks und Gärten der acht LEADER-Kommunen Geldern, Straelen, Kevelaer, Nettetal, Sonsbeck, Xanten, Rheinberg und Alpen erprobt werden.
Kontakt zu Frau Kotzan ist möglich per eMail: leader@nabu-kleve.de oder unter Tel.: 0 28 38 / 77 66 520
Flyer zum Download



 


 
Donnerstag, 13.09.2018

Kalender des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) 2019

Ab sofort ist der neue Kalender des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) "Naturschätze 2019" erhältlich, und zwar
in Emmerich bei allen Veranstaltungen des Naturschutzbundes wie beim Herbstmarkt St. Bernardin am 23.9.18
bei Adalbert Niemers, Emmerich, Tel.: 02822-70382,
bei Olaf Gabriel, Emmerich-Elten, Tel.: 02828-981115
und beim Naturschutzzentrum Gelderland, Geldern-Kapellen, Tel.: 02838-96544.
Der großformatige Kalender mit 12 wunderschönen Naturaufnahmen und informativen Texten kostet 17,00 EUR. Der Erlös soll Projekten des Naturschutzbundes Deutschland im Kreis Kleve zugutekommen.

Adalbert Niemers
2. stellv. Vors.



 


 

Sonntag, 03.06.2018

Facettenreichschule Issum erhielt Plakette "Fledermausfreundliches Haus"

Die Facettenreichschule Issum hat am 30.05.2018 die Plakette "Fledermausfreundliches Haus" vom NABU-Kreis-Kleve e. V. überreicht bekommen, weil sie vier fledermausfreundliche Sommer- und Winter-Quartiere aufgehängt hat.



 


 

Freitag, 25.05.2018

Auftaktveranstaltung des Leader-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“

Geldern-Kapellen/Sonsbeck: Aufatmen beim Vorstand des NABU Kreisverbandes Kleve: Endlich liegt der Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung Düsseldorf für das LEADER-Projekt vor. Zeitgleich fand die Auftaktveranstaltung zu diesem Kooperationsprojekt in den acht Kommunen der LEADER-Regionen „Leistende Landschaft“ und „Niederrhein: Natürlich lebendig!“ statt. Bereits Anfang März war die Umsetzung des Projektes aufgrund der Genehmigung eines vorgezogenen Maßnahmenbeginns durch die Bezirksregierung Düsseldorf und der Zusage einer Kofinanzierung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gestartet.
In der „Guten Stube“ der CWWN-Wohnanlage St. Bernardin kamen der Leiter der Einrichtung, Thomas Wilmsen, Simone Schönell und Kristin Hendriksen, die Regionalmanagerinnen der beiden LEADER-Regionen, Carsten Fröhlich und Christian Chwallek von der NABU Kreisgruppe Wesel sowie Monika Hertel und Hermann-Josef Windeln vom NABU Kreisverband Kleve und Projekt-Mitarbeiterin Sabine Kotzan zusammen, um den Projektstand vorzustellen und sich zu bereits existierenden Aktivitäten sowie Erwartungen an das Projekt auszutauschen. Dabei wurden wichtige Absprachen zwischen den Kooperationspartnern getätigt.
In dem Projekt geht es darum, Umweltbildungsveranstaltungen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu planen und durchzuführen oder sie zusammen mit externen Trägern umzusetzen. Dafür sollen auf dem Gelände von St. Bernardin Konzepte entwickelt werden, die in einem zweiten Schritt auf weitere Garten- und Parkanlagen in den beteiligten acht Kommunen übertragbar sind.
Nachdem zunächst der Schaubauerngarten mit dem Schwerpunkt „Alte Gemüsesorten“ mit viel ehrenamtlicher Unterstützung und unter tatkräftiger Mithilfe der Gärtner von St. Bernardin wieder zum Leben erweckt wurde, konnten – auch dank der hervorragenden Unterstützung durch die Leitung von St. Bernardin – schon eine Reihe Veranstaltungen verbucht werden. So wurde die wöchentliche Gartengruppe mit den Bewohnern des Hauses fortgeführt. Eine regelmäßig stattfindende Natur-AG im Rahmen des Offenen Ganztags mit der Grundschule Kapellen kam bald hinzu. Ein weiteres Naturprojekt wur-de mit einer Förderschule vereinbart. Außerdem fand bereits eine Vogelstimmen-Führung im Park von St. Bernardin statt. Erste Buchungen für Gartenführungen und Ferienveranstaltungen liegen ebenfalls vor.
Das Treffen wurde von allen Teilnehmern mit der Zuversicht beendet, dass die Zusam-menarbeit einen Mehrgewinn für die Umweltbildung in den beteiligten Regionen bringen wird. Ein Folgetreffen ist für den Herbst geplant. Für Anfragen steht Frau Kotzan zur Verfügung (Tel.: 02838 / 77 66 520, Di-Do; eMail: leader@nabu-kleve.de).

LEADER PROJEKT



 


 

Donnerstag, 24.05.2018

Wanderung im NSG Lüsekamp, Brüggen

Der Naturschutzbund Issum-Geldern lädt zu einer besonderen naturkundlichen Wanderung im Naturschutzgebiet Lüsekamp am Nationalpark Meinweg/NL ein. Das Gebiet ist bekannt für seine abwechslungsreiche Struktur mit vielen Blenken, Mooren, Heideflächen, Feuchtwiesen, Schilfgebieten, Buchenwäldern usw., die z. B. Kreuzotter, Ziegenmelker, Blaukehlchen, Neuntöter, Braunkehlchen usw. beherbergen.
Zeit: 9:00 - ca.15:00 Uhr.
Treffpunkt ist der Parkplatz gegenüber Diebels live in Issum, Gelderner Straße. Von dort fahren wir mit PKW zum Zielort. Kostenlos.
Leitung: H.-J. Windeln, T. 02831-6793, E-Mail: windeln-geldern(add)online.de



 


 

Luca Hilscher (links) und Tobias Brügger (rechts) bauen die Schilfbündel ein (Foto: M. Hertel)
Samstag, 21.04.2018

Schüler der Sekundarschule Straelen / Wachtendonk bauen Nisthilfe für Insekten

Kooperation zwischen Sekundarschule Straelen/Wachtendonk und NABU

Fast 80 Jahre lang sorgte die ehemalige Transformatorenstation „Zur Spinne“ im Straelener Veen dafür, dass die umliegenden Höfe und Häuser mit „Haushaltstrom“ versorgt wurden. Als sie überflüssig wurde und der Abriss bevorstand, übernahm auf Bitten des NABU Kreisverbandes Kleve die Stadt Straelen dieses kulturhistorisch interessante Bauwerk von den Stadtwerken Krefeld und ist nun Eigentümerin. Im Gegenzug verpflichtete sich der NABU den Trafoturm zu „beleben“ und meinte das Wort wörtlich. So wurde durch die NABU-Aktiven ein Schleiereulenkasten im Obergeschoss des Turmes eingebaut und an den Außenwänden verschiedene Vogel-Nistkästen aufgehängt u.a. für Meisen, Kleiber, Hausrotschwanz und Trauerschnäpper. An der Sonnenseite des Turms aber ist der größte Kasten für Insekten reserviert.
Bei der Fertigstellung dieser speziellen Nisthilfe engagierten sich Schüler des 10ner Technikkurses der Sekundarschule Straelen/Wachtendonk. In mehreren Unterrichtsstunden bereiteten sie das „Nistmaterial“ für verschiedene Wildbienen- und Wespenarten vor. Dazu erhielten sie Material und fachlichen Rat vom NABU. So wurden Eichenholzscheite seitlich angebohrt, damit sie nicht reißen. Während die gerade umher fliegenden pummeligen „Gehörnten Mauerbienen“ Bohrlochweiten von 8-10 mm Durchmesser bevorzugen, können die nur 2-4 mm großen Löcher später im Jahr z.B. von Keulenwespen und ihrer Brut bezogen werden. Auch Schilfmatten wurden passend zugeschnitten und gebündelt. In diese Pflanzenstängel legen verschiedene Insektenarten ihre Eier. Die daraus schlüpfenden Larven bzw. Puppen überwintern darin bis zum folgenden Frühjahr oder Sommer. Niststeine aus Ton und Lehmziegel ergän-zen das Angebot an Nistmaterialien.
Einiges Geschick verlangte der Zusammenbau dieser Riesennisthilfe: Vor Ort fügten die Schüler alle Materialien in den hoch hängenden Kasten ein und sicherten sie gegen Herausfallen. Dieser aktive Beitrag zum Schutz von solitären Bienen und Wespen hat allen viel Spaß gemacht: Die Schüler haben einiges über die für die Bestäubung wichtigen Wildbienen gelernt. Aber auch einzeln lebende Wespenarten erwiesen sich als spannend – denn als Fleischfresser machen sie sich durch das Eintragen von Blattläusen und kleinen Spinnen in die Niströhrchen nützlich. Da passt die Lage des Turms am Abzweig „Zur Spinne“ doch bestens.



 


 
Freitag, 20.04.2018

Zivilcourage gegen politische Erpressung

Der NABU appelliert an die Emmericher Ratsmitglieder, sich nicht durch Drohungen einschüchtern zu lassen und den Ratsbeschluss von November 2017 für die optimierte Gleisbettvariante in Elten nicht aufzuheben. Sollten tatsächlich Bund oder Land irgendwann versuchen, Geld für eine Beteiligung an den Bahnübergangsersatzkosten für die Emmerich aufgezwungene Betuwe-Linie einzutreiben, wäre das ein politischer Skandal. Aber Emmerich hätte die Möglichkeit, sich auch mit allen rechtlichen Mitteln dagegen zu wehren. Die in der Presse wiedergegebenen Stellungnahmen unserer Abgeordneten MdB Rouenhoff und MdL Dr. Bergmann zeigen, dass offensichtlich die Möglichkeiten für eine Planungsänderung in Elten falsch eingeschätzt werden.
Nicht NABU und Bürgerinitiativen fordern eine Umfahrung für Elten, sondern DB und Straßen NRW planen einen Ausbau der Bahnlinie, die einen Bogen um den Eltenberg und die Ortslage Elten beschreibt. Deshalb wollen auch DB und Straßen NRW eine Verbindung von der B8 vor dem Viadukt über den Tichelkamp und die Lobither Straße bis zur Zevenaarer Straße schaffen, aber so, dass nicht nur der PKW-Verkehr, sondern auch der LKW-Verkehr verstärkt in den Ort hineingelenkt würde.
Dass im Übrigen eine naturschädliche Planung mit einer B8 neu im Steilhang des Eltenberges billiger würde als die Alternativplanung am Fuß des Eltenberges, ist durch das Gutachten des Sachverständigen Hensel widerlegt. Dieses enthält die einzige bisher vorliegende detaillierte Kostenberechnung bezüglich beider Planungen. Der Inhalt des Gutachtens ist der Stadtverwaltung bekannt.



 


 

Samstag, 14.04.2018

Fledermausplakette

für Familie Muth

Familie Muth aus Goch freut sich über ihre Fledermäuse am Giebel und die vom NABU übereichte Fledermausplakette mit Buch, Urkunde und Blumensamen.



 


 

Blühender Bongert
Mittwoch, 04.04.2018

NABU informiert über den Wert von Streuobstwiesen!

Vortrag auf der jährlichen Mitgliederversammlung in Kevelaer

Streuobstwiesen, auch „Bongert“ genannt, sind ein prägendes Element der Kulturlandschaft im Kreis Kleve. Ursprünglich wurden sie als platzsparende Möglichkeit zur Selbstversorgung mit frischem Obst angelegt. Heute sind extensiv gepflegte Bongerte vor allem als „Hotspots der Artenvielfalt“ bedeutsam, denn bis zu 3.000 Pflanzen- und Tierarten können in diesem Lebensraum vorkommen. Streuobstwiesen vereinen als Kulturbiotope Strukturen von lichten Wäldern, Waldrändern und Wiesen. Dadurch bieten sie ein reiches Angebot an „Wohnraum“ und Nahrung für die verschiedensten Tiere. So zieht die gerade beginnende Obstbaumblüte Millionen von Insekten an – es summt und brummt in den Bäumen. Im Alter können in den Stämmen der Obstbäume Höhlen entstehen, die gerne von Star (Vogel des Jahres 2018), Gartenrotschwanz und Steinkauz, aber auch vom Gartenschläfer, Großem Abendsegler oder einem Hornissenvolk bezogen werden.
Seit langem setzt sich der NABU für Erhalt, Pflege und Optimierung von Streuobstwiesen ein. In einer Präsentation informiert Stefan Wallney, Naturschutzreferent beim Naturschutzzentrum Gelderland (Geldern-Kapellen), über den Wert von Streuobstwiesen und was getan werden kann, damit diese die (Arten-) Vielfalt in der Kulturlandschaft fördern. Außerdem stellt er das neue Beratungsangebot für Streuobstwiesenbesitzer und -liebhaber vor, das seit Beginn dieses Jahres durch die finanzielle Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland im Südkreis Kleve ermöglicht wird. Der Vortrag ist Teil der jährlichen Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve e.V.
Die Veranstaltung findet statt am Samstag, den 14. April 2017 ab 17.00 Uhr in der Gaststätte Scholten (Zum Einhorn), Twis-tedener Straße 285 in Kevelaer. Alle NABU-Mitglieder, aber auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen.



 


 

Sabine Kotzan
Dienstag, 27.03.2018

Frühlingserwachen im Schaubauerngarten St. Bernardin

Geldern-Kapellen/Sonsbeck: Jetzt geht es endlich los: Die ehrenamtliche Gartenhelfergruppe rund um Sabine Kotzan hat sich am vergangenen Donnerstag zum ersten Mal im Schaubauerngarten der CWWN-Wohnanlage St. Bernardin getroffen und das vor ihr liegende Gartenjahr besprochen. Sabine Kotzan ist die neue Mitarbeiterin des NABU-Kreisverbandes Kleve, die das LEADER-Projekt „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ umsetzen wird. Für dieses Kooperationsprojekt, das die acht Kommunen der LEADER-Regionen „Leistende Landschaft“ und „Niederrhein: Natürlich lebendig!“ ein-beziehen wird, hatte die Bezirksregierung Düsseldorf Ende Februar einen vorgezogenen Maßnahmenbeginn genehmigt. Möglich wurde dies nach Zu-sage einer Kofinanzierung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.
Sabine Kotzan (51 Jahre) ist studierte Landschaftsökologin und hat für den NABU Münster bereits ein Gartenprojekt geleitet. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Umweltbildung sowie eine Zusatzausbildung als Gartentherapeutin. Damit bringt sie beste Voraussetzungen mit, um Veran-staltungen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu planen und durch-zuführen oder sie zusammen mit externen Trägern umzusetzen. Eine Beson-derheit des Projektes ist, dass die beiden NABU-Kreisgruppen Kleve und Wesel planen in enger Zusammenarbeit die Umweltbildung in den LEADER-Regionen voranzutreiben.
Aber bevor es mit den Veranstaltungen losgeht, soll zuerst der Schaubauern-garten aus seinem „Winterschlaf geweckt“ werden. Die ersten Frühlingsblumen blühen schon, doch in den Beeten muss noch einiges zurückgeschnitten und der Boden für die kommende Gartensaison vorbereitet werden. Erste Ideen bestehen für eine abwechslungsreiche Bepflanzung des Gartens, so dass er weiterhin für Menschen und insbesondere Insekten ansprechend ist. So schmecken z.B. viele Küchenkräuter wie Thymian und Salbei den Sechs- wie den Zweibeinern. Erstere können sich am „Insektenbuffet“ laben, während Letztere Tipps erhalten, was sie gegen das aktuelle Insektensterben unter-nehmen können. Besonders „fliegen“ die heimischen Insekten auf alte Gemü-se- und Obstsorten, die weiterhin einen Schwerpunkt des Bauerngartens bil-den. Thomas Wilmsen, der neue Leiter der CWWN Wohnanlage St. Bernardin, freut sich, dass auch für die Bewohner wieder ein Angebot eingerichtet wird. Wer bei der Gartenpflege mitarbeiten will, der melde sich bei Frau Kotzan telefonisch unter 02838-7766520 (jeweils dienstags bis donnerstags) oder per E-Mail unter: leader@nabu-kleve.de.

LEADER PROJEKT



 


 
Sonntag, 11.03.2018

Chancen für die alternative optimierte Gleisbettvariante von BI und NABU in Elten

Der Naturschutzbund Deutschland, NABU, Kreisverband Kleve, weist darauf hin, dass sein Landesverband für den Fall, dass DB und Straßen NRW nicht von ihrer Planung abrücken sollten, notfalls vor den zuständigen Verwaltungsgerichten Klage erheben würde, weil es gravierende Anhaltspunkte dafür gibt, dass eine Genehmigung der Pläne von DB und Straßen NRW rechtswidrig wäre. Dies ist auch bereits seit drei Jahren der DB und den zuständigen Ministerien und der Bundesregierung bekannt.
Hätte die DB die Betuwelinie für 160 Km/h in Elten von Anfang an mit optimaler Rücksicht auf den Eltenberg, auf Sicherheit und Immissionsbelastung der Bevölkerung sowie den Erhalt ihrer Sportstätten, ferner unter Berücksichtigung der ohnehin notwendigen Erneuerung des Viaduktes und der Errichtung eines Haltepunktes geplant, wäre auch sie fast zwangslaüfig auf die optimierte Gleisbettvariante gestoßen. Es hätte keinen vernünftigen Grund dafür gegeben, dass die DB so nicht hätte planen dürfen.
Deshalb hofft der NABU nach wie vor darauf, dass die Bundeskanzlerin, die Verkehrsminister von BUND und Land, die DB oder das Eisenbahnbundesamt doch noch eine Änderung herbeiführen. Über 5.000 Unterschriften gegen die geplante Bergvariante belegen eindeutig den Willen der Bevölkerung.
Die Androhung des Verkehrsministeriums NRW, eine volle Übernahme der Kosten der Bahnübergangsbeseitigung von einem Konsens abhängig machen zu wollen, stellt demgegenüber eine politische Erpressung dar.

Adalbert Niemers


 


 
Dienstag, 16.01.2018

NABU lehnt Abgrabung der Reeser Welle ab

Der Naturschutzbund Deutschland lehnt die Abgrabung der Reeser Welle nach wie vor ab. Auch nach den teilweise geänderten Plänen droht die Vernichtung von über 100 ha wertvoller Kulturlandschaft im EU-Vogelschutzgebiet (EU-VSG) und damit zugleich der Verlust von über 100 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche. Es sind nicht nur eine Entwertung des EU-VSG zu befürchten, sondern auch tiefgreifende Veränderungen der Fließrichtungen und der Fließgeschwindigkeiten des Grundwassers bei Hochwasser mit bisher nicht abzuschätzenden Risiken.
Ob es um die Ausgestaltung des derzeit in Arbeit befindlichen Regionalplans oder aber um die Verabschiedung von gesetzlichen Vorgaben zum Naturschutz und zu Abgrabungen geht, immer sind dies auch politische Entscheidungen, auf die betroffene Kommunen Einfluss nehmen können. Sie sollten es aber auch in Planungsverfahren tun. Erfreulicherweise hat sich der Rat der Stadt Rees 2016 eindeutig gegen die Abgrabung ausgesprochen. Jetzt wäre es wünschenswert, dass die Stadt Rees sich konsequenterweise auch mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Abgrabung wehrt.
Das Landesbüro der Naturschutzverbände in Oberhausen, das auch die Verbände NABU und BUND vertritt, ist der Auffassung, dass auch der jetzige Antrag der Abgrabungsfirmen nicht genehmigungsfähig ist. Es wird deshalb in Kürze eine detaillierte ablehnende Stellungnahme abgeben. Damit im Verfahren möglichst alle Bedenken vorgetragen werden, wäre es wünschenswert, dass auch die betroffenen Bürger, die Einwände gegen das Projekt haben, diese fristgerecht erheben.



 


 

Blühende Streuobstwiese bei St. Bernardin (Foto: H.M. Kaczmarek)
Dienstag, 09.01.2018

NABU bietet Schnittkurs für Obstbäume auf Streuobstwiesen an

Kurs mit hohem Praxisanteil

Am Samstag, den 3. Februar veranstaltet das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland einen Obstbaumschnittkurs am Hilshof in Kerken-Winternam. Beginn ist 9:30 Uhr, das Ende etwa um 16:00 Uhr. Als Referentin konnte Jutta Wurbs-Hiller (Dipl. Landschaftspflegerin) gewonnen werden. Im Kurs wird es eine theoretische Einführung zum Schnitt von jüngeren Obstbäumen geben, bevor die Praxis des Pflegeschnitts auf der am Hilshof liegenden Streuobstwiese intensiv geübt wird. Der Kurs ist Teil des neuen vom Landschaftsverband Rheinland geförderten Projektes „Streuobstwiesen im Südkreis Kleve – erhalten, pflegen, optimieren“.
Da der größte Teil der Veranstaltung draußen stattfinden wird, werden warme und wetterfeste Kleidung, insbesondere Gummistiefel, empfohlen. Zusätzliche Schneideutensilien können gerne mitgebracht werden, Rosenscheren und Handklappsägen stehen aber auch zur Verfügung. Für das leibliche Wohl wird mit einem warmen Mittagsimbiss und warmen und kalten Getränken gesorgt. Der Teilnehmerbeitrag liegt bei 30 € (für NABU-Mitglieder 20 €). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung: per E-Mail: info@nabu-kleve.de oder Tel.: 028 38/9 65 44 (Di-Fr)



 


 

Monika Hertel bedankt sich bei Hans Gerd Cox
Dienstag, 02.01.2018

Gebrüder Cox GmbH unterstützt den NABU

Über eine großzügige Spende der Gebrüder Cox GmbH durfte sich der NABU im Kreis Kleve freuen. Der Blumengroßhandel aus Straelen-Herongen hat schon seit längerer Zeit guten Kontakt zum NABU – und das auf sehr praktische Art und Weise. Hans Gerd Cox, Geschäftsführer der GmbH, arbeitet seit 2016 tatkräftig im ehrenamtlichen Team des NABU-Naturschutzzentrums Gelderland u.a. bei Geländearbeiten mit. Ab Anfang 2017 ließ er sich außerdem beim NABU zum zertifizierten Ehrenamtlichen Schutzgebietsbetreuer ausbilden. So hat er die Arbeit des NABU auf verschiedenen Ebenen kennen und schätzen gelernt. Und da auch in der Gebrüder Cox GmbH die Themen Natur, Bio, Nachhaltigkeit und Umweltschutz einen wichtigen Stellenwert einnehmen, kam er auf die Idee, die Arbeit des NABU im Kreis Kleve auch finanziell zu unterstützen. Seine tatkräftige Unterstützung wird er natürlich weiterhin fort-setzen.



 


 
Dienstag, 21.11.2017

Gemeinsame Presseinformation der IG Biss, der BI Rettet den Eltenberg und Naturschutzbundes Deutschland, Kreisverband Kleve

Forderungskatalog zur Planung der Betuwelinie in Emmerich

Die Bürgerinitiativen IG Biss und Rettet den Eltenberg sowie der Kreisverband Kleve des Naturschutzbundes Deutschland haben einen Katalog von Forderungen zusammengestellt, die die Mängel der bisherigen Planung der DB beseitigen könnten. Sie wünschen, dass der Rat der Stadt Emmerich beschließt, diesen Katalog zum einen der DB vorzulegen. Zum andern sollte er zusammen mit den Forderungen der übrigen 6 von der Planung betroffenen Städte als Grundlage für Verhandlungen mit dem Verkehrsministerium NRW und für einen Beschluss des deutschen Bundestages über die Übernahme der entstehenden Mehrkosten dienen.
Auf Grund eines anlässlich der Überreichung des „Niederrheinischen Appells“ in Berlin von dem Staatssekretär Enak Ferlemann vom Bundesverkehrsministerium vorgeschlagenen Weges zur Finanzierung von Mehrkosten durch einen Bundestagsbeschluss konnten die Bürgerinitiativen bei einem von der DB angebotenen Dialog am 17.11.2017 in Wesel mit dem Konzernbevollmächtigten für NRW Werner Lübberink und dem Gesamtprojektleiter Stefan Ventzke Folgendes erreichen: Jede betroffene Kommune soll ihre Forderungen auf ein bis zwei Seiten auflisten und wenn erforderlich in einen übersichtlichen Anhang erläutern. Die Bürgermeister sollen dies dann jeweils dem Vertreter der Bürgerinitiativen Gert Bork zuleiten, damit dies dann gebündelt an die DB zur Kostenermittlung weitergereicht wird.
Soweit bisher davon ausgegangen worden war, dass auch der Projektbeirat die betroffenen Städte schon zur Erstellung eines solchen Kataloges aufgefordert hätte, handelte es sich um einen Irrtum, weil der Projektbeirat bisher hierüber noch nicht abschließend beraten hatte, was aber auf Grund des Ergebnisses des Treffens vom 17.11. keine Rolle mehr spielt. Adalbert Niemers

Weitergehende Informationen:
Presseinformation des NABU Kreisverbandes und der Emmericher Bürgerinitiativen "IG Biss" und "Rettet den Eltenberg" vom 20.11.2017

Forderungskatalog an die DB zur Betuwelinien-Planung in Emmerich

Presseinformation des Verbandes der Bürgerinitiativen entlang der Betuwe-Linie vom 18.11.2017



 


 

Samstag, 21.10.2017

Überreichung der 13. Fledermausplakette

Helmut und Barbara Kolmans aus Geldern sind stolz auf ihre Wochenstube Zwergfledermäuse, die Ihnen nicht nur Spaß beim Beobachten, sondern auch beim Insektenjagen bereiten. 2017 hatten 55 Weibchen je zwei Junge groß gezogen.



 


 

(V.l.n.r.) Monika Hertel (Vorsitzende des NABU Kreisverbandes Kleve), Dominik Friesen (Geschäftsstellenleiter der Volksbank Kapellen) und Helga M. Kaczmarek (NABU Naturschutzzentrum Gelderland) freuen sich über den Nachdruck der Broschüre.
Foto: G.
Dienstag, 10.10.2017

Natur erleben? Natürlich ganz nah!

Praxisnahe Broschüre wurde neu aufgelegt

Unter dem Titel „Natur erleben? Natürlich ganz nah!“ veröffentlichte das NABU-Naturschutzzentrums Gelderland 2016 eine Broschüre, die so gut nachgefragt wurde, dass sie jetzt nachgedruckt werden musste.

In der Broschüre, die vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Rahmen eines Projektes gefördert worden war, geht es um die Anlage von kleineren oder größeren Naturerlebnisbereichen „vor Ort“. Sie richtet sich in erster Linie an eine breite Palette von Einrichtungen, wie z.B. Schulen und Kindergärten, aber auch an Seniorenheime, Krankenhäuser, Behinderten- oder Reha-Einrichtungen. Überall, wo sich Menschen mit eingeschränktem Bewegungsradius aufhalten, ist die positive Wirkung von vielfältigen und alle Sinne bereichernden Naturerfahrungen „gleich vor der Haustür“ gar nicht hoch genug einzuschätzen. Das handliche und attraktiv gestaltete Heft gibt praxisnahe Tipps und Anregungen, wie man ohne viel Aufwand oder großen Finanzbedarf kleine Naturerlebnismöglichkeiten auf nahezu jedem Gelände „direkt vor der Haustür“ umsetzen kann. Kurz und knackig werden die unterschiedlichen Themenbereiche angesprochen - und die häufigsten „Naturerlebnisflächenverhinderungsprobleme“ lösen sich gleich im ersten Kapitel in Luft auf. Die kurzweilige Broschüre macht den Lesern Lust und Mut, die Dinge anzupacken. Die Volksbank an der Niers und der NABU-Landesverband NRW machten jetzt durch ihre finanzielle Unterstützung den Nachdruck der erfolgreichen Veröffentlichung möglich.

Interessenten können die Broschüre „Natur erleben? Natürlich ganz nah!“ über das Naturschutzzentrum Gelderland (Kapellener Markt 2 in 47608 Geldern-Kapellen) gegen Einsendung von 1,45 € in Briefmarken beziehen oder direkt dort abholen. Der Download der Broschüre ist in der Rubrik „Veröffentlichungen“ abrufbar.



 


 

Foto: Ch. Kunellis, Efeu-Seidenbiene
Montag, 02.10.2017

Seltene Besucher am blühenden Efeu: die Efeu-Seidenbiene

Genaues Hingucken lohnt sich!

Im Augenblick blüht Efeu an vielen Stellen und zieht viele Insekten an. Wenn man genau hinschaut, kann man unter den eher braun-grauen Honigbienen mit ihren runden Pollenhöschen auch eine Besonderheit entdecken: die Efeu-Seidenbiene (Collestes hederae). Sie wirkt ein wenig heller als die Honigbiene und ist durch cremeweiße breite Binden an jedem Ring des Hinterleibs gekennzeicnet. Die Weibchen transportieren Pollen entlang des gesamten mittleren Hinterbeins. Diese Bienenart sammelt fast nur Efeu-Pollen und nutzt ihn zum Füttern ihrer Larven, die solitär in Boden leben. Frau Kunellis aus Issum-Sevelen entdeckte diese Art kürzlich und dokumentierte sie auch fotografisch. Die Art wurde erst spät entdeckt und beschrieben, vermutlich weil niemand so genau hingeschaut und sie zwischen den Honigbienen am Efeu entdeckt hat. Inzwischen wurde die Art auch im Straelener Stadtgebiet beobachtet.
Der NABU Kreisverband Kleve möchte nun gerne wissen, wo diese Bienenart am Niederrhein noch lebt. Wer eine solche Biene beobachtet, sende bitte möglichst einen Foto-Beleg an Hermann-Josef Windeln
.



 


 
Donnerstag, 07.09.2017

Die Planung der Betuwelinie in Emmerich

Treffen der Ortsgruppe Emmerich des Naturschutzbundes

Ab 19:00 findet in der Societät, Kleiner Wall 2, Emmerich am Rhein, ein Mitgliedertreffen der Ortsgruppe Emmerich des Naturschutzbundes Deutschland, NABU, statt. Beginnen wird die Veranstaltung mit einem Vortrag von A. Niemers zu dem Thema: Die Planung der Betuwelinie in Emmerich Die derzeitige Planung bedroht die Lebensqualität in den Ortslagen. Zur Lebensqualität gehören neben der Sicherheit gerade die Vermeidung von Lärm, Erschütterungen und Abgasen, und zwar auch durch einen funktionierenden elektrisch betriebenen Verkehr, nämlich durch die Eisenbahn.
Eine Fehlentwicklung in den Ortslagen würde gleichzeitig die Zersiedelung und Zerschneidung der verbliebenen Freiräume fördern, die zu Gunsten des Natur- und Landschaftsschutzes und der Erholung dringend benötigt werden.
In dem Vortrag werden vor allem die Forderungen des NABU für die Ortslagen Emmerich, Hüthum und Elten erläutert, wo jetzt noch wesentliche Verbesserungen der Planung erreicht werden könnten.
Außerdem gibt es Informationen über die weitere Arbeit des Naturschutzbundes in Emmerich zur Raumplanung (Biotopverbund, Windkraft und Wasserschutz im Emmericher Norden und Westen), wozu der NABU Stellungnahmen abgegeben hat.
Zudem werden eine Reihe von Möglichkeiten vorgestellt, aktiv in der Ortsgruppe mitzuarbeiten z.B. bei praktischen Naturschutzarbeiten in der Emmericher Ward und auf dem Eltenberg, bei der Standbetreuung, bei der Leitung einer Kindergruppe und nicht zuletzt bei Kartierungsarbeiten.

Neben den Regularien stehen die Neuwahl des Sprechers der Ortsgruppe und seines Vertreters an. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.
Adalbert Niemers (2. stellv. Vors.)
Den Text des Vortrages finden Sie hier



 


 

Von links nach rechts: J. Lomme, U. und A. NIemers, Th. Mohn, Ch. Langer, M. Hertel, M. Sommer, H.-J. Windeln
Samstag, 20.05.2017

Der neue Vorstand ist der alte!

Wahlen bei der diesjährigen MItgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wählten die Delegierten tournusgemäß u.a. einen neuen Vorstand und Beirat für die nächsten vier Jahre. Monika Hertel (1. Vorsitzende), Markus Sommer (1. stellvertertender Vorsitzender), Adalbert Niemers (2. stellvertretender Vorsitzender) und Hermann-Josef Windeln (Beisitzer) wurden wiedergewählt. Somit ist der neue Vorstand der alte. Der Posten des Kasssierers blieb mangels Kandidaten weiter unbesetzt. Unterstützt wird der Vorstand in seiner vielschichtigen Arbeit künftig durch die neu gewählten Beiratsmitglieder Melanie Gronau, Christian Langer, Johannes Lomme, Theo Mohn und Ursula Niemers.

Geschäftsbericht 2016 - Download



 

Der Dunkelbraune Bläuling
 
 

Dunkelbrauner Bläuling

Sie finden ihn auch bei unseren Tagfaltern.

 

 

Frühblüher am
Monre-Berg

 
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Hohler Lerchensporn