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NABU - Naturschutzbund Kreisverband Kleve e. V. - Aktuelles

Aktuelles


 

Tagpfauenauge
Samstag, 06.05.2017

Naturnaher Garten

Am diesem Samstag veranstaltet der Naturschutzbund Deutschland, NABU, eine zweistündige Gartenführung, um aufzuzeigen, wie man mit einfachen Mitteln mehr Naturnähe in kleine und große Gärten bringen kann.
Treffpunkt ist um 14:00 Uhr vor dem Haus Eltener Str. 10 in Emmerich. Die Leitung hat Adalbert Niemers, Tel. 02822/70382.
Pflanzen brauchen Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten, Insekten brauchen Blüten, Vögel und Fledermäuse brauchen Insekten und die sind nicht selten auf einige oder auch nur auf eine einzige Blütenpflanzenart spezialisiert und wenn sie verschwinden, verschwinden auch immer mehr Insektenarten.
Gezeigt werden deshalb heimische Bodendecker, Heckenpflanzen und Bäume, Blumenrasen und Wildblumenstreifen, verschiedene Fördermaßnahmen für Insekten, Kleinsäuger und Vögel sowie Recycling von kleinen und großen Steinen, Platten und anderen Materialien.
Nicht zuletzt bieten Abwechslungsreichtum und Artenvielfalt auch dem Gartenbesitzer schöne Möglichkeiten zum Erleben, Entspannen und Genießen. Auch Kinder und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Adalbert Niemers



 


 

Samstag, 29.04.2017

NABU tauscht sich über die EU-LIFE-Projekte am Rhein bei Emmerich und bei Wesel aus

Mitgliederversammlung des NABU Kreisverband Kleve in der Wasserburg Rindern, Kleve

Der Rhein – ein Fluss der 1000 Inseln – das ist inzwischen lange her. Seitdem der Mensch diesen Fluss begradigt, vertieft und zur Bundeswasserstraße ausgebaut hat, sind der Hoch-wassersschutz und die Befahrbarkeit für Schiffe verbessert worden. Doch gleichzeitig gingen typische Lebensräume am Rhein verloren. Dazu zählen durchflossene Altarme mit Auen-wald- und Röhrichtzonen, die u.a. brütenden Vögeln und zie-henden Fischen Schutz und Ruhezonen bieten. Seit kurzem entstehen bei Emmerich und bei Wesel im Rahmen von zwei EU-LIFE-Projekten zwei Nebenrinnen zum Hauptstrom des Rheins, die solche Habitate bieten werden. Dabei handelt es sich in beiden Fällen um Pilotprojekte am Rhein. Und das ist mit besonderen Herausforderungen verbunden. Darüber informiert in einer Präsentation Klaus Markgraf-Maué, Naturschutzreferent der NABU-Naturschutzstation Niederrhein (Kranenburg). Der Vortrag ist Teil der jährlichen Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve e.V. Im Anschluss gibt die Vereinsvorsitzende, Monika Hertel, Ein-blicke in die vielfältigen Aktivitäten des NABU im Kreis Kleve im Jahr 2016. Außerdem stehen turnusgemäß Neuwahlen von Vorstand und Beirat an. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 29. April 2017 ab 17.00 Uhr in der Wasserburg Rindern, Wasserburgallee 120 statt. Alle NABU-Mitglieder, aber auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen.



 


 

Dienstag, 11.04.2017

Schwalbenfreundliches Haus

Herr Markus Steegemann aus Issum hat vom NABU die Plakette "Schwalbenfreundliches Haus" verliehen bekommen, weil er sich vorbildlich um die bis zu 20 Brutpaare Rauchschwalben in seinen Stallgebäuden kümmert. Auch die Naju-Gruppe Issum-Geldern (neben ihm auf dem Bild) war von den vielen Nestern begeistert.



 


 

Blaukehlchen (Foto: U. Kosinsky)
Samstag, 31.12.2016

Fotoausstellung „Faszination Naturfotografie“

NABU-Foto-AG Niederrhein präsentiert Arbeiten

Ab dem 3. Januar bis Ende März 2017 zeigt die NABU-Foto-AG Niederrhein eine Auswahl ihrer Fotos im Emmericher Rathaus. Die NABU-Foto-AG ist eine Gruppe von ambitionierten Hobbyfotografen aus dem Nordkreis Kleve, die sich seit drei Jahren regelmäßig trifft, um ihre Naturfotos zu besprechen. Dabei werden durchaus unterschiedliche Arbeitsstile gepflegt. Die Gruppe möchte sich hier mit einer Auswahl ihrer Bilder vorstellen. Sieben Fotografen zeigen insgesamt 30 Landschaftsaufnahmen und Portraits von Tieren und Pflanzen, die am Niederrhein vorkommen bzw. vorkamen. Mit sichtbaren und auch teils verborgenen Schönheiten der Natur soll die Ausstellung auch ein bisschen Vorfreude auf den nächsten Ausflug in die Natur und auf den Sommer bereiten. Abzüge der Fotos können auch als hochwertige DIN A3- Poster erworben werden. Der Erlös soll Naturschutzprojekten des NABU in Emmerich dienen.



 


 
Sonntag, 16.10.2016

NABU nimmt Stellung gegen Windpark im Reichswald

In einer umfangreichen Stellungnahme wendet sich der NABU gegen die Pläne zwölf Windenergieanlagen am Südrand des Reichswaldes zu bauen. Aus NABU-Sicht sprechen vor allem artenschutzrechtliche und landschaftsästhetische Gründe gegen die Planung, aber auch formale und methodische Mängel werden aufgezeigt. Die vollständige Stellungnahme ist zu finden unter:
http://www.nabu-kleve.de/download/2016-10-17_Stellungnahme_NM_NABU_WEA_Reichswald_mit_Anlagen.pdf



 


 
Donnerstag, 13.10.2016

Keine Auflösung der Wasserschutzpolizei Wache Emmerich

Der Naturschutzbund Deutschland, NABU, ist besorgt darüber, dass die Auflösung der Wasserschutzpolizei Wache Emmerich zu befürchten ist.

Bereits im April 2016 hatte deshalb der Landesvorsitzende des NABU den Innenminister und den Umweltminister angeschrieben und um Erhalt der Wache und Prüfung einer eventuell personellen Verstärkung gebeten.
Zur Begründung wurde auf u.a .auf Folgendes hingewiesen:
-Von der Wache am Weseler Hafen aus ergäbe sich noch ein Zuständigkeitsbereich von ca. 50 km bis zur Landesgrenze in Kleve-Bimmen und ca. 60 km bis Kleve über den Spoykanal.
- Bei Havarieen und plötzlich bekannt werdenden Schadstoffeinleitungen wäre ein schneller Einsatz der Wasserschutzpolizei unterhalb von Rees im Regelfall nicht mehr möglich.
– Zwischen Duisburg und der Landesgrenze gehören große Teile der Rheinufer und auch der überwiegende Teil der angrenzenden Flächen zum EU-Vogelschutzgebiet.
Hier befinden sich auch zahlreiche Naturschutzgebiete bzw. FFH-Gebiete.
Die zu ihrem Schutz erlassenen Verordnungen weisen eine Reihe von Verboten auf, die insbesondere auch das Angeln, den Wassersport und weitere Freizeitnutzungen betreffen, die typischerweise am Ufer bzw. vom Ufer aus erfolgen. Gerade die Uferflächen sind jedoch an vielen Stellen nur von der Wasserseite aus gut einsehbar und überdies von Straßen aus nur schwer erreichbar.
– Ohne die Unterstützung und Hilfe einer ortsnahe ansässigen Wasserschutzpolizei, deren Beamte mit den örtlichen Verhältnissen vertraut sind und in Emmerich stationierte Boote zur Verfügung haben, wäre die untere Landschaftsbehörde in Kleve keinesfalls in der Lage, die Einhaltung von Verordnungen im Geltungsbereich von Rees bis zur Landesgrenze zu überwachen.
–Wegen der schon jetzt bestehenden Probleme wäre es im Gegenteil wünschenswert, wenn die WSP Wache Emmerich personell verstärkt und die Streifenfahrten intensiviert würden.
– Die Bundesrepublik Deutschland ist zur Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie und anderer auch von ihr vereinbarter internationaler Abkommen zum Schutz der Natur verpflichtet. Weil sie ihrer Verpflichtung, das EU Vogelschutzgebiet auch in einem guten Erhaltungszustand zu versetzen, nicht ausreichend nachgekommen ist, wurde vor einigen Jahren gegen die Bundesrepublik Deutschland durch die EU ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, das derzeit ruht.

Während der Umweltminister mitteilte, dass er die Besorgnis des NABU teile, gab es vom Innenminister bisher keine Antwort auf das Schreiben des Landesvorsitzenden.
Wichtige Belange des Natur- und Umweltschutzes kommen hier allerdings nur dann zur Geltung, wenn sie nicht nur im Umweltministerium, sondern auch darüber hinaus ressortübergreifend ernst genommen werden.
An dieser Dauerbaustelle wird der NABU auch weiterhin auf allen Ebenen arbeiten.

Adalbert Niemers



 


 
Freitag, 01.07.2016

NABU fordert Transparenz von Straßen NRW

Leserbrief

Wenn eine Landesbehörde der Bevölkerung vor Ort eine umstrittene Verkehrsplanung vorstellt, dann hat sie auch die Pflicht, das FüR und Wider der Planung gegenüber einer seit Jahren geforderten Alternativplanung objektiv darzustellen. Diese Pflicht hat die Behörde Straßen NRW bei der Vorstellung des Projektes Bahnübergangsbeseitigung/ B8 in Elten gegenüber der Emmericher Bevölkerung in eklatanter Weise verletzt.

Straßen NRW stützt die Planung einer B8 neu im Hang des Eltenberges und die Ablehnung der alternativen optimierten Gleisbettvariante (OGV) von Bürgerinitiative und NABU auf die Planung der DB, die nicht bereit sei, die Bahntrasse zu verlegen.

Diese gemeinsame Ablehnung der OGV in der Planung von Straßen NRW und DB wurde im Wesentlichen so begründet:
- Der Bahn-Kurvenradius reiche für die erforderliche Geschwindigkeit nicht aus.
- Es handele sich um eine unzulässige Ortsumgehungsplanung der B8.
- Diese sei zu aufwendig und zu teuer.
- Die Eingriffe und Natur und Landschaft seien gravierender.
- Die zuständigen Fachbehörden hätten keine Bedenken gegen die Planung von Straßen NRW.

Erst auf Nachfragen und Hinweisen aus dem Publikum wurde deutlich:
- Der Kurvenradius reicht für die von der DB geplante Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h aus.
- Durch die Aufgabe von 3 Bahnübergängen würden nach der Planung von DB und Straßen NRW auf ca. 2 km Länge keine Querungsmöglichkeiten für die Bahntrasse bestehen, so dass wegen der dann noch längeren Umwege zwangsläufig zusätzliche Verbindungen parallel zur Bahn geschaffen werden müssen.
- Eine genaue vergleichende Kostenberechnung zwischen der Planung der DB und der OGV ist bisher weder von der DB noch von Straßen NRW erfolgt (wohl aber im von der BI finanzierten Gegengutachten).
- Den neuen Bahnhaltepunkt in Elten hat die DB noch gar nicht berücksichtigt.
- Die präsentierten Karten und Fotomontagen enthielten keine Draufsicht auf die Hangstützwände von bis zu 11 m Gesamthöhe und die beiden im Hang übereinanderliegenden Verkehrswege.
- Der Eingriff in den Hangwald ist durch vergleichbare Maßnahmen an anderer Stelle nicht zu ersetzen. Er muss vermieden werden, weil es möglich ist.
- Mehrere Fachbehörden haben erhebliche Bedenken aus umweltfachlichen Erwägungen gegen seine Inanspruchnahme erhoben.
- Ein optimaler Unfall- und Brandschutz in Höhe der Ortslage Elten ist nur mit der OGV erreichbar.

Wäre das Für und Wider transparent und objektiv dargestellt worden, dann hätten die Pläne von Straßen NRW eingerollt werden können.

Adalbert Niemers,2. stellv. Vors.



 


 

'Hier kann man was entdecken'
Freitag, 20.05.2016

Natur erleben? Natürlich ganz nah!

Kostenloses Beratungs- und Seminarangebot des NABU-Naturschutzzentrums Gelderland

Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass sich aktive und abwechslungsreiche Naturerlebnisse positiv auf das Wohlbefinden des ganzen Menschen und oft auch konkret auf seine Gesundheit auswirken können. Immer mehr Kliniken arbeiten zum Beispiel unter dem Stichwort "Gartentherapie"mit ganz gezielten gartentherapeutischen Maßnahmen, um die Gesundung ihrer Patienten zu fördern. Aber auch in anderen Einrichtungen wird zunehmend die in vielerlei Hinsicht positive Wirkung von Naturerlebnissen auf das Allgemeinbefinden des Menschen erkannt. Deshalb möchten immer mehr Kindergärten, Schulen, Seniorenanlagen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, etc. "irgendwas mit Natur" anbieten. Vor allem da, wo sich Menschen mit eingeschränktem Bewegungsradius aufhalten oder leben, ist in erster Linie die Gestaltung und Ausstattung des jeweiligen Außengeländes entscheidend dafür, ob und in welchem Maß "gleich vor der Haustür", und damit für jeden gut erreichbar, wohltuende und anregende Naturerfahrungen gemacht werden können - oder eben nicht. Fakt ist: Oft bleiben Einrichtungen in diesem Punkt weit hinter ihren Möglichkeiten zurück, obwohl auch schon mit wenig Platzbedarf, geringen Finanzmitteln und überschaubarem Zeitaufwand sehr viel erreicht werden könnte - zum Wohle aller, die in solchen Institutionen leben, sich dort aufhalten oder arbeiten.
Um Einrichtungen unterschiedlichster Art (Schulen, Kindergärten, Senioreneinrichtungen, Behinderteneinrichtungen etc.) zu animieren, ihr Außengelände in Hinblick auf Naturerlebnismöglichkeiten (besser) zu nutzen, hat das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) ein groß angelegtes Projekt gestar-tet. Unter dem Titel "Natur erleben? Natürlich ganz nah!" wurde für 2016 ein rundes Maßnahmenpaket aus drei Bausteinen geschnürt.
Der erste Baustein ist die bereits im Januar 2016 erschienene Broschüre "Natur erleben? Natürlich ganz nah!", in der verschiedene einfach umzusetzende, preiswerte und zudem auch noch ökologisch wertvolle Umwelterlebnisangebote, Planungstipps und Praxiserfahrungen vorgestellt werden. Die Broschüre wird mittlerweile bundesweit nachgefragt und kann gegen Einsendung einer 1,45-Briefmarke beim NABU-Naturschutzzentrum Gelderland bestellt oder direkt dort abgeholt werden. (Kapellener Markt 2, 47608 Geldern).
Speziell an Einrichtungen und Institutionen in Geldern und den angrenzenden Städten und Gemeinden richtet sich der zweite Maßnahmenbaustein: Ein Vor-Ort-Beratungsangebot soll dabei helfen, auf die Gegebenheiten und Ziele der jeweiligen Einrichtung angepasste Na-turerlebnisangebote auszuwählen und umzusetzen. Bei einem ausführlichen Termin bekommen die Interessenten eine entsprechend individuelle Beratung.
Und last but not least wird es im Sommer und im Herbst als dritten Maßnahmenbaustein Tagesseminare zum Thema "Natur erleben? Natürlich ganz nah!" geben. In den Seminaren werden die in den letzten acht Jahren umgesetzten Naturerlebnisangebote des Naturschutz-zentrums auf dem Gelände von St. Bernardin vorgestellt, Praxisübungen gemacht und man kann sich über individuelle Fragestellungen austauschen oder sich zusätzliche Tipps und Inspirationen holen. Die Termine für die Seminare sind: Freitag, 01. Juli, Freitag, 08. Juli sowie Freitag, 16. September jeweils von 10:00 bis 17:00 Uhr auf dem Gelände von St. Bernardin in Geldern-Kapellen / Sonsbeck-Hamb.

Interessenten für das Vor-Ort-Beratungsangebot sowie Interessenten für die einzelnen Se-minartermine können sich ab sofort bei Helga M. Kaczmarek vom NABU-Naturschutzzentrum Gelderland anmelden unter Telefon: 02838-96544 (dienstags bis don-nerstags). Da die Anzahl der möglichen Beratungstermine sowie die Zahl der Seminarplätze begrenzt ist, wird eine zeitnahe Anmeldung empfohlen.



 


 
Montag, 16.05.2016

NABU und BUND lehnen die Abgrabung Reeser Welle ab

Die Landesverbände des Naturschutzbundes Deutschland, NABU, und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, BUND, halten das Abgrabungsvorhaben Reeser Welle für nicht genehmigungsfähig und haben deshalb über das Landesbüro der Naturschutzverbände in Oberhausen eine ablehnende Stellungnahme abgegeben.
Auch wenn das Gebiet im Regionalplan als Bereich für die Sicherung und den Abbau oberflächennaher Bodenschätze vorgesehen ist, stehen dem Vorhaben andere Ziele der Landes- und Regionalplanung durchgreifend entgegen. Sie berücksichtigen nämlich die hier vorrangigen Schutzvorschriften zugunsten von Natur und Landschaft.
Das Vorhaben widerspricht in erheblicher Weise den Erhaltungszielen des Natura-2000-Gebietes Vogelschutzgebiet Unterer Niederrhein. U.a. wird der drohende Verlust von Gänserastplätzen nicht ausgeglichen. Auch Beeinträchtigungen der FFH und Naturschutzgebiete Bienener Altrhein, Grietherorter Altrhein und Rhein-Fischschutzzonen zwischen Emmerich und Bad-Honnef sind unausweichlich.
Zudem stehen artenschutzrechtliche Zugriffsverbote entgegen. Die Planung kann sich nicht auf ausreichende Untersuchungen stützen, die die kummulativen Wirkungen von diesem und anderen Angriffen ("Summationsbetrachung") erfassen würde.

Als Fazit sehen die Naturschutzverbände:
Die geplante Abgrabung würde dazu führen, dass im EU-Vogelschutzgebiet noch mehr Abgrabungsgewässer und dafür als Ersatz noch mehr Intensivgrünland entstehen würde. Das sind aber gerade Lebensräume, die unsere wertvolle Kulturlandschaft verdrängen. Dafür würden aber gleichzeitig auch über 100 ha dauerhafter landwirtschaftlicher Nutzfläche verloren gehen.
Außerdem würde durch die Abgrabung kein zusätzlicher Retentionsraum geschaffen, der tendenziell dem Hochwasser entgegenwirkt, sondern im Gegenteil würde durch den Aufschluss der Kiesschichten vor dem Winterdeich noch ein neues Hochwasserrisiko geschaffen.
Angesichts der leider bei uns festzustellenden Rohstoffverschwendung bei Kies und Sand und eines täglichen Exportes von mehreren Tausend Tonnen täglich in die Niederlande kann auch von einem vorausschauenden Umgang mit Rohstoffen keine Rede sein.

Adalbert Niemers (2. stellv. Vors.)



 


 

Tagpfauenauge
Samstag, 07.05.2016

Naturnaher Garten

Am Samstag, dem 07.05.2016, veranstaltet der Naturschutzbund Deutschland, NABU, eine zweistündige Gartenführung, um aufzuzeigen, wie man mit einfachen Mitteln mehr Naturnähe in den Garten bringen kann.
Treffpunkt ist um 14.00 Uhr vor dem Haus Eltener Str. 10 in Emmerich. Die Leitung hat Adalbert Niemers, Tel. 02822/70382.
Pflanzen brauchen Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten, Insekten brauchen Blüten, Vögel und Fledermäuse brauchen Insekten und die sind nicht selten auf einige oder auch nur auf eine einzige Blütenpflanzenart spezialisiert und wenn sie verschwinden, verschwinden auch immer mehr Insektenarten.
Gezeigt werden deshalb heimische Bodendecker, Heckenpflanzen und Bäume, Blumenrasen und Wildblumenstreifen, verschiedene Fördermaßnahmen für Insekten, Kleinsäuger und Vögel sowie Recycling von kleinen und großen Steinen, Platten und anderen Materialien. Nicht zuletzt bieten Abwechslungsreichtum und Artenvielfalt auch dem Gartenbesitzer schöne Möglichkeiten zum Erleben, Entspannen und Genießen.
Auch Kinder und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.



 


 

Samstag, 02.04.2016

NABU thematisiert Veränderungen im Reichswald durch Stickstoffeinträge

Mitgliederversammlung am 7.4.2016 um 17:00 Uhr in Kleve

Der Reichwald bei Kleve ist ein ökologisch sehr wertvolles Wald- und Landschaftsschutzgebiet. Weitgehend unzerschnitten und zusammenhängend ist er mit seinen über 5.000 ha Größe für den waldarmen Unteren Niederrhein eine Besonderheit. Doch die Vegetation des Reichswaldes ist bedroht. Die Einträge von Stickstoff sind in den letzten Jahrzehnten immer größer geworden und zeigen sich inzwischen auch in der Kraut- und Moosschicht des Waldes. Dietrich Cerff, Naturschutzreferent der NABU-Naturschutzstation Niederrhein (Kranenburg), stellt in einem Vortrag die Auswirkungen der Stickstoffeinträge eindrücklich dar. Der Vortrag ist Teil der jährlichen Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve e.V.
Im Anschluss gibt die Vereinsvorsitzende, Monika Hertel, Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten des NABU im Kreis Kleve im Jahr 2015. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 9. April 2016 ab 17.00 Uhr im Kolpinghaus Kleve, Kolpingstr. 11 statt (bitte Parkplätze an der Kreisverwaltung nutzen). Alle NABU-Mitglieder, aber auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen.



 


 

Foto: Ute Stehlmann
Dienstag, 08.03.2016

Mitte März ist Saisonstart im Bauerngarten St. Bernardin

Gartenparzellen frei und tatkräftige Helfer gesucht

Der Winter war mild, das Frühjahr ist nah, die Gartensaison steht vor der Tür. Ab Mitte März wird in die Hände gespuckt und der Bauerngarten St. Bernardin auf Vordermann gebracht, damit schon bald wieder die historischen Gemüsesorten wachsen können und die schöne Gartenatmosphäre von den Besuchern genossen werden kann.

Die gute Nachricht: Auch in diesem Jahr können wieder kleine Parzellen in St. Bernardin gepachtet werden, um auf "eigener Scholle" sein privates Biogemüse anzubauen. Die Gartenstücke liegen im Bereich des Schaubauerngartens für alte Gemüsesorten in der Parkanlage von St. Bernardin am Rande von Geldern-Kapellen. Ob Familie, Einzelperson, Kindergruppe oder Freundeskreis - jeder, der an einem Stückchen Bauerngarten Interesse hat, kann sich dafür bewerben.

Und für alle, die Spaß an der Mitarbeit in der "Bauerngartengruppe" des NABU hätten, gibt es Möglichkeiten sich aktiv einzubringen, denn die Gruppe sucht für die neue Saison wieder tatkräftige Verstärkung.

Weitere Informationen zu den Mietparzellen und zur "Bauerngartengruppe" bekommen Sie bei Helga Kaczmarek vom NABU-Naturschutzzentrum Gelderland unter 02838-96544.



 


 

Heidegebiet Laarbruch
Montag, 29.02.2016

Naturparadies Weeze-Laarbruch

Das jetzige Flughafengebiet wurde früher als Heide genutzt, eine alte und früher häufige Kulturlandschaft, die inzwischen sehr selten geworden sind. Seitdem sind militärische, zivile Nutzungen und Ausgleichsflächen von erstaunlicher Vielfalt entstanden oder entstehen noch.
Bunte Heide- und Magerwiesenbiotope mit Besenheide, Bärlapp, Thymian, Birken und Föhren haben es wärmeliebenden Tieren ermöglicht, in unserem Klima zu überleben, z. B. einst Birkhuhn und Wiedehopf, jetzt Heidelerche, Schlangen, Kreuzkröten und sehr seltenen Insekten.
Die Bild- und Video-Präsentation von Hermann-Josef Windeln fährt wie ein Spaziergang durch diese faszinierenden Landschaften und gibt Anregungen für das eigene Umfeld: Zeit: Mo., 29.02, 19.30 Uhr, Ort: "Zur Post", Kapellener Str. 48, Issum Kontakt: Hermann-Josef Windeln, Tel. 02831-6793



 


 

Teichfrosch, m.
Donnerstag, 11.02.2016

Gründungsversammlung NABU-Ortsgruppe Kerken

Der Naturschutzbund Deutschland, Kerken, trifft sich zur Gründungsversammlung im Landgasthaus Wolters, Sevelener Str. 15, 47647 Kerken-Nieukerk, Tel. 02833-2206, am Donnerstag, 11.02., 19:00 Uhr. Hermann-Josef Windeln wird als Spezialist einen Bildvortrag zum Amphienschutz halten. Es werden dringend noch Helfer für Amphienschutzmaßnahmen und andere Naturschutzaufgaben gesucht. Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Leitung: Maximilian Schroer
Tel. 02833-6415
E-Mail: max.schroer@googlemail.com



 


 
Donnerstag, 14.01.2016

Treffen der Mitglieder des Naturschutzbundes in Rees

Am Donnerstag, dem 14.01.2016, findet ab 19:30 in der Gaststätte "Zur Linde", Alte Schulstr. 10, 46459 Rees-Esserden, ein Treffen der Mitglieder des NABU in Rees statt. Dabei soll besprochen werden, welche Projekte, Aktionen und Veranstaltungen in Rees durchgeführt oder unterstützt werden können, um einen Beitrag zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen einschließlich des Artenschutzes zu leisten. Gerade in Rees, der kompakten Stadt am Rhein mit ihrer großartigen naturnahen Kulturlandschaft, ist es besonders reizvoll, sich hierfür einzusetzen.
Auf vielfachen Wunsch wird ein wichtiges Thema der Erhalt der Reeser Rheinaue sein, denn trotz der Ausweisung des EU-Vogelschutzgebietes und von mehreren FFH-Gebieten drohen weiterhin eine Großabgrabung im Bereich der Reeser Welle und eine Fortsetzung der Verladebetriebe im Bereich des Reeser Eylandes. Dazu werden zwei Kurzvorträge gehalten, und zwar von Dr. Volkhard Wille, NABU Naturschutzstation Niederrhein, zum EU-Vogelschutzgebiet und von Dr. Leo Rehm, Rees, zu den möglichen Auswirkungen von Kiesabgrabungen auf die Grundwasserströme insbesondere auch in Esserden.. Vielleicht finden sich auch Helfer für die Gründung einer Kindergruppe oder für das Schneiden von Kopfweiden.
Vielleicht kann auch eine Radtour vorbereitet werden oder es finden sich Helfer bei der Standbetreuung oder bei Kartierungsarbeiten.
Aber vielleicht gibt es noch ganz andere Vorschläge und Ideen. Gerade deshalb sind auch Nichtmitglieder zu der Veranstaltung herzlich willkommen.
Weitere Auskünfte erhält man von Adalbert Niemers, Tel. 02822-70382.



 


 

Donnerstag, 14.01.2016

Natur erleben? Natürlich ganz nah!

Neue Broschüre erschienen

Frisch erschienen ist eine Broschüre des NABU Naturschutzzentrums Gelderland. Unter dem Titel "Natur erleben? Natürlich ganz nah!" werden darin unterschiedliche Möglichkeiten vorgestellt, wie man einfach und preisgünstig (kleine) Naturerlebnismöglichkeiten für Erwachsene und Kinder realisieren kann. Die Broschüre richtet sich insbesondere an Personen und Einrichtungen, die mit Menschen arbeiten, denen aus unterschiedlichsten Gründen der Zugang zu den "großen" Naturerlebnissen außerhalb der Städte erschwert ist, weil sie in ihrer Mobilität, in ihren körperlichen oder auch geistigen Möglichkeiten eingeschränkt sind. Gerade für diese Menschen ist es von ganz besonderem Wert, wenn man ihnen in ihrer Nähe die Gelegenheit gibt, sich intensiv mit Natur auseinandersetzen zu können. Ganz gleich ob Kindergarten, Schule, Seniorenheim, Krankenhaus, Reha-Einrichtung, Wohnanlage für Menschen mit Behinderungen oder andere Einrichtungen. Die Broschüre gibt praxisnahe Tipps und Anregungen, wie man auch ohne viel Aufwand oder großen Finanzbedarf kleine Naturerlebnisprojekte oder -aktionen auf (fast) jedem einrichtungseigenen Gelände "direkt vor der Haustür" umsetzen oder neu etablieren kann.

Seminar und Beratungsangebot ab dem Frühjahr
Interessenten können die Broschüre gegen Einsendung von 1,45 EUR in Briefmarken über das Naturschutzzentrum Gelderland beziehen oder sich die Broschüre dort direkt abholen. Den Download der Broschüre finden Sie auf unserer Seite in der Rubrik "Veröffentlichungen". Auf Grundlage der Broschüre wird es ab dem Frühjahr für interessierte Einrichtungen im Gelderner Nahbereich auch ein Vor-Ort-Beratungsangebot geben. Und im Sommer 2016 sind Tagesseminare in der Parkanlage von St. Bernardin geplant, bei denen die dort umgesetzten Projekte des Naturschutzzentrum Gelderland vorgestellt werden und man sich weitere Tipps und Anregungen holen kann. Wer sich für diese Angebote (Beratung und/oder Seminar) interessiert, kann sich bereits jetzt beim Naturschutzzentrum Gelderland unter 02838-96544 vormerken lassen. Möglich wurde die Umsetzung des runden Maßnahmenpaketes (Broschüre - Beratungsangebot - Seminar) nur durch die Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR), der das Projekt in den Jahren 2015 und 2016 finanziell unterstützt.
Helga M. Kaczmarek



 


 

Fliegenpilz
Dienstag, 08.09.2015

Herbstzeit - Pilzzeit

Vortrag

Viele Menschen fragen sich, wenn sie Pilze sehen, ob diese essbar oder giftig sind. Andere zertreten Pilze aus lauter Unkenntnis oder Mutwillen. Die Rolle der Pilze in unserer Natur und auch ihre Bedeutung für uns Menschen will Theo Mohn im Rahmen des NABU-Treffs der Ortsgruppe Kevelaer am Donnerstag, den 10. September ab 19.30 Uhr in der Gaststätte Schiffer, Walbeckerstraße in Kevelaer mit Hilfe vieler Bilder vorstellen. Dabei hofft er auch unsere neuen NABU Mitglieder begrüßen zu dürfen.



 


 

Freitag, 04.09.2015

Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten

Die Sekundarschule Geldern, Garten-AG, hat den 1. Preis "Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten" im Kreis Kleve gewonnen und durfte die Plakette von Hermann-Josef Windeln (li.) entgegennehmen.
Der 1. Preis beinhaltet auch eine Busfahrt zum Zoo Krefeld mit einer Führung im Schmetterlingshaus.
Wir gratulieren.



 


 
Montag, 24.08.2015

NABU fordert Landrat Spreen zum Handeln auf

Skandal um illegale Verladestelle im Vogelschutzgebiet

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) fordert Landrat Spreen zum sofortigen Handeln auf, um die weitere Zerstörung des Naturschutzgebietes Reeser Eyland durch den illegalen Betrieb einer Verladestelle für Futtermittel zu beenden. Zunehmende Algenblüte und Fischsterben belegen die fortschreitende Verschlechterung des Gebietes und die Notwendigkeit von Schutzmaßnahmen. "Die Untere Landschaftsbehörde ist eigentlich gesetzlich zum Handeln verpflichtet, um die Gefährdung des EU-Vogelschutzgebietes und des FFH-Gebietes abzuwenden " aber wir haben den Eindruck, seit Jahren passiert nichts," so Adalbert Niemers, 2. Stellvertretender Vorsitzende des NABU-Kreisverbandes Kleve.
Für den NABU-Landesvorsitzenden Josef Tumbrinck hat der Fall sogar landesweite Bedeutung: "Die Auflösung der Gewerbeaufsichtsämter vor acht Jahren und die Verlagerung deren Aufgaben auf die Landkreise hat dazu geführt, dass keine effektive Überwachung von umweltbelastenden Unternehmen mehr stattfindet. Mit dem Totschlagargument "Arbeitsplätze" lässt man den Unternehmen fast alles durchgehen. Im Kreis Kleve ist das besonders ausgeprägt. Der Kreis Kleve hat in Sachen "Beachtung von Naturschutzgesetzen" die rote Laterne in NRW", so Tumbrinck auch in Hinblick auf die laxe Genehmigungspraxis von Ställen zur Massentierhaltung durch den Kreis Kleve.
Hintergrund:
Die Kreisverwaltung Kleve duldet seit Jahren den illegalen Betrieb einer Verladestelle für Rohstoffe zur Futtermittelproduktion der Firma ForFarmers-Thesing im EU-Vogelschutzgebiet Unterer Niederrhein bei Rees. Statt der genehmigten 30.000 t jährlich wurden in den letzten Jahren unter den Augen der Kreisverwaltung Kleve weit mehr als 100.000 t verladen. Durch die erheblichen Staubemissionen und den LKW-Verkehr werden Mensch und Natur in der Umgebung erheblich belastet. Der Reeser Altrhein ist stark eutrophiert und regelmäßig wird Fischsterben beobachtet.
Mit Schreiben vom 19. Juli 2015 hat der NABU die Kreisverwaltung zum Handeln aufgefordert - aber der Brief wurde noch nicht einmal beantwortet. Wenn sich ein Unternehmen nicht an die Genehmi-gungsauflagen hält, wird es in der Regel stillgelegt. Nur im Kreis Kleve scheinen Umweltgesetze keine Anwendung zu finden.
Auch die Anwohner haben sich seit mehreren Jahren hilfesuchend an die Behörden gewendet, da sie durch den LKW-Verkehr und die Stäube erheblichen Belastungen ausgesetzt sind. Aber immer wieder wur-den sie mit Ausflüchten und hinhaltenden Antworten abgespeist. Manch einer hat da den Glauben an den Rechtsstaat verloren.



 


 

Unser Werber-Team
Montag, 17.08.2015

NABU setzt Werbeaktion in Kleve/Kranenburg fort

Durch die große Werbeaktion des Naturschutzbund Deutschland, NABU, im Kreis Kleve von Emmerich bis Straelen konnten bereits über 1.000 Neumitglieder geworben werden.
Ab heute werden noch Kranenburg und der Nordteil von Kleve beworben.
Der NABU setzt sich für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen einschließlich des Artenschutzes ein, erklärte Adalbert Niemers, Vorstandsmitglied des Kreisverbandes und Sprecher der Ortsgruppe Emmerich.
Im Naturschutzgebiet Hetter führte der NABU ein Wiesenvogelschutzprojekt durch, wodurch dort der Brutbestand der Uferschnepfe und anderer großer Wiesenvögel stabilisiert werden konnte.
Inzwischen ist auch ein Wiesenvogelschutzprojekt in der Düffel angelaufen. Im Projekt "Grünland für Wiesenvögel" sollen Flächen angekauft und für Wiesenvögel in artenreiches Feuchtgrünland entwickelt werden. Damit hofft der NABU, auch dort den Artenrückgang von Kiebitz, Brachvogel und Uferschnepfe, aber auch von der Feldlerche stoppen zu können, ergänzte Dr. Andreas Barkow, Naturschutzreferent der NABU Naturschutzstation Niederrhein in Kranenburg.
Auch am Rhein ist der NABU aktiv. Im Laufe der letzten Jahrhunderte gingen große Teile der naturnahen Rheinaue und damit zuletzt ca. 90 % der Auwälder am Rhein verloren. Zugleich ging der größte Teil der Retentionsflächen für den Hochwasserschutz verloren.
Deshalb setzt sich der NABU seit vielen Jahren für Deichrückverlegungen vor allem beim Deichneubau ein.
Zudem führt der NABU in der Emmericher Ward ein von der EU gefördertes Auenwaldentwicklungsprojekt mit der Schaffung einer Nebenrinne des Rheins durch.
Bei den Werbern handelt es sich um Studenten, die sich bei einer vom NABU beauftragten Agentur beworben haben, um für eine gemeinnützige Organisation wie den NABU Mitglieder zu gewinnen. Die Studenten sind an ihrer Kleidung mit dem NABU-Logo und den mitgeführten Werberausweisen erkennbar. Sie dürfen kein Bargeld annehmen.
Der NABU braucht vor Ort viele Naturbeobachter, Helfer bei Pflegearbeiten oder Exkursionen in der Natur und natürlich auch "Schreibtischarbeiter".
Flächenerwerb und Beschäftigung hauptamtlicher Kräfte kosten aber auch viel Geld. Deshalb sind auch die Beiträge passiver Mitglieder unverzichtbar, um die Arbeit des NABU erfolgreich fortsetzen zu können. Und nicht zuletzt entscheidet jedes Mitglied mit über die Ausrichtung und Arbeit des NABU.

Weitere Informationen gibt es beim NABU-Kreisverband Kleve unter Tel.-Nr. 02838-96544



 


 

Mittwoch, 12.08.2015

Sechse für den Naturschutz

Familie Krüger ist das 3000. NABU-Mitglied im Kreis Kleve

Die groß angelegte NABU-Werbeaktion, die erst im Nordkreis Kleve lief und aktuell im Südkreis Kleve durchgeführt wird, stellt sich als voller Erfolg heraus. Rund 1000 neue Mitglieder konnten bislang gewonnen werden. Als dreitausendstem "NABU-Mitglied" konnte Hermann Josef Windeln vom NABU-Kreisverband gleich einer ganzen Familie aus Wachtendonk-Wankum gratulieren. Die Krügers und ihre vier Kinder im Alter zwischen drei und zwölf Jahren sind allesamt naturbegeistert und möchten mit ihrer Familienmitgliedschaft beim NABU die Arbeiten des Naturschutzbundes unterstützen. Als Willkommensgeschenk überreichte Hermann Josef Windeln der Familie, die die 3000er-Marke vollmachte, ein Bienenhotel und einen Blumenstrauß.



 


 

Zählhilfe für die NABU-Mitmachaktion
Samstag, 27.06.2015

NABU-Mitmachaktion zur Schmetterlingsvielfalt im Kreis Kleve gestartet

Die Sommerferien sind gestartet, das Wetter wird immer sonniger und Pflanzen wie der Schmetterlingsflieder stehen kurz vor der Blüte. Jetzt ruft der NABU alle Schmetterlingsfreunde im Kreis Kleve dazu auf, sich an der kürzlich gestarteten Falterzählaktion zu beteiligen. Noch bis zum 26. Juli sind alle Naturinteressierten am Niederrhein aufgefordert sich eine Stunde Zeit zu nehmen und im Garten, am Straßenrand oder in öffentlichen Grünanlagen Falter zu beobachten und zu zählen. Dafür steht eine bebilderte Zählhilfe zur Verfügung, auf der die Ergebnisse direkt notiert werden können. Zur Auswertung sollten die ausgefüllten Zählhilfen bis zum 09. August 2015 mit dem Stichwort "Zeit der Schmetterlinge" entweder per Post an die Landesgeschäftsstelle des NABU NRW oder per E-Mail an Schmetterlingszeit@NABU-NRW.de geschickt werden. Ausführlich Informationen sowie den dazugehörigen Infoflyer mit einer integrierten Zählhilfe zum Herunterladen gibt es auf der Internetseite www.schmetterlingszeit.de .Von der Auswertung der Ergebnisse verspricht sich der NABU wichtige Hinweise auf die aktuelle Situation der Schmetterlinge im Kreis Kleve. Da die Aktion zeitgleich auch in den Kreisen Wesel und Viersen, sowie der Stadt Krefeld stattfindet, kann so ein niederrheinweiter Überblick gewonnen werden. Deshalb gilt bei dieser Aktion: Je mehr Naturfreunde mitmachen, desto besser!



 


 

Schwalbenschwanz (Foto: E. Thies/NABU)
Donnerstag, 25.06.2015

Klasse 3a der Luzia-Grundschule in Geldern-Walbeck gewinnt NABU-Wettbewerb

Grundschüler setzen sich für Schmetterlinge ein

Schmetterlinge. Diese filigranen Kunstwerke der Natur sind bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt. Aber auch sie sind gefährdet, denn der Artenschwund bei unserer heimischen Insektenfauna ist dramatisch. Um darauf aufmerksam zu machen, hat der NABU im Frühjahr 2015 in einer niederrheinweiten Aktion alle Schulen aufgerufen, etwas zum Schutz der Falter beizutragen. Der NABU stellte dafür kostenlos Sets mit besonders schmetterlingsfreundlichen Pflanzen zur Verfügung, die die teilnehmenden Schulen auf ihrem Gelände oder in ihrem Schulgarten pflanzen konnten, um Schmetterlingen, aber auch anderen gefährdeten Insekten Nahrung zu bieten. Neun Schulen im Kreis Kleve machten bei der Aktion mit, pflanzten u.a. Thymian, Acker-Witwenblume und Schmetterlingsflieder und beschäftigten sich intensiv mit den flatternden Schönheiten. Zusätzlich konnten die Schulen an dem Wettbewerb "Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten" teilnehmen, bei dem attraktive Preise winkten.
Im Kreis Kleve machte die Klasse 3a der Luzia-Grundschule in Geldern-Walbeck das Rennen und gewann in der Kategorie "Grundschule" den ersten Preis. Ihr Wettbewerbsbeitrag überzeugte die Jury voll und ganz. In einem kleinen Film stellte die Klasse von Lehrerin Annette Reinders-Schmitz die Besonderheiten ihres Schulgeländes vor. Dort grünt und blüht es nämlich nicht in einem begrenzten Schulgarten, sondern in vielen Ecken und Beeten, die auf dem ganzen Schulgelände verteilt sind. Das freut nicht nur Schmetterlinge, Bienen und Co., sondern gleichermaßen auch Kinder und Erwachsene. Und natürlich kann man in dem Film auch die frisch gesetzten "Schmetterlings-Pflanzen" bewundern, für die die Schüler einen ganz besonderen Platz ausgewählt hatten. Als Siegerklasse kann sich die 3a jetzt nicht nur über die Auszeichnung mit der Plakette "Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten" für ihrer Schule freuen, sondern auch auf einen Besuch des Krefelder Zoos inklusive einer Führung durch das große Schmetterlingshaus. Das wird bestimmt ein tolles Erlebnis!



 


 

Scheckübergabe durch Herrn Walter im Schau-Bauerngarten St. Bernardin
Freitag, 19.06.2015

Umweltstiftung unterstützt das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland

Gute Neuigkeiten brachte Peter Walter in den Bauerngarten St. Bernardin mit. Der Geschäftsführer des Möbelzentrums Geldern hatte einen großzügigen Scheck im Gepäck, mit dem die Europa-Möbel Umweltstiftung die Arbeit des NABU-Naturschutzzentrums Gelderland im Schaubauerngarten St. Ber-nardin unterstützt.
Seit 2010 zeigt das Naturschutzzentrum im Bauerngarten auf dem Gelände der CWWN Wohnanlage alte, fast vergessene Gemüsesorten. Gartenkenner ahnen, wieviel Arbeit in so einem Schaugarten steckt. Die dafür verantwortlich zeichnende Mitarbeiterin des Naturschutzzentrums wird bei den Pflegearbeiten von einer ehrenamtlichen Helfergruppe unterstützt - dennoch hat sie im organisatorischen Bereich, bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und nicht zuletzt mit den ganz praktischen Anzucht-, Pflanz- und Pflegearbeiten viel zu tun, um den Garten jährlich neu zu konzipieren, die Gartengruppe zu leiten und den Garten inhaltlich wie optisch stets attraktiv zu halten. Bis 2014 konnte das Naturschutzzentrum diese Arbeiten über eine zeitlich begrenzte Projekt-Förderung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) finanzieren. Dank der großzügigen Zuwendung von 8.000 EUR durch die Europa-Möbel Umweltstiftung können diese Arbeiten jetzt auch in 2015 sichergestellt werden. Darüber freuen sich nicht nur die Monika Hertel (Vorsitzende des NABU Kreisverband Kleve und Leiterin des Naturschutzzentrums Gelderland) und Helga Kaczmarek (Projektleiterin des Schaubauerngartens), sondern bestimmt auch alle Bewohner und Mitarbeiter von St. Bernardin sowie die vielen Besucher, die den Garten auch in diesem Jahr in gewohnter Qualität vorfinden.



 


 

Blühender Schnittlauch (Foto: H. M. Kaczmarek)
Dienstag, 26.05.2015

Duft, Genuss und Wohlergehen

Flyer des Netzwerkes "Kräutergärten am Niederrhein" ist neu erschienen

Garten- und Kräuterfans dürfen sich freuen. Pünktlich zur Saison 2015 stellen sich vier niederrheinische Kräutergärten in einem frisch erschienenen Flyer vor. Dazu gehören der Kräutergarten des Geistlichen und Kulturellen Zentrums Kloster Kamp in Kamp-Lintfort, der vom NABU-Naturschutzzentrum Gelderland betreute Kräutergarten in der CWWN Wohnanlage St. Bernardin in Geldern-Kapellen/Sonsbeck-Hamb, der privat betriebene Kräutergarten "Heleno Kruiden" im grenznahen niederländischen Ven Zelderheide und der Kräutergarten des Museums Schloss Moyland in Bedburg-Hau.
Bereits 2014 hatten sich die Betreiber der Gärten zum Netzwerk "Kräutergärten am Niederrhein" zusammengeschlossen. Im frisch erschienenen Flyer "Duft, Genuss und Wohlergehen" stellen sie sich mit ihren jeweiligen sehr unterschiedlichen Konzepten und Zielrichtungen der breiten Öffentlichkeit vor. An den vier Stationen entlang der "Kräutergartenroute" können interessierte Gartenfreunde das zeitlos aktuelle Thema unter verschiedenen Blickwinkeln kennen lernen und erkunden. Die Besucher können sich zu Historie, Heilwirkungen, therapeutischen Einsatzmöglichkeiten und zu praktischen Tipps für Auswahl, Pflege und Verwendung von Kräutern kundig machen oder einfach die schöne Atmosphäre der Anlagen genießen. Jeder einzelne der attraktiv gestalteten Gärten ist ein lohnendes Ziel für den nächsten Ausflug oder die nächste Radtour. Und ein Besuch aller Gärten auf der "Kräutergartenroute" ergibt nicht nur auf der Landkarte eine ganz schön runde Sache.
Erhältlich sind die Flyer bei den vier Gärten, liegen aber auch bei einigen öffentlichen Einrichtungen und Stadtverwaltungen aus. Weitere Informationen bekommen Sie bei Helga Kaczmarek vom NABU-Naturschutzzentrum Gelderland unter 02838-96544



 


 

Samstag, 09.05.2015

Naturnaher Garten

Am Samstag, dem 09.05.2015, veranstaltet der Naturschutzbund Deutschland, NABU, eine zweistündige Gartenführung, um aufzuzeigen, wie man mit einfachen Mitteln mehr Naturnähe in den Garten bringen kann.
Treffpunkt ist um 14.00 Uhr vor dem Haus Eltener Str. 10 in Emmerich. Die Leitung hat Adalbert Niemers, Tel. 02822/70382.
Pflanzen brauchen Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten, Insekten brauchen Blüten, Vögel und Fledermäuse brauchen Insekten und die sind nicht selten auf einige oder auch nur auf eine einzige Blütenpflanzenart spezialisiert und wenn die verschwinden, verschwinden auch immer mehr Insektenarten.
Gezeigt werden deshalb heimische Bodendecker, Heckenpflanzen und Bäume, Blumenrasen und Wildblumenstreifen, verschiedene Fördermaßnahmen für Insekten, Kleinsäuger und Vögel sowie Recycling von kleinen und großen Steinen, Platten und anderen Materialien.
Nicht zuletzt bieten Abwechslungsreichtum und Artenvielfalt auch dem Gartenbesitzer schöne Möglichkeiten zum Erleben, Entspannen und Genießen. Auch Kinder und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.
Adalbert Niemers



 


 
Samstag, 09.05.2015

Offener Brief an den Bürgermeister und die Ratsfraktionen der Stadt Emmerich am Rhein zur Raumplanung in Klein Netterden und Vrasselt

anlässlich der Ratssitzung vom 12.05.2015

Offener Brief zur Ratssitzung vom 12.05.2015



 

Der Dunkelbraune Bläuling
 
 

Dunkelbrauner Bläuling

Sie finden ihn auch bei unseren Tagfaltern.

 

 

Frühblüher am
Monre-Berg

 
  Lerchensporn

Hohler Lerchensporn