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NABU - Naturschutzbund Kreisverband Kleve e. V. - Aktuelles

Aktuelles


 
Sonntag, 25.11.2018

Naturkundliche Wanderung in der Rheinaue

Am Sonntag, dem 25.11.2018, veranstaltet der Naturschutzbund Deutschland, NABU, eine naturkundliche Wanderung in der Rheinaue bei Emmerich-Hüthum. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr vor dem Tor der Klinkerwerke Muhr, Fackeldeystr., Emmerich. Die Leitung hat Adalbert Niemers, Tel. 02822-70382.
Das Naturschutzgebiet „Emmericher Ward“, das seit einigen Jahren von der NABU-Naturschutzstation betreut wird, erstreckt sich auf einer Länge von gut 4 Kilometern am Rhein entlang. Es ist Teil des EU-Vogelschutzgebietes „Unterer Niederrhein“. Darüberhinaus ist es ein wichtiges Teilgebiet der zur Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie gemeldeten Gebiete am unteren Niederrhein.
Deshalb werden auf der Wanderung die große Bedeutung der Rheinaue als Rastplatz für Zugvögel aus Nord- und Osteuropa sowie Sibirien erläutert, aber auch die Bedeutung als Brut- und Rastplatz für zahlreiche einheimische Vogelarten.
Außerdem gibt es Informationen zum Life-Projekt zur Fluss- und Auenoptimierung in der Emmericher Ward (Einrichtung der inzwischen fertiggestellten Nebenrinne des Rheins und Auenentwicklung). Zur Wanderung sollten sofern möglich ein Fernglas und ein Vogelbestimmungsbuch mitgebracht werden.
Auch Kinder und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Adalbert Niemers
2. stellv. Vors



 


 

Schwalbenschwanz
Montag, 05.11.2018

Natur im Gelderland

- Raritäten und neue Arten 2018

Der Naturschutzbund Kreis Kleve e. V., Ortsgruppe Issum-Geldern, zeigt in einer Multimediashow die „Highlights“ von 2018, z.B. Erstfunde am Niederrhein, Reptilien, Fledermäuse, Kartierungen in den Fleuthkuhlen usw.,
in der Gaststätte "Zur Post", Kapellener Str. 48, Issum,
am Montag, 05. 11., 19.30 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.
Leitung: H.-J. Windeln, Tel. 02831-6793.



 


 

Donnerstag, 04.10.2018

Neuer Flyer zum Projekt "Umweltbildung für alle - Inklusion inklusive!"

Am Ende des ersten Projekthalbjahres liegt nun ein Werbeflyer vor, der über die Möglichkeiten zu Umweltbildung und Naturerlebnis in der Parkanlage von St. Bernardin (Ortsrand von Geldern-Kapellen) informiert (Download unter dem Menüpunkt "Veröffentlichungen"). Für verschiedene Zielgruppen bietet Sabine Kotzan, Projektleiterin für dieses LEADER-Kooperationsprojekt, Veranstaltungen an. Im kommenden Jahr sollen einzelne Veranstaltungen auch in Parks und Gärten der acht LEADER-Kommunen Geldern, Straelen, Kevelaer, Nettetal, Sonsbeck, Xanten, Rheinberg und Alpen erprobt werden.
Kontakt zu Frau Kotzan ist möglich per eMail: leader@nabu-kleve.de oder unter Tel.: 0 28 38 / 77 66 520
Flyer zum Download



 


 
Donnerstag, 13.09.2018

Kalender des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) 2019

Ab sofort ist der neue Kalender des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) "Naturschätze 2019" erhältlich, und zwar
in Emmerich bei allen Veranstaltungen des Naturschutzbundes wie beim Herbstmarkt St. Bernardin am 23.9.18
bei Adalbert Niemers, Emmerich, Tel.: 02822-70382,
bei Olaf Gabriel, Emmerich-Elten, Tel.: 02828-981115
und beim Naturschutzzentrum Gelderland, Geldern-Kapellen, Tel.: 02838-96544.
Der großformatige Kalender mit 12 wunderschönen Naturaufnahmen und informativen Texten kostet 17,00 EUR. Der Erlös soll Projekten des Naturschutzbundes Deutschland im Kreis Kleve zugutekommen.

Adalbert Niemers
2. stellv. Vors.



 


 

Sonntag, 03.06.2018

Facettenreichschule Issum erhielt Plakette "Fledermausfreundliches Haus"

Die Facettenreichschule Issum hat am 30.05.2018 die Plakette "Fledermausfreundliches Haus" vom NABU-Kreis-Kleve e. V. überreicht bekommen, weil sie vier fledermausfreundliche Sommer- und Winter-Quartiere aufgehängt hat.



 


 

Freitag, 25.05.2018

Auftaktveranstaltung des Leader-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“

Geldern-Kapellen/Sonsbeck: Aufatmen beim Vorstand des NABU Kreisverbandes Kleve: Endlich liegt der Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung Düsseldorf für das LEADER-Projekt vor. Zeitgleich fand die Auftaktveranstaltung zu diesem Kooperationsprojekt in den acht Kommunen der LEADER-Regionen „Leistende Landschaft“ und „Niederrhein: Natürlich lebendig!“ statt. Bereits Anfang März war die Umsetzung des Projektes aufgrund der Genehmigung eines vorgezogenen Maßnahmenbeginns durch die Bezirksregierung Düsseldorf und der Zusage einer Kofinanzierung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gestartet.
In der „Guten Stube“ der CWWN-Wohnanlage St. Bernardin kamen der Leiter der Einrichtung, Thomas Wilmsen, Simone Schönell und Kristin Hendriksen, die Regionalmanagerinnen der beiden LEADER-Regionen, Carsten Fröhlich und Christian Chwallek von der NABU Kreisgruppe Wesel sowie Monika Hertel und Hermann-Josef Windeln vom NABU Kreisverband Kleve und Projekt-Mitarbeiterin Sabine Kotzan zusammen, um den Projektstand vorzustellen und sich zu bereits existierenden Aktivitäten sowie Erwartungen an das Projekt auszutauschen. Dabei wurden wichtige Absprachen zwischen den Kooperationspartnern getätigt.
In dem Projekt geht es darum, Umweltbildungsveranstaltungen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu planen und durchzuführen oder sie zusammen mit externen Trägern umzusetzen. Dafür sollen auf dem Gelände von St. Bernardin Konzepte entwickelt werden, die in einem zweiten Schritt auf weitere Garten- und Parkanlagen in den beteiligten acht Kommunen übertragbar sind.
Nachdem zunächst der Schaubauerngarten mit dem Schwerpunkt „Alte Gemüsesorten“ mit viel ehrenamtlicher Unterstützung und unter tatkräftiger Mithilfe der Gärtner von St. Bernardin wieder zum Leben erweckt wurde, konnten – auch dank der hervorragenden Unterstützung durch die Leitung von St. Bernardin – schon eine Reihe Veranstaltungen verbucht werden. So wurde die wöchentliche Gartengruppe mit den Bewohnern des Hauses fortgeführt. Eine regelmäßig stattfindende Natur-AG im Rahmen des Offenen Ganztags mit der Grundschule Kapellen kam bald hinzu. Ein weiteres Naturprojekt wur-de mit einer Förderschule vereinbart. Außerdem fand bereits eine Vogelstimmen-Führung im Park von St. Bernardin statt. Erste Buchungen für Gartenführungen und Ferienveranstaltungen liegen ebenfalls vor.
Das Treffen wurde von allen Teilnehmern mit der Zuversicht beendet, dass die Zusam-menarbeit einen Mehrgewinn für die Umweltbildung in den beteiligten Regionen bringen wird. Ein Folgetreffen ist für den Herbst geplant. Für Anfragen steht Frau Kotzan zur Verfügung (Tel.: 02838 / 77 66 520, Di-Do; eMail: leader@nabu-kleve.de).

LEADER PROJEKT



 


 

Donnerstag, 24.05.2018

Wanderung im NSG Lüsekamp, Brüggen

Der Naturschutzbund Issum-Geldern lädt zu einer besonderen naturkundlichen Wanderung im Naturschutzgebiet Lüsekamp am Nationalpark Meinweg/NL ein. Das Gebiet ist bekannt für seine abwechslungsreiche Struktur mit vielen Blenken, Mooren, Heideflächen, Feuchtwiesen, Schilfgebieten, Buchenwäldern usw., die z. B. Kreuzotter, Ziegenmelker, Blaukehlchen, Neuntöter, Braunkehlchen usw. beherbergen.
Zeit: 9:00 - ca.15:00 Uhr.
Treffpunkt ist der Parkplatz gegenüber Diebels live in Issum, Gelderner Straße. Von dort fahren wir mit PKW zum Zielort. Kostenlos.
Leitung: H.-J. Windeln, T. 02831-6793, E-Mail: windeln-geldern(add)online.de



 


 

Luca Hilscher (links) und Tobias Brügger (rechts) bauen die Schilfbündel ein (Foto: M. Hertel)
Samstag, 21.04.2018

Schüler der Sekundarschule Straelen / Wachtendonk bauen Nisthilfe für Insekten

Kooperation zwischen Sekundarschule Straelen/Wachtendonk und NABU

Fast 80 Jahre lang sorgte die ehemalige Transformatorenstation „Zur Spinne“ im Straelener Veen dafür, dass die umliegenden Höfe und Häuser mit „Haushaltstrom“ versorgt wurden. Als sie überflüssig wurde und der Abriss bevorstand, übernahm auf Bitten des NABU Kreisverbandes Kleve die Stadt Straelen dieses kulturhistorisch interessante Bauwerk von den Stadtwerken Krefeld und ist nun Eigentümerin. Im Gegenzug verpflichtete sich der NABU den Trafoturm zu „beleben“ und meinte das Wort wörtlich. So wurde durch die NABU-Aktiven ein Schleiereulenkasten im Obergeschoss des Turmes eingebaut und an den Außenwänden verschiedene Vogel-Nistkästen aufgehängt u.a. für Meisen, Kleiber, Hausrotschwanz und Trauerschnäpper. An der Sonnenseite des Turms aber ist der größte Kasten für Insekten reserviert.
Bei der Fertigstellung dieser speziellen Nisthilfe engagierten sich Schüler des 10ner Technikkurses der Sekundarschule Straelen/Wachtendonk. In mehreren Unterrichtsstunden bereiteten sie das „Nistmaterial“ für verschiedene Wildbienen- und Wespenarten vor. Dazu erhielten sie Material und fachlichen Rat vom NABU. So wurden Eichenholzscheite seitlich angebohrt, damit sie nicht reißen. Während die gerade umher fliegenden pummeligen „Gehörnten Mauerbienen“ Bohrlochweiten von 8-10 mm Durchmesser bevorzugen, können die nur 2-4 mm großen Löcher später im Jahr z.B. von Keulenwespen und ihrer Brut bezogen werden. Auch Schilfmatten wurden passend zugeschnitten und gebündelt. In diese Pflanzenstängel legen verschiedene Insektenarten ihre Eier. Die daraus schlüpfenden Larven bzw. Puppen überwintern darin bis zum folgenden Frühjahr oder Sommer. Niststeine aus Ton und Lehmziegel ergän-zen das Angebot an Nistmaterialien.
Einiges Geschick verlangte der Zusammenbau dieser Riesennisthilfe: Vor Ort fügten die Schüler alle Materialien in den hoch hängenden Kasten ein und sicherten sie gegen Herausfallen. Dieser aktive Beitrag zum Schutz von solitären Bienen und Wespen hat allen viel Spaß gemacht: Die Schüler haben einiges über die für die Bestäubung wichtigen Wildbienen gelernt. Aber auch einzeln lebende Wespenarten erwiesen sich als spannend – denn als Fleischfresser machen sie sich durch das Eintragen von Blattläusen und kleinen Spinnen in die Niströhrchen nützlich. Da passt die Lage des Turms am Abzweig „Zur Spinne“ doch bestens.



 


 
Freitag, 20.04.2018

Zivilcourage gegen politische Erpressung

Der NABU appelliert an die Emmericher Ratsmitglieder, sich nicht durch Drohungen einschüchtern zu lassen und den Ratsbeschluss von November 2017 für die optimierte Gleisbettvariante in Elten nicht aufzuheben. Sollten tatsächlich Bund oder Land irgendwann versuchen, Geld für eine Beteiligung an den Bahnübergangsersatzkosten für die Emmerich aufgezwungene Betuwe-Linie einzutreiben, wäre das ein politischer Skandal. Aber Emmerich hätte die Möglichkeit, sich auch mit allen rechtlichen Mitteln dagegen zu wehren. Die in der Presse wiedergegebenen Stellungnahmen unserer Abgeordneten MdB Rouenhoff und MdL Dr. Bergmann zeigen, dass offensichtlich die Möglichkeiten für eine Planungsänderung in Elten falsch eingeschätzt werden.
Nicht NABU und Bürgerinitiativen fordern eine Umfahrung für Elten, sondern DB und Straßen NRW planen einen Ausbau der Bahnlinie, die einen Bogen um den Eltenberg und die Ortslage Elten beschreibt. Deshalb wollen auch DB und Straßen NRW eine Verbindung von der B8 vor dem Viadukt über den Tichelkamp und die Lobither Straße bis zur Zevenaarer Straße schaffen, aber so, dass nicht nur der PKW-Verkehr, sondern auch der LKW-Verkehr verstärkt in den Ort hineingelenkt würde.
Dass im Übrigen eine naturschädliche Planung mit einer B8 neu im Steilhang des Eltenberges billiger würde als die Alternativplanung am Fuß des Eltenberges, ist durch das Gutachten des Sachverständigen Hensel widerlegt. Dieses enthält die einzige bisher vorliegende detaillierte Kostenberechnung bezüglich beider Planungen. Der Inhalt des Gutachtens ist der Stadtverwaltung bekannt.



 


 

Samstag, 14.04.2018

Fledermausplakette

für Familie Muth

Familie Muth aus Goch freut sich über ihre Fledermäuse am Giebel und die vom NABU übereichte Fledermausplakette mit Buch, Urkunde und Blumensamen.



 


 

Blühender Bongert
Mittwoch, 04.04.2018

NABU informiert über den Wert von Streuobstwiesen!

Vortrag auf der jährlichen Mitgliederversammlung in Kevelaer

Streuobstwiesen, auch „Bongert“ genannt, sind ein prägendes Element der Kulturlandschaft im Kreis Kleve. Ursprünglich wurden sie als platzsparende Möglichkeit zur Selbstversorgung mit frischem Obst angelegt. Heute sind extensiv gepflegte Bongerte vor allem als „Hotspots der Artenvielfalt“ bedeutsam, denn bis zu 3.000 Pflanzen- und Tierarten können in diesem Lebensraum vorkommen. Streuobstwiesen vereinen als Kulturbiotope Strukturen von lichten Wäldern, Waldrändern und Wiesen. Dadurch bieten sie ein reiches Angebot an „Wohnraum“ und Nahrung für die verschiedensten Tiere. So zieht die gerade beginnende Obstbaumblüte Millionen von Insekten an – es summt und brummt in den Bäumen. Im Alter können in den Stämmen der Obstbäume Höhlen entstehen, die gerne von Star (Vogel des Jahres 2018), Gartenrotschwanz und Steinkauz, aber auch vom Gartenschläfer, Großem Abendsegler oder einem Hornissenvolk bezogen werden.
Seit langem setzt sich der NABU für Erhalt, Pflege und Optimierung von Streuobstwiesen ein. In einer Präsentation informiert Stefan Wallney, Naturschutzreferent beim Naturschutzzentrum Gelderland (Geldern-Kapellen), über den Wert von Streuobstwiesen und was getan werden kann, damit diese die (Arten-) Vielfalt in der Kulturlandschaft fördern. Außerdem stellt er das neue Beratungsangebot für Streuobstwiesenbesitzer und -liebhaber vor, das seit Beginn dieses Jahres durch die finanzielle Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland im Südkreis Kleve ermöglicht wird. Der Vortrag ist Teil der jährlichen Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve e.V.
Die Veranstaltung findet statt am Samstag, den 14. April 2017 ab 17.00 Uhr in der Gaststätte Scholten (Zum Einhorn), Twis-tedener Straße 285 in Kevelaer. Alle NABU-Mitglieder, aber auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen.



 


 

Sabine Kotzan
Dienstag, 27.03.2018

Frühlingserwachen im Schaubauerngarten St. Bernardin

Geldern-Kapellen/Sonsbeck: Jetzt geht es endlich los: Die ehrenamtliche Gartenhelfergruppe rund um Sabine Kotzan hat sich am vergangenen Donnerstag zum ersten Mal im Schaubauerngarten der CWWN-Wohnanlage St. Bernardin getroffen und das vor ihr liegende Gartenjahr besprochen. Sabine Kotzan ist die neue Mitarbeiterin des NABU-Kreisverbandes Kleve, die das LEADER-Projekt „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ umsetzen wird. Für dieses Kooperationsprojekt, das die acht Kommunen der LEADER-Regionen „Leistende Landschaft“ und „Niederrhein: Natürlich lebendig!“ ein-beziehen wird, hatte die Bezirksregierung Düsseldorf Ende Februar einen vorgezogenen Maßnahmenbeginn genehmigt. Möglich wurde dies nach Zu-sage einer Kofinanzierung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.
Sabine Kotzan (51 Jahre) ist studierte Landschaftsökologin und hat für den NABU Münster bereits ein Gartenprojekt geleitet. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Umweltbildung sowie eine Zusatzausbildung als Gartentherapeutin. Damit bringt sie beste Voraussetzungen mit, um Veran-staltungen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu planen und durch-zuführen oder sie zusammen mit externen Trägern umzusetzen. Eine Beson-derheit des Projektes ist, dass die beiden NABU-Kreisgruppen Kleve und Wesel planen in enger Zusammenarbeit die Umweltbildung in den LEADER-Regionen voranzutreiben.
Aber bevor es mit den Veranstaltungen losgeht, soll zuerst der Schaubauern-garten aus seinem „Winterschlaf geweckt“ werden. Die ersten Frühlingsblumen blühen schon, doch in den Beeten muss noch einiges zurückgeschnitten und der Boden für die kommende Gartensaison vorbereitet werden. Erste Ideen bestehen für eine abwechslungsreiche Bepflanzung des Gartens, so dass er weiterhin für Menschen und insbesondere Insekten ansprechend ist. So schmecken z.B. viele Küchenkräuter wie Thymian und Salbei den Sechs- wie den Zweibeinern. Erstere können sich am „Insektenbuffet“ laben, während Letztere Tipps erhalten, was sie gegen das aktuelle Insektensterben unter-nehmen können. Besonders „fliegen“ die heimischen Insekten auf alte Gemü-se- und Obstsorten, die weiterhin einen Schwerpunkt des Bauerngartens bil-den. Thomas Wilmsen, der neue Leiter der CWWN Wohnanlage St. Bernardin, freut sich, dass auch für die Bewohner wieder ein Angebot eingerichtet wird. Wer bei der Gartenpflege mitarbeiten will, der melde sich bei Frau Kotzan telefonisch unter 02838-7766520 (jeweils dienstags bis donnerstags) oder per E-Mail unter: leader@nabu-kleve.de.

LEADER PROJEKT



 


 
Sonntag, 11.03.2018

Chancen für die alternative optimierte Gleisbettvariante von BI und NABU in Elten

Der Naturschutzbund Deutschland, NABU, Kreisverband Kleve, weist darauf hin, dass sein Landesverband für den Fall, dass DB und Straßen NRW nicht von ihrer Planung abrücken sollten, notfalls vor den zuständigen Verwaltungsgerichten Klage erheben würde, weil es gravierende Anhaltspunkte dafür gibt, dass eine Genehmigung der Pläne von DB und Straßen NRW rechtswidrig wäre. Dies ist auch bereits seit drei Jahren der DB und den zuständigen Ministerien und der Bundesregierung bekannt.
Hätte die DB die Betuwelinie für 160 Km/h in Elten von Anfang an mit optimaler Rücksicht auf den Eltenberg, auf Sicherheit und Immissionsbelastung der Bevölkerung sowie den Erhalt ihrer Sportstätten, ferner unter Berücksichtigung der ohnehin notwendigen Erneuerung des Viaduktes und der Errichtung eines Haltepunktes geplant, wäre auch sie fast zwangslaüfig auf die optimierte Gleisbettvariante gestoßen. Es hätte keinen vernünftigen Grund dafür gegeben, dass die DB so nicht hätte planen dürfen.
Deshalb hofft der NABU nach wie vor darauf, dass die Bundeskanzlerin, die Verkehrsminister von BUND und Land, die DB oder das Eisenbahnbundesamt doch noch eine Änderung herbeiführen. Über 5.000 Unterschriften gegen die geplante Bergvariante belegen eindeutig den Willen der Bevölkerung.
Die Androhung des Verkehrsministeriums NRW, eine volle Übernahme der Kosten der Bahnübergangsbeseitigung von einem Konsens abhängig machen zu wollen, stellt demgegenüber eine politische Erpressung dar.

Adalbert Niemers


 


 
Dienstag, 16.01.2018

NABU lehnt Abgrabung der Reeser Welle ab

Der Naturschutzbund Deutschland lehnt die Abgrabung der Reeser Welle nach wie vor ab. Auch nach den teilweise geänderten Plänen droht die Vernichtung von über 100 ha wertvoller Kulturlandschaft im EU-Vogelschutzgebiet (EU-VSG) und damit zugleich der Verlust von über 100 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche. Es sind nicht nur eine Entwertung des EU-VSG zu befürchten, sondern auch tiefgreifende Veränderungen der Fließrichtungen und der Fließgeschwindigkeiten des Grundwassers bei Hochwasser mit bisher nicht abzuschätzenden Risiken.
Ob es um die Ausgestaltung des derzeit in Arbeit befindlichen Regionalplans oder aber um die Verabschiedung von gesetzlichen Vorgaben zum Naturschutz und zu Abgrabungen geht, immer sind dies auch politische Entscheidungen, auf die betroffene Kommunen Einfluss nehmen können. Sie sollten es aber auch in Planungsverfahren tun. Erfreulicherweise hat sich der Rat der Stadt Rees 2016 eindeutig gegen die Abgrabung ausgesprochen. Jetzt wäre es wünschenswert, dass die Stadt Rees sich konsequenterweise auch mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Abgrabung wehrt.
Das Landesbüro der Naturschutzverbände in Oberhausen, das auch die Verbände NABU und BUND vertritt, ist der Auffassung, dass auch der jetzige Antrag der Abgrabungsfirmen nicht genehmigungsfähig ist. Es wird deshalb in Kürze eine detaillierte ablehnende Stellungnahme abgeben. Damit im Verfahren möglichst alle Bedenken vorgetragen werden, wäre es wünschenswert, dass auch die betroffenen Bürger, die Einwände gegen das Projekt haben, diese fristgerecht erheben.



 


 

Blühende Streuobstwiese bei St. Bernardin (Foto: H.M. Kaczmarek)
Dienstag, 09.01.2018

NABU bietet Schnittkurs für Obstbäume auf Streuobstwiesen an

Kurs mit hohem Praxisanteil

Am Samstag, den 3. Februar veranstaltet das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland einen Obstbaumschnittkurs am Hilshof in Kerken-Winternam. Beginn ist 9:30 Uhr, das Ende etwa um 16:00 Uhr. Als Referentin konnte Jutta Wurbs-Hiller (Dipl. Landschaftspflegerin) gewonnen werden. Im Kurs wird es eine theoretische Einführung zum Schnitt von jüngeren Obstbäumen geben, bevor die Praxis des Pflegeschnitts auf der am Hilshof liegenden Streuobstwiese intensiv geübt wird. Der Kurs ist Teil des neuen vom Landschaftsverband Rheinland geförderten Projektes „Streuobstwiesen im Südkreis Kleve – erhalten, pflegen, optimieren“.
Da der größte Teil der Veranstaltung draußen stattfinden wird, werden warme und wetterfeste Kleidung, insbesondere Gummistiefel, empfohlen. Zusätzliche Schneideutensilien können gerne mitgebracht werden, Rosenscheren und Handklappsägen stehen aber auch zur Verfügung. Für das leibliche Wohl wird mit einem warmen Mittagsimbiss und warmen und kalten Getränken gesorgt. Der Teilnehmerbeitrag liegt bei 30 € (für NABU-Mitglieder 20 €). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung: per E-Mail: info@nabu-kleve.de oder Tel.: 028 38/9 65 44 (Di-Fr)



 


 

Monika Hertel bedankt sich bei Hans Gerd Cox
Dienstag, 02.01.2018

Gebrüder Cox GmbH unterstützt den NABU

Über eine großzügige Spende der Gebrüder Cox GmbH durfte sich der NABU im Kreis Kleve freuen. Der Blumengroßhandel aus Straelen-Herongen hat schon seit längerer Zeit guten Kontakt zum NABU – und das auf sehr praktische Art und Weise. Hans Gerd Cox, Geschäftsführer der GmbH, arbeitet seit 2016 tatkräftig im ehrenamtlichen Team des NABU-Naturschutzzentrums Gelderland u.a. bei Geländearbeiten mit. Ab Anfang 2017 ließ er sich außerdem beim NABU zum zertifizierten Ehrenamtlichen Schutzgebietsbetreuer ausbilden. So hat er die Arbeit des NABU auf verschiedenen Ebenen kennen und schätzen gelernt. Und da auch in der Gebrüder Cox GmbH die Themen Natur, Bio, Nachhaltigkeit und Umweltschutz einen wichtigen Stellenwert einnehmen, kam er auf die Idee, die Arbeit des NABU im Kreis Kleve auch finanziell zu unterstützen. Seine tatkräftige Unterstützung wird er natürlich weiterhin fort-setzen.



 


 
Dienstag, 21.11.2017

Gemeinsame Presseinformation der IG Biss, der BI Rettet den Eltenberg und Naturschutzbundes Deutschland, Kreisverband Kleve

Forderungskatalog zur Planung der Betuwelinie in Emmerich

Die Bürgerinitiativen IG Biss und Rettet den Eltenberg sowie der Kreisverband Kleve des Naturschutzbundes Deutschland haben einen Katalog von Forderungen zusammengestellt, die die Mängel der bisherigen Planung der DB beseitigen könnten. Sie wünschen, dass der Rat der Stadt Emmerich beschließt, diesen Katalog zum einen der DB vorzulegen. Zum andern sollte er zusammen mit den Forderungen der übrigen 6 von der Planung betroffenen Städte als Grundlage für Verhandlungen mit dem Verkehrsministerium NRW und für einen Beschluss des deutschen Bundestages über die Übernahme der entstehenden Mehrkosten dienen.
Auf Grund eines anlässlich der Überreichung des „Niederrheinischen Appells“ in Berlin von dem Staatssekretär Enak Ferlemann vom Bundesverkehrsministerium vorgeschlagenen Weges zur Finanzierung von Mehrkosten durch einen Bundestagsbeschluss konnten die Bürgerinitiativen bei einem von der DB angebotenen Dialog am 17.11.2017 in Wesel mit dem Konzernbevollmächtigten für NRW Werner Lübberink und dem Gesamtprojektleiter Stefan Ventzke Folgendes erreichen: Jede betroffene Kommune soll ihre Forderungen auf ein bis zwei Seiten auflisten und wenn erforderlich in einen übersichtlichen Anhang erläutern. Die Bürgermeister sollen dies dann jeweils dem Vertreter der Bürgerinitiativen Gert Bork zuleiten, damit dies dann gebündelt an die DB zur Kostenermittlung weitergereicht wird.
Soweit bisher davon ausgegangen worden war, dass auch der Projektbeirat die betroffenen Städte schon zur Erstellung eines solchen Kataloges aufgefordert hätte, handelte es sich um einen Irrtum, weil der Projektbeirat bisher hierüber noch nicht abschließend beraten hatte, was aber auf Grund des Ergebnisses des Treffens vom 17.11. keine Rolle mehr spielt. Adalbert Niemers

Weitergehende Informationen:
Presseinformation des NABU Kreisverbandes und der Emmericher Bürgerinitiativen "IG Biss" und "Rettet den Eltenberg" vom 20.11.2017

Forderungskatalog an die DB zur Betuwelinien-Planung in Emmerich

Presseinformation des Verbandes der Bürgerinitiativen entlang der Betuwe-Linie vom 18.11.2017



 


 

Samstag, 21.10.2017

Überreichung der 13. Fledermausplakette

Helmut und Barbara Kolmans aus Geldern sind stolz auf ihre Wochenstube Zwergfledermäuse, die Ihnen nicht nur Spaß beim Beobachten, sondern auch beim Insektenjagen bereiten. 2017 hatten 55 Weibchen je zwei Junge groß gezogen.



 


 

(V.l.n.r.) Monika Hertel (Vorsitzende des NABU Kreisverbandes Kleve), Dominik Friesen (Geschäftsstellenleiter der Volksbank Kapellen) und Helga M. Kaczmarek (NABU Naturschutzzentrum Gelderland) freuen sich über den Nachdruck der Broschüre.
Foto: G.
Dienstag, 10.10.2017

Natur erleben? Natürlich ganz nah!

Praxisnahe Broschüre wurde neu aufgelegt

Unter dem Titel „Natur erleben? Natürlich ganz nah!“ veröffentlichte das NABU-Naturschutzzentrums Gelderland 2016 eine Broschüre, die so gut nachgefragt wurde, dass sie jetzt nachgedruckt werden musste.

In der Broschüre, die vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Rahmen eines Projektes gefördert worden war, geht es um die Anlage von kleineren oder größeren Naturerlebnisbereichen „vor Ort“. Sie richtet sich in erster Linie an eine breite Palette von Einrichtungen, wie z.B. Schulen und Kindergärten, aber auch an Seniorenheime, Krankenhäuser, Behinderten- oder Reha-Einrichtungen. Überall, wo sich Menschen mit eingeschränktem Bewegungsradius aufhalten, ist die positive Wirkung von vielfältigen und alle Sinne bereichernden Naturerfahrungen „gleich vor der Haustür“ gar nicht hoch genug einzuschätzen. Das handliche und attraktiv gestaltete Heft gibt praxisnahe Tipps und Anregungen, wie man ohne viel Aufwand oder großen Finanzbedarf kleine Naturerlebnismöglichkeiten auf nahezu jedem Gelände „direkt vor der Haustür“ umsetzen kann. Kurz und knackig werden die unterschiedlichen Themenbereiche angesprochen - und die häufigsten „Naturerlebnisflächenverhinderungsprobleme“ lösen sich gleich im ersten Kapitel in Luft auf. Die kurzweilige Broschüre macht den Lesern Lust und Mut, die Dinge anzupacken. Die Volksbank an der Niers und der NABU-Landesverband NRW machten jetzt durch ihre finanzielle Unterstützung den Nachdruck der erfolgreichen Veröffentlichung möglich.

Interessenten können die Broschüre „Natur erleben? Natürlich ganz nah!“ über das Naturschutzzentrum Gelderland (Kapellener Markt 2 in 47608 Geldern-Kapellen) gegen Einsendung von 1,45 € in Briefmarken beziehen oder direkt dort abholen. Der Download der Broschüre ist in der Rubrik „Veröffentlichungen“ abrufbar.



 


 

Foto: Ch. Kunellis, Efeu-Seidenbiene
Montag, 02.10.2017

Seltene Besucher am blühenden Efeu: die Efeu-Seidenbiene

Genaues Hingucken lohnt sich!

Im Augenblick blüht Efeu an vielen Stellen und zieht viele Insekten an. Wenn man genau hinschaut, kann man unter den eher braun-grauen Honigbienen mit ihren runden Pollenhöschen auch eine Besonderheit entdecken: die Efeu-Seidenbiene (Collestes hederae). Sie wirkt ein wenig heller als die Honigbiene und ist durch cremeweiße breite Binden an jedem Ring des Hinterleibs gekennzeicnet. Die Weibchen transportieren Pollen entlang des gesamten mittleren Hinterbeins. Diese Bienenart sammelt fast nur Efeu-Pollen und nutzt ihn zum Füttern ihrer Larven, die solitär in Boden leben. Frau Kunellis aus Issum-Sevelen entdeckte diese Art kürzlich und dokumentierte sie auch fotografisch. Die Art wurde erst spät entdeckt und beschrieben, vermutlich weil niemand so genau hingeschaut und sie zwischen den Honigbienen am Efeu entdeckt hat. Inzwischen wurde die Art auch im Straelener Stadtgebiet beobachtet.
Der NABU Kreisverband Kleve möchte nun gerne wissen, wo diese Bienenart am Niederrhein noch lebt. Wer eine solche Biene beobachtet, sende bitte möglichst einen Foto-Beleg an Hermann-Josef Windeln
.



 


 
Donnerstag, 07.09.2017

Die Planung der Betuwelinie in Emmerich

Treffen der Ortsgruppe Emmerich des Naturschutzbundes

Ab 19:00 findet in der Societät, Kleiner Wall 2, Emmerich am Rhein, ein Mitgliedertreffen der Ortsgruppe Emmerich des Naturschutzbundes Deutschland, NABU, statt. Beginnen wird die Veranstaltung mit einem Vortrag von A. Niemers zu dem Thema: Die Planung der Betuwelinie in Emmerich Die derzeitige Planung bedroht die Lebensqualität in den Ortslagen. Zur Lebensqualität gehören neben der Sicherheit gerade die Vermeidung von Lärm, Erschütterungen und Abgasen, und zwar auch durch einen funktionierenden elektrisch betriebenen Verkehr, nämlich durch die Eisenbahn.
Eine Fehlentwicklung in den Ortslagen würde gleichzeitig die Zersiedelung und Zerschneidung der verbliebenen Freiräume fördern, die zu Gunsten des Natur- und Landschaftsschutzes und der Erholung dringend benötigt werden.
In dem Vortrag werden vor allem die Forderungen des NABU für die Ortslagen Emmerich, Hüthum und Elten erläutert, wo jetzt noch wesentliche Verbesserungen der Planung erreicht werden könnten.
Außerdem gibt es Informationen über die weitere Arbeit des Naturschutzbundes in Emmerich zur Raumplanung (Biotopverbund, Windkraft und Wasserschutz im Emmericher Norden und Westen), wozu der NABU Stellungnahmen abgegeben hat.
Zudem werden eine Reihe von Möglichkeiten vorgestellt, aktiv in der Ortsgruppe mitzuarbeiten z.B. bei praktischen Naturschutzarbeiten in der Emmericher Ward und auf dem Eltenberg, bei der Standbetreuung, bei der Leitung einer Kindergruppe und nicht zuletzt bei Kartierungsarbeiten.

Neben den Regularien stehen die Neuwahl des Sprechers der Ortsgruppe und seines Vertreters an. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.
Adalbert Niemers (2. stellv. Vors.)
Den Text des Vortrages finden Sie hier



 


 

Von links nach rechts: J. Lomme, U. und A. NIemers, Th. Mohn, Ch. Langer, M. Hertel, M. Sommer, H.-J. Windeln
Samstag, 20.05.2017

Der neue Vorstand ist der alte!

Wahlen bei der diesjährigen MItgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wählten die Delegierten tournusgemäß u.a. einen neuen Vorstand und Beirat für die nächsten vier Jahre. Monika Hertel (1. Vorsitzende), Markus Sommer (1. stellvertertender Vorsitzender), Adalbert Niemers (2. stellvertretender Vorsitzender) und Hermann-Josef Windeln (Beisitzer) wurden wiedergewählt. Somit ist der neue Vorstand der alte. Der Posten des Kasssierers blieb mangels Kandidaten weiter unbesetzt. Unterstützt wird der Vorstand in seiner vielschichtigen Arbeit künftig durch die neu gewählten Beiratsmitglieder Melanie Gronau, Christian Langer, Johannes Lomme, Theo Mohn und Ursula Niemers.

Geschäftsbericht 2016 - Download



 


 

Samstag, 29.04.2017

NABU tauscht sich über die EU-LIFE-Projekte am Rhein bei Emmerich und bei Wesel aus

Mitgliederversammlung des NABU Kreisverband Kleve in der Wasserburg Rindern, Kleve

Der Rhein – ein Fluss der 1000 Inseln – das ist inzwischen lange her. Seitdem der Mensch diesen Fluss begradigt, vertieft und zur Bundeswasserstraße ausgebaut hat, sind der Hoch-wassersschutz und die Befahrbarkeit für Schiffe verbessert worden. Doch gleichzeitig gingen typische Lebensräume am Rhein verloren. Dazu zählen durchflossene Altarme mit Auen-wald- und Röhrichtzonen, die u.a. brütenden Vögeln und zie-henden Fischen Schutz und Ruhezonen bieten. Seit kurzem entstehen bei Emmerich und bei Wesel im Rahmen von zwei EU-LIFE-Projekten zwei Nebenrinnen zum Hauptstrom des Rheins, die solche Habitate bieten werden. Dabei handelt es sich in beiden Fällen um Pilotprojekte am Rhein. Und das ist mit besonderen Herausforderungen verbunden. Darüber informiert in einer Präsentation Klaus Markgraf-Maué, Naturschutzreferent der NABU-Naturschutzstation Niederrhein (Kranenburg). Der Vortrag ist Teil der jährlichen Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve e.V. Im Anschluss gibt die Vereinsvorsitzende, Monika Hertel, Ein-blicke in die vielfältigen Aktivitäten des NABU im Kreis Kleve im Jahr 2016. Außerdem stehen turnusgemäß Neuwahlen von Vorstand und Beirat an. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 29. April 2017 ab 17.00 Uhr in der Wasserburg Rindern, Wasserburgallee 120 statt. Alle NABU-Mitglieder, aber auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen.



 


 
Sonntag, 16.10.2016

NABU nimmt Stellung gegen Windpark im Reichswald

In einer umfangreichen Stellungnahme wendet sich der NABU gegen die Pläne zwölf Windenergieanlagen am Südrand des Reichswaldes zu bauen. Aus NABU-Sicht sprechen vor allem artenschutzrechtliche und landschaftsästhetische Gründe gegen die Planung, aber auch formale und methodische Mängel werden aufgezeigt. Die vollständige Stellungnahme ist zu finden unter:
http://www.nabu-kleve.de/download/2016-10-17_Stellungnahme_NM_NABU_WEA_Reichswald_mit_Anlagen.pdf



 


 
Donnerstag, 13.10.2016

Keine Auflösung der Wasserschutzpolizei Wache Emmerich

Der Naturschutzbund Deutschland, NABU, ist besorgt darüber, dass die Auflösung der Wasserschutzpolizei Wache Emmerich zu befürchten ist.

Bereits im April 2016 hatte deshalb der Landesvorsitzende des NABU den Innenminister und den Umweltminister angeschrieben und um Erhalt der Wache und Prüfung einer eventuell personellen Verstärkung gebeten.
Zur Begründung wurde auf u.a .auf Folgendes hingewiesen:
-Von der Wache am Weseler Hafen aus ergäbe sich noch ein Zuständigkeitsbereich von ca. 50 km bis zur Landesgrenze in Kleve-Bimmen und ca. 60 km bis Kleve über den Spoykanal.
- Bei Havarieen und plötzlich bekannt werdenden Schadstoffeinleitungen wäre ein schneller Einsatz der Wasserschutzpolizei unterhalb von Rees im Regelfall nicht mehr möglich.
– Zwischen Duisburg und der Landesgrenze gehören große Teile der Rheinufer und auch der überwiegende Teil der angrenzenden Flächen zum EU-Vogelschutzgebiet.
Hier befinden sich auch zahlreiche Naturschutzgebiete bzw. FFH-Gebiete.
Die zu ihrem Schutz erlassenen Verordnungen weisen eine Reihe von Verboten auf, die insbesondere auch das Angeln, den Wassersport und weitere Freizeitnutzungen betreffen, die typischerweise am Ufer bzw. vom Ufer aus erfolgen. Gerade die Uferflächen sind jedoch an vielen Stellen nur von der Wasserseite aus gut einsehbar und überdies von Straßen aus nur schwer erreichbar.
– Ohne die Unterstützung und Hilfe einer ortsnahe ansässigen Wasserschutzpolizei, deren Beamte mit den örtlichen Verhältnissen vertraut sind und in Emmerich stationierte Boote zur Verfügung haben, wäre die untere Landschaftsbehörde in Kleve keinesfalls in der Lage, die Einhaltung von Verordnungen im Geltungsbereich von Rees bis zur Landesgrenze zu überwachen.
–Wegen der schon jetzt bestehenden Probleme wäre es im Gegenteil wünschenswert, wenn die WSP Wache Emmerich personell verstärkt und die Streifenfahrten intensiviert würden.
– Die Bundesrepublik Deutschland ist zur Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie und anderer auch von ihr vereinbarter internationaler Abkommen zum Schutz der Natur verpflichtet. Weil sie ihrer Verpflichtung, das EU Vogelschutzgebiet auch in einem guten Erhaltungszustand zu versetzen, nicht ausreichend nachgekommen ist, wurde vor einigen Jahren gegen die Bundesrepublik Deutschland durch die EU ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, das derzeit ruht.

Während der Umweltminister mitteilte, dass er die Besorgnis des NABU teile, gab es vom Innenminister bisher keine Antwort auf das Schreiben des Landesvorsitzenden.
Wichtige Belange des Natur- und Umweltschutzes kommen hier allerdings nur dann zur Geltung, wenn sie nicht nur im Umweltministerium, sondern auch darüber hinaus ressortübergreifend ernst genommen werden.
An dieser Dauerbaustelle wird der NABU auch weiterhin auf allen Ebenen arbeiten.

Adalbert Niemers



 


 
Freitag, 01.07.2016

NABU fordert Transparenz von Straßen NRW

Leserbrief

Wenn eine Landesbehörde der Bevölkerung vor Ort eine umstrittene Verkehrsplanung vorstellt, dann hat sie auch die Pflicht, das FüR und Wider der Planung gegenüber einer seit Jahren geforderten Alternativplanung objektiv darzustellen. Diese Pflicht hat die Behörde Straßen NRW bei der Vorstellung des Projektes Bahnübergangsbeseitigung/ B8 in Elten gegenüber der Emmericher Bevölkerung in eklatanter Weise verletzt.

Straßen NRW stützt die Planung einer B8 neu im Hang des Eltenberges und die Ablehnung der alternativen optimierten Gleisbettvariante (OGV) von Bürgerinitiative und NABU auf die Planung der DB, die nicht bereit sei, die Bahntrasse zu verlegen.

Diese gemeinsame Ablehnung der OGV in der Planung von Straßen NRW und DB wurde im Wesentlichen so begründet:
- Der Bahn-Kurvenradius reiche für die erforderliche Geschwindigkeit nicht aus.
- Es handele sich um eine unzulässige Ortsumgehungsplanung der B8.
- Diese sei zu aufwendig und zu teuer.
- Die Eingriffe und Natur und Landschaft seien gravierender.
- Die zuständigen Fachbehörden hätten keine Bedenken gegen die Planung von Straßen NRW.

Erst auf Nachfragen und Hinweisen aus dem Publikum wurde deutlich:
- Der Kurvenradius reicht für die von der DB geplante Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h aus.
- Durch die Aufgabe von 3 Bahnübergängen würden nach der Planung von DB und Straßen NRW auf ca. 2 km Länge keine Querungsmöglichkeiten für die Bahntrasse bestehen, so dass wegen der dann noch längeren Umwege zwangsläufig zusätzliche Verbindungen parallel zur Bahn geschaffen werden müssen.
- Eine genaue vergleichende Kostenberechnung zwischen der Planung der DB und der OGV ist bisher weder von der DB noch von Straßen NRW erfolgt (wohl aber im von der BI finanzierten Gegengutachten).
- Den neuen Bahnhaltepunkt in Elten hat die DB noch gar nicht berücksichtigt.
- Die präsentierten Karten und Fotomontagen enthielten keine Draufsicht auf die Hangstützwände von bis zu 11 m Gesamthöhe und die beiden im Hang übereinanderliegenden Verkehrswege.
- Der Eingriff in den Hangwald ist durch vergleichbare Maßnahmen an anderer Stelle nicht zu ersetzen. Er muss vermieden werden, weil es möglich ist.
- Mehrere Fachbehörden haben erhebliche Bedenken aus umweltfachlichen Erwägungen gegen seine Inanspruchnahme erhoben.
- Ein optimaler Unfall- und Brandschutz in Höhe der Ortslage Elten ist nur mit der OGV erreichbar.

Wäre das Für und Wider transparent und objektiv dargestellt worden, dann hätten die Pläne von Straßen NRW eingerollt werden können.

Adalbert Niemers,2. stellv. Vors.



 


 
Montag, 16.05.2016

NABU und BUND lehnen die Abgrabung Reeser Welle ab

Die Landesverbände des Naturschutzbundes Deutschland, NABU, und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, BUND, halten das Abgrabungsvorhaben Reeser Welle für nicht genehmigungsfähig und haben deshalb über das Landesbüro der Naturschutzverbände in Oberhausen eine ablehnende Stellungnahme abgegeben.
Auch wenn das Gebiet im Regionalplan als Bereich für die Sicherung und den Abbau oberflächennaher Bodenschätze vorgesehen ist, stehen dem Vorhaben andere Ziele der Landes- und Regionalplanung durchgreifend entgegen. Sie berücksichtigen nämlich die hier vorrangigen Schutzvorschriften zugunsten von Natur und Landschaft.
Das Vorhaben widerspricht in erheblicher Weise den Erhaltungszielen des Natura-2000-Gebietes Vogelschutzgebiet Unterer Niederrhein. U.a. wird der drohende Verlust von Gänserastplätzen nicht ausgeglichen. Auch Beeinträchtigungen der FFH und Naturschutzgebiete Bienener Altrhein, Grietherorter Altrhein und Rhein-Fischschutzzonen zwischen Emmerich und Bad-Honnef sind unausweichlich.
Zudem stehen artenschutzrechtliche Zugriffsverbote entgegen. Die Planung kann sich nicht auf ausreichende Untersuchungen stützen, die die kummulativen Wirkungen von diesem und anderen Angriffen ("Summationsbetrachung") erfassen würde.

Als Fazit sehen die Naturschutzverbände:
Die geplante Abgrabung würde dazu führen, dass im EU-Vogelschutzgebiet noch mehr Abgrabungsgewässer und dafür als Ersatz noch mehr Intensivgrünland entstehen würde. Das sind aber gerade Lebensräume, die unsere wertvolle Kulturlandschaft verdrängen. Dafür würden aber gleichzeitig auch über 100 ha dauerhafter landwirtschaftlicher Nutzfläche verloren gehen.
Außerdem würde durch die Abgrabung kein zusätzlicher Retentionsraum geschaffen, der tendenziell dem Hochwasser entgegenwirkt, sondern im Gegenteil würde durch den Aufschluss der Kiesschichten vor dem Winterdeich noch ein neues Hochwasserrisiko geschaffen.
Angesichts der leider bei uns festzustellenden Rohstoffverschwendung bei Kies und Sand und eines täglichen Exportes von mehreren Tausend Tonnen täglich in die Niederlande kann auch von einem vorausschauenden Umgang mit Rohstoffen keine Rede sein.

Adalbert Niemers (2. stellv. Vors.)



 


 

Samstag, 02.04.2016

NABU thematisiert Veränderungen im Reichswald durch Stickstoffeinträge

Mitgliederversammlung am 7.4.2016 um 17:00 Uhr in Kleve

Der Reichwald bei Kleve ist ein ökologisch sehr wertvolles Wald- und Landschaftsschutzgebiet. Weitgehend unzerschnitten und zusammenhängend ist er mit seinen über 5.000 ha Größe für den waldarmen Unteren Niederrhein eine Besonderheit. Doch die Vegetation des Reichswaldes ist bedroht. Die Einträge von Stickstoff sind in den letzten Jahrzehnten immer größer geworden und zeigen sich inzwischen auch in der Kraut- und Moosschicht des Waldes. Dietrich Cerff, Naturschutzreferent der NABU-Naturschutzstation Niederrhein (Kranenburg), stellt in einem Vortrag die Auswirkungen der Stickstoffeinträge eindrücklich dar. Der Vortrag ist Teil der jährlichen Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve e.V.
Im Anschluss gibt die Vereinsvorsitzende, Monika Hertel, Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten des NABU im Kreis Kleve im Jahr 2015. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 9. April 2016 ab 17.00 Uhr im Kolpinghaus Kleve, Kolpingstr. 11 statt (bitte Parkplätze an der Kreisverwaltung nutzen). Alle NABU-Mitglieder, aber auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen.



 


 

Freitag, 04.09.2015

Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten

Die Sekundarschule Geldern, Garten-AG, hat den 1. Preis "Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten" im Kreis Kleve gewonnen und durfte die Plakette von Hermann-Josef Windeln (li.) entgegennehmen.
Der 1. Preis beinhaltet auch eine Busfahrt zum Zoo Krefeld mit einer Führung im Schmetterlingshaus.
Wir gratulieren.



 


 

Zählhilfe für die NABU-Mitmachaktion
Samstag, 27.06.2015

NABU-Mitmachaktion zur Schmetterlingsvielfalt im Kreis Kleve gestartet

Die Sommerferien sind gestartet, das Wetter wird immer sonniger und Pflanzen wie der Schmetterlingsflieder stehen kurz vor der Blüte. Jetzt ruft der NABU alle Schmetterlingsfreunde im Kreis Kleve dazu auf, sich an der kürzlich gestarteten Falterzählaktion zu beteiligen. Noch bis zum 26. Juli sind alle Naturinteressierten am Niederrhein aufgefordert sich eine Stunde Zeit zu nehmen und im Garten, am Straßenrand oder in öffentlichen Grünanlagen Falter zu beobachten und zu zählen. Dafür steht eine bebilderte Zählhilfe zur Verfügung, auf der die Ergebnisse direkt notiert werden können. Zur Auswertung sollten die ausgefüllten Zählhilfen bis zum 09. August 2015 mit dem Stichwort "Zeit der Schmetterlinge" entweder per Post an die Landesgeschäftsstelle des NABU NRW oder per E-Mail an Schmetterlingszeit@NABU-NRW.de geschickt werden. Ausführlich Informationen sowie den dazugehörigen Infoflyer mit einer integrierten Zählhilfe zum Herunterladen gibt es auf der Internetseite www.schmetterlingszeit.de .Von der Auswertung der Ergebnisse verspricht sich der NABU wichtige Hinweise auf die aktuelle Situation der Schmetterlinge im Kreis Kleve. Da die Aktion zeitgleich auch in den Kreisen Wesel und Viersen, sowie der Stadt Krefeld stattfindet, kann so ein niederrheinweiter Überblick gewonnen werden. Deshalb gilt bei dieser Aktion: Je mehr Naturfreunde mitmachen, desto besser!



 


 

Schwalbenschwanz (Foto: E. Thies/NABU)
Donnerstag, 25.06.2015

Klasse 3a der Luzia-Grundschule in Geldern-Walbeck gewinnt NABU-Wettbewerb

Grundschüler setzen sich für Schmetterlinge ein

Schmetterlinge. Diese filigranen Kunstwerke der Natur sind bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt. Aber auch sie sind gefährdet, denn der Artenschwund bei unserer heimischen Insektenfauna ist dramatisch. Um darauf aufmerksam zu machen, hat der NABU im Frühjahr 2015 in einer niederrheinweiten Aktion alle Schulen aufgerufen, etwas zum Schutz der Falter beizutragen. Der NABU stellte dafür kostenlos Sets mit besonders schmetterlingsfreundlichen Pflanzen zur Verfügung, die die teilnehmenden Schulen auf ihrem Gelände oder in ihrem Schulgarten pflanzen konnten, um Schmetterlingen, aber auch anderen gefährdeten Insekten Nahrung zu bieten. Neun Schulen im Kreis Kleve machten bei der Aktion mit, pflanzten u.a. Thymian, Acker-Witwenblume und Schmetterlingsflieder und beschäftigten sich intensiv mit den flatternden Schönheiten. Zusätzlich konnten die Schulen an dem Wettbewerb "Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten" teilnehmen, bei dem attraktive Preise winkten.
Im Kreis Kleve machte die Klasse 3a der Luzia-Grundschule in Geldern-Walbeck das Rennen und gewann in der Kategorie "Grundschule" den ersten Preis. Ihr Wettbewerbsbeitrag überzeugte die Jury voll und ganz. In einem kleinen Film stellte die Klasse von Lehrerin Annette Reinders-Schmitz die Besonderheiten ihres Schulgeländes vor. Dort grünt und blüht es nämlich nicht in einem begrenzten Schulgarten, sondern in vielen Ecken und Beeten, die auf dem ganzen Schulgelände verteilt sind. Das freut nicht nur Schmetterlinge, Bienen und Co., sondern gleichermaßen auch Kinder und Erwachsene. Und natürlich kann man in dem Film auch die frisch gesetzten "Schmetterlings-Pflanzen" bewundern, für die die Schüler einen ganz besonderen Platz ausgewählt hatten. Als Siegerklasse kann sich die 3a jetzt nicht nur über die Auszeichnung mit der Plakette "Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten" für ihrer Schule freuen, sondern auch auf einen Besuch des Krefelder Zoos inklusive einer Führung durch das große Schmetterlingshaus. Das wird bestimmt ein tolles Erlebnis!



 


 

Scheckübergabe durch Herrn Walter im Schau-Bauerngarten St. Bernardin
Freitag, 19.06.2015

Umweltstiftung unterstützt das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland

Gute Neuigkeiten brachte Peter Walter in den Bauerngarten St. Bernardin mit. Der Geschäftsführer des Möbelzentrums Geldern hatte einen großzügigen Scheck im Gepäck, mit dem die Europa-Möbel Umweltstiftung die Arbeit des NABU-Naturschutzzentrums Gelderland im Schaubauerngarten St. Ber-nardin unterstützt.
Seit 2010 zeigt das Naturschutzzentrum im Bauerngarten auf dem Gelände der CWWN Wohnanlage alte, fast vergessene Gemüsesorten. Gartenkenner ahnen, wieviel Arbeit in so einem Schaugarten steckt. Die dafür verantwortlich zeichnende Mitarbeiterin des Naturschutzzentrums wird bei den Pflegearbeiten von einer ehrenamtlichen Helfergruppe unterstützt - dennoch hat sie im organisatorischen Bereich, bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und nicht zuletzt mit den ganz praktischen Anzucht-, Pflanz- und Pflegearbeiten viel zu tun, um den Garten jährlich neu zu konzipieren, die Gartengruppe zu leiten und den Garten inhaltlich wie optisch stets attraktiv zu halten. Bis 2014 konnte das Naturschutzzentrum diese Arbeiten über eine zeitlich begrenzte Projekt-Förderung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) finanzieren. Dank der großzügigen Zuwendung von 8.000 EUR durch die Europa-Möbel Umweltstiftung können diese Arbeiten jetzt auch in 2015 sichergestellt werden. Darüber freuen sich nicht nur die Monika Hertel (Vorsitzende des NABU Kreisverband Kleve und Leiterin des Naturschutzzentrums Gelderland) und Helga Kaczmarek (Projektleiterin des Schaubauerngartens), sondern bestimmt auch alle Bewohner und Mitarbeiter von St. Bernardin sowie die vielen Besucher, die den Garten auch in diesem Jahr in gewohnter Qualität vorfinden.



 


 

Blühender Schnittlauch (Foto: H. M. Kaczmarek)
Dienstag, 26.05.2015

Duft, Genuss und Wohlergehen

Flyer des Netzwerkes "Kräutergärten am Niederrhein" ist neu erschienen

Garten- und Kräuterfans dürfen sich freuen. Pünktlich zur Saison 2015 stellen sich vier niederrheinische Kräutergärten in einem frisch erschienenen Flyer vor. Dazu gehören der Kräutergarten des Geistlichen und Kulturellen Zentrums Kloster Kamp in Kamp-Lintfort, der vom NABU-Naturschutzzentrum Gelderland betreute Kräutergarten in der CWWN Wohnanlage St. Bernardin in Geldern-Kapellen/Sonsbeck-Hamb, der privat betriebene Kräutergarten "Heleno Kruiden" im grenznahen niederländischen Ven Zelderheide und der Kräutergarten des Museums Schloss Moyland in Bedburg-Hau.
Bereits 2014 hatten sich die Betreiber der Gärten zum Netzwerk "Kräutergärten am Niederrhein" zusammengeschlossen. Im frisch erschienenen Flyer "Duft, Genuss und Wohlergehen" stellen sie sich mit ihren jeweiligen sehr unterschiedlichen Konzepten und Zielrichtungen der breiten Öffentlichkeit vor. An den vier Stationen entlang der "Kräutergartenroute" können interessierte Gartenfreunde das zeitlos aktuelle Thema unter verschiedenen Blickwinkeln kennen lernen und erkunden. Die Besucher können sich zu Historie, Heilwirkungen, therapeutischen Einsatzmöglichkeiten und zu praktischen Tipps für Auswahl, Pflege und Verwendung von Kräutern kundig machen oder einfach die schöne Atmosphäre der Anlagen genießen. Jeder einzelne der attraktiv gestalteten Gärten ist ein lohnendes Ziel für den nächsten Ausflug oder die nächste Radtour. Und ein Besuch aller Gärten auf der "Kräutergartenroute" ergibt nicht nur auf der Landkarte eine ganz schön runde Sache.
Erhältlich sind die Flyer bei den vier Gärten, liegen aber auch bei einigen öffentlichen Einrichtungen und Stadtverwaltungen aus. Weitere Informationen bekommen Sie bei Helga Kaczmarek vom NABU-Naturschutzzentrum Gelderland unter 02838-96544



 


 
Samstag, 09.05.2015

Offener Brief an den Bürgermeister und die Ratsfraktionen der Stadt Emmerich am Rhein zur Raumplanung in Klein Netterden und Vrasselt

anlässlich der Ratssitzung vom 12.05.2015

Offener Brief zur Ratssitzung vom 12.05.2015



 

Der Dunkelbraune Bläuling
 
 

Dunkelbrauner Bläuling

Sie finden ihn auch bei unseren Tagfaltern.

 

 

Frühblüher am
Monre-Berg

 
  Lerchensporn

Hohler Lerchensporn