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NABU - Naturschutzbund Kreisverband Kleve e. V. - Aktuelles

Aktuelles


 
Sonntag, 24.11.2019

Naturkundliche Wanderung in der Rheinaue

Am Sonntag, dem 24.11.2019, veranstaltet der Naturschutzbund Deutschland, NABU, eine naturkundliche Wanderung in der Rheinaue bei Emmerich-Hüthum. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr vor dem Tor der Klinkerwerke Muhr, Fackeldeystr., Emmerich. Die Leitung hat Adalbert Niemers, Tel. 02822-70382.
Das Naturschutzgebiet „Emmericher Ward“, das seit vielen Jahren von der NABU-Naturschutzstation Niederrhein betreut wird, erstreckt sich auf einer Länge von gut 4 Kilometern am Rhein entlang. Es ist Teil des EU-Vogelschutzgebietes „Unterer Niederrhein“. Darüberhinaus ist es ein wichtiges Teilgebiet der zur Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie gemeldeten Gebiete am unteren Niederrhein.
Deshalb werden auf der Wanderung die große Bedeutung der Rheinaue als Rastplatz für Zugvögel aus Nord- und Osteuropa sowie Sibirien erläutert, aber auch die Bedeutung als Brut- und Rastplatz für zahlreiche einheimische Vogelarten. Außerdem gibt es Informationen zu den Life-Projekt zur Fluss- und Auenoptimierung in der Emmericher Ward (Einrichtung der inzwischen fertiggestellten Nebenrinne des Rheins und Auenentwicklung).
Zur Wanderung sollten sofern möglich ein Fernglas und ein Vogelbestimmungsbuch mitgebracht werden.
Auch Kinder und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Adalbert Niemers (2. stellv. Vors.)



 


 
Sonntag, 20.10.2019

Fridays for Future - Rede am 20.9.2019 in Kleve

von Adalbert Niemers

Liebe Freundinnen und Freunde der Zukunft! Ich spreche zu Ihnen als Vertreter des Naturschutzbundes Deutschland.
Ein Schneeball kann eine Lawine auslösen. Aber ein Mensch kann auch ein politisches Erdbeben verursachen. Das haben Greta Tunberg und alle Aktivisten und Unterstützer von Fridays for Future bewiesen.
Ich wende mich heute mit Bewunderung und großem Respekt zuerst an die Generation, die Fridays for Future stark gemacht hat.
Das sind die Schüler und andere junge Menschen, die gegen Politiker aufgestanden sind, die den von Menschen verschuldeten Klimawandel geleugnet haben oder die zuerst Klimaschutz versprochen und dann verhindert haben. Jetzt haben diese Politiker und alle Interessenvertreter, die Sie auf diesem Weg bestärkt und angefeuert haben, Angst. Aber viele haben wieder Mut! Mut, weil sie spüren, dass es wieder Chancen gibt, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu verteidigen. Das hat auch das Volksbegehren in Bayern zugunsten der Bienen und damit zugunsten des Artenschutzes gezeigt.
Was ist jetzt zu tun?
Bestimmt euren eigenen Standort. Was könnt ihr tun? Selbst? In der Familie? In der Klasse? In der Ausbildung? An der Hochschule? In eurem Bekannten- und Freundeskreis? Was könnt ihr tun, um unser Klima und alle unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen? Jeder kann z.B. ganz persönlich bei der Verkehrswende anfangen oder anderen dabei mit guten Ideen helfen. Jeder kann etwas für den Artenschutz tun. Jeder Einzelne kann etwas bewirken, aber er wird auch sehr schnell an Grenzen stoßen. Diese Grenzen müssen zusammen mit anderen überwunden werden, wie bei Fridays for Future gezeigt. Unsere Bundesregierung ist immer noch nicht in der Lage, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Lasst uns deshalb gemeinsam den Protest fortsetzen. Geht in die Parteien, geht in die Umwelt- und Naturschutzorganisationen. Tragt eure Ideen aus eurer persönlichen Erfahrung hinein. Lasst euch anstecken, wenn ihr gute Ideen entdeckt.
Der Naturschutzbund hat unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ hier vor Ort in unserem Kreis einen kommunalpolitischen Forderungskatalog zusammengestellt, der im Internet unter NABU Kleve, Aktuelles, zu finden ist. Unter Veröffentlichungen findet man dort unsere aktuelle Halbjahreszeitschrift mit einem einführenden Artikel. Wichtig sind dabei auch die Vernetzungen von allen Problemfeldern. Ihr findet dort auch Kontaktadressen.
Wir sind hier mit einem Stand vertreten. Dort kann man noch weitere Informationen über unsere Arbeit bekommen.
Es ist uns außerordentlich wichtig, konkrete Vorschläge und Ideen zu bekommen, wie man diese und weitere Forderungen politisch umsetzen kann. Vieles kann man hier vor Ort entscheiden und umsetzen, aber vieles muss aus den praktischen Erfahrungen vor Ort in Berlin in Düsseldorf und in Brüssel eingefordert werden. Ein Beispiel: Helft uns dabei, gemeinsam Wege zu finden, wie man vom Auto auf das Fahrrad und auf Bus und Bahn umsteigen kann. Und helft uns dabei, gemeinsam zu erreichen, dass wenigstens alle Möglichkeiten, die schnell und kostengünstig umgesetzt werden können, realisiert werden und nicht blockiert.

Und jetzt ist der Punkt gekommen, an dem ich alle Generationen auffordere: Lasst euch von der Bewegung Fridays for Future anstecken. Wenn wir wirklich unser Klima und alle unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen wollen, dann müssen alle Generationen mithelfen. Jeder kann etwas für unsere Zukunft tun. Zum Nulltarif wird es nicht gehen. Nur politische Scharlatane behaupten etwas anderes. Unser Leben wird sich so oder so ändern. Aber wir können es aktiv und kreativ mitgestalten. Und schon von jedem Teilerfolg werden auch wir den Vorteil haben.
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit.



 


 

Mobile Saftpresse in Erwartung (Foto: J. van de Loo)
Donnerstag, 17.10.2019

Eigenen Apfelsaft pressen am Bauerncafé Binnenheide, Kevelaer-Winnekendonk

Den 3. Oktober 2019 vormerken!

Saft aus dem eigenen Obst – frischer geht es nicht und Sie wissen, was drin ist. Mit einer Handpresse ist das recht mühsam. Einfacher ist es, wenn Sie sich mit ihrer Apfelernte bei der Pressaktion einer mobilen Saftpresse anmelden: Am 03. Oktober 2019 von 10:00 bis 17:00 steht auf dem Gelände des Bauercafés Binnenheide (Binneheide 19, Kevelaer-Winnekendonk) die mobile Saftpresse vom Naturhof Kirsel. Dann können alle Interessierten ihr Obst zu eigenem Saft verarbeiten lassen. Dazu wird der Saft pasteurisiert und in 5L-Bag-in-Box-Saftkartons abgefüllt. Dank eines Rückschlagventils im Zapfhahn ist er auch angebrochen bis zu 3 Monate haltbar (Kosten: bis 20 Boxen 6,50 €/Box, ab 21-101 Boxen 6,00 €/Box, ab 101 Boxen 5,00 €/Box). Verschlossen ist der Saft mind. ein Jahr haltbar. Hauptsächlich werden Äpfel gepresst, es können aber auch Anteile durch Quitten (ohne Flaum) und feste, aber reife Birnen ergänzt werden (7,50€/Box).
Um eine Anmeldung wird dringend gebeten, damit die Menge und der zeitliche Ablauf besser koordiniert werden können: Anmeldung unter wallney@nz-gelderland.de oder Tel: 02838/96544.
Initiator der Aktion ist das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland, das mit dem vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) geförderten Projekt „Streuobstwiesen im Südkreis Kleve – erhalten, pflegen, optimieren“ dazu beitragen möchte, dass Streuobstwiesenbesitzer ihren Bongert sowohl als ökologisch besonders wertvolles Landschaftselement (hier kommen bis zu 3.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten vor) als auch zur Selbstverwertung wieder mehr wertschätzen. Denn nur, was einen Wert für einen selbst hat, das erhält oder schützt man auch.
Das Bauerncafé Binnenheide unterstützt das gemeinsame Anliegen, regionale Produkte zu verwenden und damit auch zu fördern, und sorgt gleichzeitig für die Verkürzung der Wartezeit bei Kaffee und Kuchen. Hendrik van Aken bietet im Rahmen des Projektes „Naturobst vom Niederrhein“ die Möglichkeit an, verschiedene Obstsorten oder Saft zu probieren und zu kaufen. Gerne können Sie auch ohne Obst vorbeikommen, sich am NABU-Stand zum Thema Streuobstwiesen informieren oder einfach zuschauen, wie der Saft hergestellt wird.



 


 
Mittwoch, 16.10.2019

Kommunalwahl 2020: NABU-Vorstände erarbeiten Forderungskatalog

Noch dauert es ein Jahr bis zur nächsten Kommunalwahl in NRW. Um frühzeitig Einfluss nehmen zu können, haben die Vorstände des NABU Kreisverbandes Kleve e.V. und der NABU-Naturschutzstation Niederrhein e.V. einen Forderungskatalog für den Kreis Kleve erarbeitet, der den Fraktionen im Kreistag vorgestellt werden soll. Unter dem Motto „Global denken, lokal handeln“ werden die Politiker auf ihre Entscheidungs- und Einflussmöglichkeiten im Sinne des Natur- und Artenschutzes aufmerksam gemacht. Denn Kreistagsmitglieder haben viele Möglichkeiten, die Ressourcen im Kreisgebiet für nachfolgende Generationen zu sichern und die Natur im Kreis Kleve effektiv zu schützen. Die Zeit ist reif für einen grundlegenden Wandel im Umgang mit unserer Natur. Der Politik kommt die Schlüsselrolle zu, diesen Wandel zu gestalten.

Forderungskatalog Kommmunalwahl 2020



 


 
Montag, 14.10.2019

Naturforscher in St. Bernardin

Ferienerlebnistag für Kinder von 6 – 12 Jahren

„Endlich Ferien! Das frühere Kloster St. Bernardin mit seinem tollen Bauerngarten und dem großen Park ist der perfekte Ort für einen Tag in der Natur! Im Herbst „erröten“ die Bäume und Büsche. Wir nutzen die bunten Blätter als Schmuck. Jetzt reifen Beeren, Nüsse und andere Früchte. Wir verfolgen die verschiedenen Wege der Samenverbreitung im Pflanzenreich. Naschen erlaubt.“
Zeit: 10:00 – 14:00 Uhr
Leitung: S. Kotzan (NABU Kreisverband Kleve)
Die Veranstaltung ist Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.
Beitrag: 8 € pro Kind
Anmeldung: NABU Kreisverband Kleve, 02838-7766520, Leader@nabu-kleve.de
Sonstiges: Bitte warme, regenfeste, alte Kleidung, wasserfeste Schuhe, ggf. Sonnencreme und -kappe, Lunchpaket und Getränke mitbringen! Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

LEADER PROJEKT



 


 

Gartenlichter, Foto: u. Stehlmann
Samstag, 28.09.2019

Schönes und Nützliches aus Filz für den Garten am Samstag, 28. September

Workshop für Erwachsene und Jugendliche in St. Bernardin

In dem Workshop können Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren von 15 bis 18 Uhr mit Wasser und Seife ein individuelles Kunstwerk filzen. Der Kurs ist für AnfängerInnen gedacht – einzige Voraussetzung: Spaß an Wolle. Ein Rundgang durch den NABU-Bauerngarten liefert zunächst vielfältige Eindrücke von Formen und Farben, die dann in entspannter Runde kreativ umgesetzt werden können. Kursleiterin Ute Stehlmann gibt Anregungen und konkrete Hilfen für Blumen und Schnüre, ein Windlicht oder Sitzkissen. Wolle steht in vielen Farben und Qualitäten zur Verfügung. Mitzubringen sind zwei Handtücher und evtl. eine Schürze.
Treffpunkt: Neuer Haupteingang der Caritas Wohnanlage St. Bernardin, St.-Bernardin-Str. 65, 47665 Sonsbeck-Hamb am Ortsrand von Geldern-Kapellen
Gebühr: 20 € zzgl. 5 € für Material
Anmeldung: ute.stehlmann@gmail.com
Anmeldefrist: Mittwoch, 25.09.
Park, Garten, Räumlichkeiten und Toiletten sind barrierefrei zugänglich. Die Veranstaltung ist Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.



LEADER PROJEKT



 


 
Mittwoch, 25.09.2019

Kalender des Naturschutzbundes Deutschland, NABU, 2020

Ab sofort ist der neue Kalender des Naturschutzbundes Deutschland, NABU, Naturschätze 2020, erhältlich, und zwar in Emmerich bei allen Veranstaltungen des Naturschutzbundes sowie bei Adalbert Niemers, Tel. 02822-70382, und in Emmerich-Elten bei Olaf Gabriel, Tel. 02828-981115.
Der großformatige Kalender mit 12 wunderschönen Naturaufnahmen und informativen Texten kostet 17,00 EUR. Der Erlös soll Projekten des Naturschutzbundes Deutschland im Kreis Kleve zugutekommen.

Adalbert Niemers 2. stellv. Vors.



 


 

Vorgarten
Dienstag, 17.09.2019

Gesprächsangebot und Jahresprogramm 2020

NABU-Ortsgruppe Issum-Geldern

Der Naturschutzbund Deutschland, Ortsgruppe Issum-Geldern, lädt alle Mitglieder ein, das Jahresprogramm 2020 mit zu entwerfen und anstehende Arbeiten zu organisieren:
Wer sich über Naturschutz, Garten usw. informieren möchte, ist hiermit eingeladen.
Außerdem heißen wir alle neuen Mitglieder willkommen! Gaststätte "Zur Post ", Kapellener Str. 48, Issum, 19.30 Uhr.
Infos bei H.-J. Windeln, Tel. 02831-6793



 


 

Gelber Edelapfel - zu viel Laub - wenig Äpfel (Foto: M. Hertel)
Dienstag, 18.06.2019

Sommerschnittkurs in St. Bernardin

Samstag, 29.06.2019 von 10:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr

Streuobstwiesen sind Hotspots der Artenvielfalt und gleichzeitig typische Kulturlandschaftselemente des Niederrheins. Neben einem Beitrag gegen das Insektensterben, v.a. für Blütenbesucher wie Schmetterlingen und Wildbienen, bieten sie auch selten gewordenen Tierarten, wie dem Steinkauz, einen Lebensraum. Der ökologische Wert von Streuobstwiesen hängt jedoch stark mit deren Pflege zusammen. Die Bäume brauchen einen regelmäßigen Schnitt, um gesund zu bleiben und ein hohes Alter zu erreichen.
Viele Besitzer von Streuobstwiesen glauben, dass Obstbäume nur im Winter geschnitten werden können. Dabei bieten Sommerschnitt und Sommerriss die Möglichkeit empfindliche Obstarten wie Kirschen, Pflaumen und Pfirsiche zu schneiden und stark austreibende Obstbäume im Wuchs zu beruhigen. Ein guter Schnitt ist jedoch im Sommer schwieriger als im Winter, nicht zuletzt weil der Baum nicht so übersichtlich ist. Außerdem ist beim Sommerschnitt stärker auf den Gesundheitszustand des Baumes und dessen Wuchsfreudigkeit zu achten.
Am 29. Juni 2019 veranstaltet das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland im Rahmen des vom Landschaftsverband Rheinland geförderten Projektes „Streuobstwiesen im Südkreis Kleve – erhalten, pflegen, optimieren“ einen Obstbaumschnittkurs im Park der CWWN Wohnanlage St. Bernardin. In diesem Kurs möchten wir sowohl die Theorie vermitteln, als auch die Praxis vor Ort in der Streuobstwiese üben. Wir werden uns Bäumen zuwenden, die älter als zehn Jahre sind. Grundkenntnisse werden daher empfohlen (sind aber nicht zwingend erforderlich). Generell erfordert der Sommerschnitt mehr Zeit als der Winterschnitt.
Beginn ist 10:00 Uhr im Seminarraum der Wohnanlage. Da ein großer Teil der Veranstaltung draußen stattfinden wird, bitten wir Sie dem Wetter entsprechende Kleidung und ggf. Sonnenschutz mitzubringen. Gerne können Sie im Kurs Ihr eigenes Schneidewerkzeug verwenden, Rosenscheren und Handsägen werden aber auch gestellt.
Es wird ein Teilnehmerbeitrag von 30 € (für NABU-Mitglieder 25 €) erhoben (inkl. Mittagsimbiss). Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten (E-Mail: Wallney@nz-gelderland.de oder telefonisch unter 028 38/9 65 44).
Veranstalter: NABU-Naturschutzzentrum Gelderland Termin: Samstag, 29.06.2019 von 10:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr Ort: CWWN Wohnanlage St. Bernardin, Sankt-Bernardin-Straße 65, 47665 Sonsbeck (Die Zufahrt befindet sich am Ortseingang von Geldern-Kapellen)



 


 

Tagpfauenauge (Foto: U. Kosinsky)
Dienstag, 23.04.2019

Führung durch einen naturnahen Garten in Emmerich

Veranstaltung am 05.05.19 um 14:00 Uhr

Am Sonntag, dem 05.05.2019, veranstaltet der Naturschutzbund Deutschland Deutschland (NABU) eine zweistündige Gartenführung, um aufzuzeigen, wie man mit einfachen Mitteln mehr Naturnähe in kleine und große Gärten bringen kann. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr vor dem Haus Eltener Str. 10 in Emmerich. Die Leitung hat Adalbert Niemers, Tel. 0 28 22 / 7 03 82.
Pflanzen brauchen Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten, Insekten brauchen Blüten, Vögel und Fledermäuse brauchen Insekten und die sind nicht selten auf einige oder auch nur auf eine einzige Blütenpflanzenart spezialisiert und wenn sie verschwinden, verschwinden auch immer mehr Insektenarten.
Gezeigt werden deshalb heimische Bodendecker, Heckenpflanzen und Bäume, Blumenrasen und Wildblumenstreifen, verschiedene Fördermaßnahmen für Insekten, Kleinsäuger und Vögel sowie Recycling von kleinen und großen Steinen, Platten und anderen Materialien.
Nicht zuletzt bieten Abwechslungsreichtum und Artenvielfalt auch dem Gartenbesitzer schöne Möglichkeiten zum Erleben, Entspannen und Genießen. Auch Kinder und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.



 


 

Uferschnepfe
Sonntag, 07.04.2019

Wanderung zur Uferschnepfenbalz

Der Naturschutzbund Kreisverband Kleve e. V., Ortsgruppe Issum-Geldern, lädt zu einer besonderen naturkundlichen Wanderung im Naturschutzgebiet Hetter in Emmerich ein. Das Gebiet ist bekannt für seine Blenken, Feucht- und Sumpfdotterwiesen, Schilfgebiete usw., die z. B. Uferschnepfen, Rotschenkel, Bekassinen, Brachvögel usw. beherbergen. Die Leitung übernimmt freundlicherweise Frau Klostermann. Sie ist Gebietsbetreuerin des NABU für die Vögel im NSG Hetter.
Zeit: 28.04.19, 9 bis ca.14 Uhr
Treffpunkt ist entweder der Parkplatz gegenüber Diebels live in Issum, Gelderner Straße oder um 10 Uhr direkt im NSG Hetter in Emmerich, Hetterstr.6, am Feldkamphof. Von Issum fahren wir mit PKW zum Zielort. Kostenlos.
Leitung: H.-J. Windeln, T. 02831-6793, E-Mail:



 


 

Gehörnte Mauerbienen
Sonntag, 24.03.2019

Der Frühling ist da...

Die Gehörnten Mauerbienen Osmia cornuta sind am 22.03.2019 geschlüpft. Hier kämpfen zwei Männchen um das Weibchen.



 


 

Zitronenfalter
Samstag, 23.03.2019

Der Frühling ist da...

Ein Pärchen Zitronenfalter hat sich zur Paarung unter ein Blatt zurückgezogen.



 


 

Montag, 18.02.2019

Feuerspeiende Eifel

Die vulkanische Vergangenheit begegnet dem Urlauber auf Schritt und Tritt. Muschelkalkfelsen wurden aus den ehemaligen Meeren an die Oberfläche gedrückt und beherbergen eine einmalige Fauna und Flora. Maare zeugen von erloschenen Vulkanen, ja sogar ein Geysir ist noch aktiv.
Die abwechslungsreiche Landschaft lädt zum Wandern, Fahrradfahren – auch auf ehemaligen Zugstrecken – und Baden ein. Das Mosaik von Seen, Wäldern und bunten Wiesen ist für NRW einmalig. Hier fühlen sich z. B. Neuntöter, Schlingnatter, über 40 Orchideenarten oder Mohrenfalter wohl.
Hermann-Josef Windeln zeigt am Montag, 18. Februar, 19.30 Uhr, in der Gaststätte "Zur Post", Kapellener Str. 48, Issum, eine Bild-Präsentation mit Beispielen aus vielen Exkursionen und Urlaubserfahungen.
Leitung: H.-J. WindelnTel. 02831-6793.
Gäste sind herzlich willkommen.



 


 
Sonntag, 03.02.2019

NABU fordert Baustopp am Kermisdahl

Der Naturschutzbund Deutschland lehnt die in Kleve erwogenen Pläne, zwischen Worcesterbrücke, Kermisdahl und der Straße In den Galleien weitere Baumaßnahmen durchzuführen, strikt ab.
Wetering, Kermisdahl und Tweestrom bilden zusammen mit dem künstlich hinzugebauten Spoykanal ein Fließsystem, welches die Stadt Kleve am Fuß der Endmoräne durchzieht. Die Wasserrechtsrahmenrichtlinie der EU fordert, dass Gewässer in einen guten ökologischen Zustand versetzt werden sollen.
Nachdem eine teilweise Verrohrung des Tweestrom glücklicherweise verhindert werden konnte, müsste nun alles getan werden, um auch den Zustand dieses Fließsystems, das sich insgesamt in keinem guten Zustand befindet, zu verbessern.
Dies wäre für die Qualität des Wassers selbst und damit aber auch für die an das Wasser gebundenen Tierarten (z.B. Fische, Lurche, Insekten, Weichtiere und Wasservögel) wichtig. Aber die unglückliche Bebauung in zweiter Reihe in den Galleien und die neue Einbetonierung des Spoykanals gingen in die falsche Richtung. Weitere Gebäude in diesem tieffliegenden Bereich der alten Flussaue zu errichten und Aufschüttungen für Straßen- und Wegebau vorzunehmen wären kontraproduktiv.
Störende Wirkung von Radfahrern und Fußgängern für Wasservögel auf der jetzt noch ruhigen Seite des Kermisdahls wären es ebenso.
Über Jahrhunderte hinweg hat die Menschen hier das Landschaftsbild aus bewaldetem Steilhang, Wasser und Ebene fasziniert. Der Blick über den Kermisdahl hinweg auf die Schwanenburg ist eines der Lieblingsmotive für Maler und Fotografen.
Der Hang der Endmoräne, der Kermisdahl und der Baumbestand in der Ebene am östlichen Ufer bilden eine Frischluftschneise, die sich günstig auf der Stadtklima auswirkt.
Schließlich bietet der Wanderweg zwischen Kermisdahl und Prallhang die Möglichkeit, sich in einer naturnahen Umgebung zu erholen.
Es wäre schlimm, wenn dies alles aufs Spiel gesetzt würde.

Adalbert Niemers 2. stellv. Vors.



 


 
Dienstag, 22.01.2019

Naturkundliche Wanderung in der Rheinaue

Am Sonntag, dem 03.02.2019, veranstaltet der Naturschutzbund Deutschland, NABU, eine naturkundliche Wanderung in der Rheinaue bei Emmerich-Hüthum. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr vor dem Tor der Klinkerwerke Muhr, Fackeldeystr., Emmerich. Die Leitung hat Adalbert Niemers, Tel. 02822-70382.
Das Naturschutzgebiet „Emmericher Ward“, das seit einigen Jahren von der NABU-Naturschutzstation betreut wird, erstreckt sich auf einer Länge von gut 4 Kilometern am Rhein entlang. Es ist Teil des EU-Vogelschutzgebietes „Unterer Niederrhein“. Darüberhinaus ist es ein wichtiges Teilgebiet der zur Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie gemeldeten Gebiete am unteren Niederrhein.
Deshalb werden auf der Wanderung die große Bedeutung der Rheinaue als Rastplatz für Zugvögel aus Nord- und Osteuropa sowie Sibirien erläutert, aber auch die Bedeutung als Brut- und Rastplatz für zahlreiche einheimische Vogelarten.
Außerdem gibt es Informationen zum Life-Projekt zur Fluss- und Auenoptimierung in der Emmericher Ward (Einrichtung der inzwischen fertiggestellten Nebenrinne des Rheins und Auenentwicklung).
Zur Wanderung sollten sofern möglich ein Fernglas und ein Vogelbestimmungsbuch mitgebracht werden.
Auch Kinder und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Adalbert Niemers
2. stellv. Vors



 


 

Junge Schleiereule (Foto: H.-J. Windeln)
Sonntag, 20.01.2019

Von Trafo- zu Eulentürmen

Schleiereulen siedeln in drei Türmen rund um Straelen

Nach und nach konnte der NABU drei ehemalige Trafotürme rund um Straelen mit Schleiereulenkästen ausstatten. Im Obergeschoss der Türme ließen sind die großen Kästen gut unterbringen und ein Fenster als Flugloch öffnen.
Anfang Januar 2019 stand die jährliche Kontrolle der Kästen und ihre Säuberung an. Begonnen wurde mit dem Turm "An der Spinne", der erst Ende 2017 einen Kasten erhielt. Nach dem Erklimmen des Obergeschosses über eine steile Treppe und das Öffnen der Klappe war klar: Bewohnt! Doch es kam noch besser: Beim Anlegen der Leiter an den Kasten verließ die erste Eule etwas verstimmt den Kasten. Eine zweite folgte, als der Kasten geöffnet wurde, um die alten Gewölle zu entnehmen und die Einstreu zu erneuern. Ähnlich ging es uns im Broekhuysener Turm: Auch hier hatten sich zwei Eulen an dem kalten Tag in dem geschützten Kasten zum Schlafen zurückgezogen. Und auch im dritten Turm am Ringofen wurde eine Eule angetroffen. Ob die Tiere erfolgreich gebrütet haben, lässt sich zwar nicht belegen, aber offenbar ist der Wohnungsmangel für die Schleiereulen rund um Straelen so groß, dass die Türme schnell und dauerhaft angenommen werden. So staubig die Säuberungsarbeiten sind, es war ein tolles Erlebnis fünf Schleiereulen an einem Tag zu sehen. Den Eigentümern der Türme, sei gedankt, dass sie die Türme vor dem Abriss retteten. Die Turmübernahme erwies sich somit als "Wohnungsbeschaffung" für Eulen und Co !
Monika Hertel



 


 
Samstag, 19.01.2019

Naturkundliche Wanderung in der Rheinaue

Am Sonntag, dem 03.02.2019, veranstaltet der Naturschutzbund Deutschland, NABU, eine naturkundliche Wanderung in der Rheinaue bei Emmerich-Hüthum. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr vor dem Tor der Klinkerwerke Muhr, Fackeldeystr., Emmerich. Die Leitung hat Adalbert Niemers, Tel. 02822-70382.
Das Naturschutzgebiet „Emmericher Ward“, das seit einigen Jahren von der NABU-Naturschutzstation betreut wird, erstreckt sich auf einer Länge von gut vier Kilometern am Rhein entlang. Es ist Teil des EU-Vogelschutzgebietes „Unterer Niederrhein“. Darüberhinaus ist es ein wichtiges Teilgebiet der zur Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie gemeldeten Gebiete am unteren Niederrhein.
Deshalb werden auf der Wanderung die große Bedeutung der Rheinaue als Rastplatz für Zugvögel aus Nord- und Osteuropa sowie Sibirien erläutert, aber auch die Bedeutung als Brut- und Rastplatz für zahlreiche einheimische Vogelarten.
Außerdem gibt es Informationen zum Life-Projekt zur Fluss- und Auenoptimierung in der Emmericher Ward (Einrichtung der inzwischen fertiggestellten Nebenrinne des Rheins und Auenentwicklung). Zur Wanderung sollten sofern möglich ein Fernglas und ein Vogelbestimmungsbuch mitgebracht werden.
Auch Kinder und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Adalbert Niemers
2. stellv. Vors



 


 

Schwalbenschwanz
Montag, 05.11.2018

Natur im Gelderland

- Raritäten und neue Arten 2018

Der Naturschutzbund Kreis Kleve e. V., Ortsgruppe Issum-Geldern, zeigt in einer Multimediashow die „Highlights“ von 2018, z.B. Erstfunde am Niederrhein, Reptilien, Fledermäuse, Kartierungen in den Fleuthkuhlen usw.,
in der Gaststätte "Zur Post", Kapellener Str. 48, Issum,
am Montag, 05. 11., 19.30 Uhr. Gäste sind herzlich willkommen.
Leitung: H.-J. Windeln, Tel. 02831-6793.



 


 

Donnerstag, 04.10.2018

Neuer Flyer zum Projekt "Umweltbildung für alle - Inklusion inklusive!"

Am Ende des ersten Projekthalbjahres liegt nun ein Werbeflyer vor, der über die Möglichkeiten zu Umweltbildung und Naturerlebnis in der Parkanlage von St. Bernardin (Ortsrand von Geldern-Kapellen) informiert (Download unter dem Menüpunkt "Veröffentlichungen"). Für verschiedene Zielgruppen bietet Sabine Kotzan, Projektleiterin für dieses LEADER-Kooperationsprojekt, Veranstaltungen an. Im kommenden Jahr sollen einzelne Veranstaltungen auch in Parks und Gärten der acht LEADER-Kommunen Geldern, Straelen, Kevelaer, Nettetal, Sonsbeck, Xanten, Rheinberg und Alpen erprobt werden.
Kontakt zu Frau Kotzan ist möglich per eMail: leader@nabu-kleve.de oder unter Tel.: 0 28 38 / 77 66 520
Flyer zum Download



 


 
Donnerstag, 13.09.2018

Kalender des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) 2019

Ab sofort ist der neue Kalender des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) "Naturschätze 2019" erhältlich, und zwar
in Emmerich bei allen Veranstaltungen des Naturschutzbundes wie beim Herbstmarkt St. Bernardin am 23.9.18
bei Adalbert Niemers, Emmerich, Tel.: 02822-70382,
bei Olaf Gabriel, Emmerich-Elten, Tel.: 02828-981115
und beim Naturschutzzentrum Gelderland, Geldern-Kapellen, Tel.: 02838-96544.
Der großformatige Kalender mit 12 wunderschönen Naturaufnahmen und informativen Texten kostet 17,00 EUR. Der Erlös soll Projekten des Naturschutzbundes Deutschland im Kreis Kleve zugutekommen.

Adalbert Niemers
2. stellv. Vors.



 


 

Sonntag, 03.06.2018

Facettenreichschule Issum erhielt Plakette "Fledermausfreundliches Haus"

Die Facettenreichschule Issum hat am 30.05.2018 die Plakette "Fledermausfreundliches Haus" vom NABU-Kreis-Kleve e. V. überreicht bekommen, weil sie vier fledermausfreundliche Sommer- und Winter-Quartiere aufgehängt hat.



 


 

Freitag, 25.05.2018

Auftaktveranstaltung des Leader-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“

Geldern-Kapellen/Sonsbeck: Aufatmen beim Vorstand des NABU Kreisverbandes Kleve: Endlich liegt der Bewilligungsbescheid der Bezirksregierung Düsseldorf für das LEADER-Projekt vor. Zeitgleich fand die Auftaktveranstaltung zu diesem Kooperationsprojekt in den acht Kommunen der LEADER-Regionen „Leistende Landschaft“ und „Niederrhein: Natürlich lebendig!“ statt. Bereits Anfang März war die Umsetzung des Projektes aufgrund der Genehmigung eines vorgezogenen Maßnahmenbeginns durch die Bezirksregierung Düsseldorf und der Zusage einer Kofinanzierung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW gestartet.
In der „Guten Stube“ der CWWN-Wohnanlage St. Bernardin kamen der Leiter der Einrichtung, Thomas Wilmsen, Simone Schönell und Kristin Hendriksen, die Regionalmanagerinnen der beiden LEADER-Regionen, Carsten Fröhlich und Christian Chwallek von der NABU Kreisgruppe Wesel sowie Monika Hertel und Hermann-Josef Windeln vom NABU Kreisverband Kleve und Projekt-Mitarbeiterin Sabine Kotzan zusammen, um den Projektstand vorzustellen und sich zu bereits existierenden Aktivitäten sowie Erwartungen an das Projekt auszutauschen. Dabei wurden wichtige Absprachen zwischen den Kooperationspartnern getätigt.
In dem Projekt geht es darum, Umweltbildungsveranstaltungen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu planen und durchzuführen oder sie zusammen mit externen Trägern umzusetzen. Dafür sollen auf dem Gelände von St. Bernardin Konzepte entwickelt werden, die in einem zweiten Schritt auf weitere Garten- und Parkanlagen in den beteiligten acht Kommunen übertragbar sind.
Nachdem zunächst der Schaubauerngarten mit dem Schwerpunkt „Alte Gemüsesorten“ mit viel ehrenamtlicher Unterstützung und unter tatkräftiger Mithilfe der Gärtner von St. Bernardin wieder zum Leben erweckt wurde, konnten – auch dank der hervorragenden Unterstützung durch die Leitung von St. Bernardin – schon eine Reihe Veranstaltungen verbucht werden. So wurde die wöchentliche Gartengruppe mit den Bewohnern des Hauses fortgeführt. Eine regelmäßig stattfindende Natur-AG im Rahmen des Offenen Ganztags mit der Grundschule Kapellen kam bald hinzu. Ein weiteres Naturprojekt wur-de mit einer Förderschule vereinbart. Außerdem fand bereits eine Vogelstimmen-Führung im Park von St. Bernardin statt. Erste Buchungen für Gartenführungen und Ferienveranstaltungen liegen ebenfalls vor.
Das Treffen wurde von allen Teilnehmern mit der Zuversicht beendet, dass die Zusam-menarbeit einen Mehrgewinn für die Umweltbildung in den beteiligten Regionen bringen wird. Ein Folgetreffen ist für den Herbst geplant. Für Anfragen steht Frau Kotzan zur Verfügung (Tel.: 02838 / 77 66 520, Di-Do; eMail: leader@nabu-kleve.de).

LEADER PROJEKT



 


 

Donnerstag, 24.05.2018

Wanderung im NSG Lüsekamp, Brüggen

Der Naturschutzbund Issum-Geldern lädt zu einer besonderen naturkundlichen Wanderung im Naturschutzgebiet Lüsekamp am Nationalpark Meinweg/NL ein. Das Gebiet ist bekannt für seine abwechslungsreiche Struktur mit vielen Blenken, Mooren, Heideflächen, Feuchtwiesen, Schilfgebieten, Buchenwäldern usw., die z. B. Kreuzotter, Ziegenmelker, Blaukehlchen, Neuntöter, Braunkehlchen usw. beherbergen.
Zeit: 9:00 - ca.15:00 Uhr.
Treffpunkt ist der Parkplatz gegenüber Diebels live in Issum, Gelderner Straße. Von dort fahren wir mit PKW zum Zielort. Kostenlos.
Leitung: H.-J. Windeln, T. 02831-6793, E-Mail: windeln-geldern(add)online.de



 


 

Luca Hilscher (links) und Tobias Brügger (rechts) bauen die Schilfbündel ein (Foto: M. Hertel)
Samstag, 21.04.2018

Schüler der Sekundarschule Straelen / Wachtendonk bauen Nisthilfe für Insekten

Kooperation zwischen Sekundarschule Straelen/Wachtendonk und NABU

Fast 80 Jahre lang sorgte die ehemalige Transformatorenstation „Zur Spinne“ im Straelener Veen dafür, dass die umliegenden Höfe und Häuser mit „Haushaltstrom“ versorgt wurden. Als sie überflüssig wurde und der Abriss bevorstand, übernahm auf Bitten des NABU Kreisverbandes Kleve die Stadt Straelen dieses kulturhistorisch interessante Bauwerk von den Stadtwerken Krefeld und ist nun Eigentümerin. Im Gegenzug verpflichtete sich der NABU den Trafoturm zu „beleben“ und meinte das Wort wörtlich. So wurde durch die NABU-Aktiven ein Schleiereulenkasten im Obergeschoss des Turmes eingebaut und an den Außenwänden verschiedene Vogel-Nistkästen aufgehängt u.a. für Meisen, Kleiber, Hausrotschwanz und Trauerschnäpper. An der Sonnenseite des Turms aber ist der größte Kasten für Insekten reserviert.
Bei der Fertigstellung dieser speziellen Nisthilfe engagierten sich Schüler des 10ner Technikkurses der Sekundarschule Straelen/Wachtendonk. In mehreren Unterrichtsstunden bereiteten sie das „Nistmaterial“ für verschiedene Wildbienen- und Wespenarten vor. Dazu erhielten sie Material und fachlichen Rat vom NABU. So wurden Eichenholzscheite seitlich angebohrt, damit sie nicht reißen. Während die gerade umher fliegenden pummeligen „Gehörnten Mauerbienen“ Bohrlochweiten von 8-10 mm Durchmesser bevorzugen, können die nur 2-4 mm großen Löcher später im Jahr z.B. von Keulenwespen und ihrer Brut bezogen werden. Auch Schilfmatten wurden passend zugeschnitten und gebündelt. In diese Pflanzenstängel legen verschiedene Insektenarten ihre Eier. Die daraus schlüpfenden Larven bzw. Puppen überwintern darin bis zum folgenden Frühjahr oder Sommer. Niststeine aus Ton und Lehmziegel ergän-zen das Angebot an Nistmaterialien.
Einiges Geschick verlangte der Zusammenbau dieser Riesennisthilfe: Vor Ort fügten die Schüler alle Materialien in den hoch hängenden Kasten ein und sicherten sie gegen Herausfallen. Dieser aktive Beitrag zum Schutz von solitären Bienen und Wespen hat allen viel Spaß gemacht: Die Schüler haben einiges über die für die Bestäubung wichtigen Wildbienen gelernt. Aber auch einzeln lebende Wespenarten erwiesen sich als spannend – denn als Fleischfresser machen sie sich durch das Eintragen von Blattläusen und kleinen Spinnen in die Niströhrchen nützlich. Da passt die Lage des Turms am Abzweig „Zur Spinne“ doch bestens.



 


 
Freitag, 20.04.2018

Zivilcourage gegen politische Erpressung

Der NABU appelliert an die Emmericher Ratsmitglieder, sich nicht durch Drohungen einschüchtern zu lassen und den Ratsbeschluss von November 2017 für die optimierte Gleisbettvariante in Elten nicht aufzuheben. Sollten tatsächlich Bund oder Land irgendwann versuchen, Geld für eine Beteiligung an den Bahnübergangsersatzkosten für die Emmerich aufgezwungene Betuwe-Linie einzutreiben, wäre das ein politischer Skandal. Aber Emmerich hätte die Möglichkeit, sich auch mit allen rechtlichen Mitteln dagegen zu wehren. Die in der Presse wiedergegebenen Stellungnahmen unserer Abgeordneten MdB Rouenhoff und MdL Dr. Bergmann zeigen, dass offensichtlich die Möglichkeiten für eine Planungsänderung in Elten falsch eingeschätzt werden.
Nicht NABU und Bürgerinitiativen fordern eine Umfahrung für Elten, sondern DB und Straßen NRW planen einen Ausbau der Bahnlinie, die einen Bogen um den Eltenberg und die Ortslage Elten beschreibt. Deshalb wollen auch DB und Straßen NRW eine Verbindung von der B8 vor dem Viadukt über den Tichelkamp und die Lobither Straße bis zur Zevenaarer Straße schaffen, aber so, dass nicht nur der PKW-Verkehr, sondern auch der LKW-Verkehr verstärkt in den Ort hineingelenkt würde.
Dass im Übrigen eine naturschädliche Planung mit einer B8 neu im Steilhang des Eltenberges billiger würde als die Alternativplanung am Fuß des Eltenberges, ist durch das Gutachten des Sachverständigen Hensel widerlegt. Dieses enthält die einzige bisher vorliegende detaillierte Kostenberechnung bezüglich beider Planungen. Der Inhalt des Gutachtens ist der Stadtverwaltung bekannt.



 


 

Samstag, 14.04.2018

Fledermausplakette

für Familie Muth

Familie Muth aus Goch freut sich über ihre Fledermäuse am Giebel und die vom NABU übereichte Fledermausplakette mit Buch, Urkunde und Blumensamen.



 


 

Blühender Bongert
Mittwoch, 04.04.2018

NABU informiert über den Wert von Streuobstwiesen!

Vortrag auf der jährlichen Mitgliederversammlung in Kevelaer

Streuobstwiesen, auch „Bongert“ genannt, sind ein prägendes Element der Kulturlandschaft im Kreis Kleve. Ursprünglich wurden sie als platzsparende Möglichkeit zur Selbstversorgung mit frischem Obst angelegt. Heute sind extensiv gepflegte Bongerte vor allem als „Hotspots der Artenvielfalt“ bedeutsam, denn bis zu 3.000 Pflanzen- und Tierarten können in diesem Lebensraum vorkommen. Streuobstwiesen vereinen als Kulturbiotope Strukturen von lichten Wäldern, Waldrändern und Wiesen. Dadurch bieten sie ein reiches Angebot an „Wohnraum“ und Nahrung für die verschiedensten Tiere. So zieht die gerade beginnende Obstbaumblüte Millionen von Insekten an – es summt und brummt in den Bäumen. Im Alter können in den Stämmen der Obstbäume Höhlen entstehen, die gerne von Star (Vogel des Jahres 2018), Gartenrotschwanz und Steinkauz, aber auch vom Gartenschläfer, Großem Abendsegler oder einem Hornissenvolk bezogen werden.
Seit langem setzt sich der NABU für Erhalt, Pflege und Optimierung von Streuobstwiesen ein. In einer Präsentation informiert Stefan Wallney, Naturschutzreferent beim Naturschutzzentrum Gelderland (Geldern-Kapellen), über den Wert von Streuobstwiesen und was getan werden kann, damit diese die (Arten-) Vielfalt in der Kulturlandschaft fördern. Außerdem stellt er das neue Beratungsangebot für Streuobstwiesenbesitzer und -liebhaber vor, das seit Beginn dieses Jahres durch die finanzielle Unterstützung des Landschaftsverbandes Rheinland im Südkreis Kleve ermöglicht wird. Der Vortrag ist Teil der jährlichen Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve e.V.
Die Veranstaltung findet statt am Samstag, den 14. April 2017 ab 17.00 Uhr in der Gaststätte Scholten (Zum Einhorn), Twis-tedener Straße 285 in Kevelaer. Alle NABU-Mitglieder, aber auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen.



 


 

Sabine Kotzan
Dienstag, 27.03.2018

Frühlingserwachen im Schaubauerngarten St. Bernardin

Geldern-Kapellen/Sonsbeck: Jetzt geht es endlich los: Die ehrenamtliche Gartenhelfergruppe rund um Sabine Kotzan hat sich am vergangenen Donnerstag zum ersten Mal im Schaubauerngarten der CWWN-Wohnanlage St. Bernardin getroffen und das vor ihr liegende Gartenjahr besprochen. Sabine Kotzan ist die neue Mitarbeiterin des NABU-Kreisverbandes Kleve, die das LEADER-Projekt „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ umsetzen wird. Für dieses Kooperationsprojekt, das die acht Kommunen der LEADER-Regionen „Leistende Landschaft“ und „Niederrhein: Natürlich lebendig!“ ein-beziehen wird, hatte die Bezirksregierung Düsseldorf Ende Februar einen vorgezogenen Maßnahmenbeginn genehmigt. Möglich wurde dies nach Zu-sage einer Kofinanzierung durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW.
Sabine Kotzan (51 Jahre) ist studierte Landschaftsökologin und hat für den NABU Münster bereits ein Gartenprojekt geleitet. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Umweltbildung sowie eine Zusatzausbildung als Gartentherapeutin. Damit bringt sie beste Voraussetzungen mit, um Veran-staltungen für Menschen mit und ohne Behinderungen zu planen und durch-zuführen oder sie zusammen mit externen Trägern umzusetzen. Eine Beson-derheit des Projektes ist, dass die beiden NABU-Kreisgruppen Kleve und Wesel planen in enger Zusammenarbeit die Umweltbildung in den LEADER-Regionen voranzutreiben.
Aber bevor es mit den Veranstaltungen losgeht, soll zuerst der Schaubauern-garten aus seinem „Winterschlaf geweckt“ werden. Die ersten Frühlingsblumen blühen schon, doch in den Beeten muss noch einiges zurückgeschnitten und der Boden für die kommende Gartensaison vorbereitet werden. Erste Ideen bestehen für eine abwechslungsreiche Bepflanzung des Gartens, so dass er weiterhin für Menschen und insbesondere Insekten ansprechend ist. So schmecken z.B. viele Küchenkräuter wie Thymian und Salbei den Sechs- wie den Zweibeinern. Erstere können sich am „Insektenbuffet“ laben, während Letztere Tipps erhalten, was sie gegen das aktuelle Insektensterben unter-nehmen können. Besonders „fliegen“ die heimischen Insekten auf alte Gemü-se- und Obstsorten, die weiterhin einen Schwerpunkt des Bauerngartens bil-den. Thomas Wilmsen, der neue Leiter der CWWN Wohnanlage St. Bernardin, freut sich, dass auch für die Bewohner wieder ein Angebot eingerichtet wird. Wer bei der Gartenpflege mitarbeiten will, der melde sich bei Frau Kotzan telefonisch unter 02838-7766520 (jeweils dienstags bis donnerstags) oder per E-Mail unter: leader@nabu-kleve.de.

LEADER PROJEKT



 


 
Sonntag, 11.03.2018

Chancen für die alternative optimierte Gleisbettvariante von BI und NABU in Elten

Der Naturschutzbund Deutschland, NABU, Kreisverband Kleve, weist darauf hin, dass sein Landesverband für den Fall, dass DB und Straßen NRW nicht von ihrer Planung abrücken sollten, notfalls vor den zuständigen Verwaltungsgerichten Klage erheben würde, weil es gravierende Anhaltspunkte dafür gibt, dass eine Genehmigung der Pläne von DB und Straßen NRW rechtswidrig wäre. Dies ist auch bereits seit drei Jahren der DB und den zuständigen Ministerien und der Bundesregierung bekannt.
Hätte die DB die Betuwelinie für 160 Km/h in Elten von Anfang an mit optimaler Rücksicht auf den Eltenberg, auf Sicherheit und Immissionsbelastung der Bevölkerung sowie den Erhalt ihrer Sportstätten, ferner unter Berücksichtigung der ohnehin notwendigen Erneuerung des Viaduktes und der Errichtung eines Haltepunktes geplant, wäre auch sie fast zwangslaüfig auf die optimierte Gleisbettvariante gestoßen. Es hätte keinen vernünftigen Grund dafür gegeben, dass die DB so nicht hätte planen dürfen.
Deshalb hofft der NABU nach wie vor darauf, dass die Bundeskanzlerin, die Verkehrsminister von BUND und Land, die DB oder das Eisenbahnbundesamt doch noch eine Änderung herbeiführen. Über 5.000 Unterschriften gegen die geplante Bergvariante belegen eindeutig den Willen der Bevölkerung.
Die Androhung des Verkehrsministeriums NRW, eine volle Übernahme der Kosten der Bahnübergangsbeseitigung von einem Konsens abhängig machen zu wollen, stellt demgegenüber eine politische Erpressung dar.

Adalbert Niemers


 


 
Dienstag, 16.01.2018

NABU lehnt Abgrabung der Reeser Welle ab

Der Naturschutzbund Deutschland lehnt die Abgrabung der Reeser Welle nach wie vor ab. Auch nach den teilweise geänderten Plänen droht die Vernichtung von über 100 ha wertvoller Kulturlandschaft im EU-Vogelschutzgebiet (EU-VSG) und damit zugleich der Verlust von über 100 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche. Es sind nicht nur eine Entwertung des EU-VSG zu befürchten, sondern auch tiefgreifende Veränderungen der Fließrichtungen und der Fließgeschwindigkeiten des Grundwassers bei Hochwasser mit bisher nicht abzuschätzenden Risiken.
Ob es um die Ausgestaltung des derzeit in Arbeit befindlichen Regionalplans oder aber um die Verabschiedung von gesetzlichen Vorgaben zum Naturschutz und zu Abgrabungen geht, immer sind dies auch politische Entscheidungen, auf die betroffene Kommunen Einfluss nehmen können. Sie sollten es aber auch in Planungsverfahren tun. Erfreulicherweise hat sich der Rat der Stadt Rees 2016 eindeutig gegen die Abgrabung ausgesprochen. Jetzt wäre es wünschenswert, dass die Stadt Rees sich konsequenterweise auch mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Abgrabung wehrt.
Das Landesbüro der Naturschutzverbände in Oberhausen, das auch die Verbände NABU und BUND vertritt, ist der Auffassung, dass auch der jetzige Antrag der Abgrabungsfirmen nicht genehmigungsfähig ist. Es wird deshalb in Kürze eine detaillierte ablehnende Stellungnahme abgeben. Damit im Verfahren möglichst alle Bedenken vorgetragen werden, wäre es wünschenswert, dass auch die betroffenen Bürger, die Einwände gegen das Projekt haben, diese fristgerecht erheben.



 


 

Blühende Streuobstwiese bei St. Bernardin (Foto: H.M. Kaczmarek)
Dienstag, 09.01.2018

NABU bietet Schnittkurs für Obstbäume auf Streuobstwiesen an

Kurs mit hohem Praxisanteil

Am Samstag, den 3. Februar veranstaltet das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland einen Obstbaumschnittkurs am Hilshof in Kerken-Winternam. Beginn ist 9:30 Uhr, das Ende etwa um 16:00 Uhr. Als Referentin konnte Jutta Wurbs-Hiller (Dipl. Landschaftspflegerin) gewonnen werden. Im Kurs wird es eine theoretische Einführung zum Schnitt von jüngeren Obstbäumen geben, bevor die Praxis des Pflegeschnitts auf der am Hilshof liegenden Streuobstwiese intensiv geübt wird. Der Kurs ist Teil des neuen vom Landschaftsverband Rheinland geförderten Projektes „Streuobstwiesen im Südkreis Kleve – erhalten, pflegen, optimieren“.
Da der größte Teil der Veranstaltung draußen stattfinden wird, werden warme und wetterfeste Kleidung, insbesondere Gummistiefel, empfohlen. Zusätzliche Schneideutensilien können gerne mitgebracht werden, Rosenscheren und Handklappsägen stehen aber auch zur Verfügung. Für das leibliche Wohl wird mit einem warmen Mittagsimbiss und warmen und kalten Getränken gesorgt. Der Teilnehmerbeitrag liegt bei 30 € (für NABU-Mitglieder 20 €). Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung: per E-Mail: info@nabu-kleve.de oder Tel.: 028 38/9 65 44 (Di-Fr)



 


 

Monika Hertel bedankt sich bei Hans Gerd Cox
Dienstag, 02.01.2018

Gebrüder Cox GmbH unterstützt den NABU

Über eine großzügige Spende der Gebrüder Cox GmbH durfte sich der NABU im Kreis Kleve freuen. Der Blumengroßhandel aus Straelen-Herongen hat schon seit längerer Zeit guten Kontakt zum NABU – und das auf sehr praktische Art und Weise. Hans Gerd Cox, Geschäftsführer der GmbH, arbeitet seit 2016 tatkräftig im ehrenamtlichen Team des NABU-Naturschutzzentrums Gelderland u.a. bei Geländearbeiten mit. Ab Anfang 2017 ließ er sich außerdem beim NABU zum zertifizierten Ehrenamtlichen Schutzgebietsbetreuer ausbilden. So hat er die Arbeit des NABU auf verschiedenen Ebenen kennen und schätzen gelernt. Und da auch in der Gebrüder Cox GmbH die Themen Natur, Bio, Nachhaltigkeit und Umweltschutz einen wichtigen Stellenwert einnehmen, kam er auf die Idee, die Arbeit des NABU im Kreis Kleve auch finanziell zu unterstützen. Seine tatkräftige Unterstützung wird er natürlich weiterhin fort-setzen.



 


 
Dienstag, 21.11.2017

Gemeinsame Presseinformation der IG Biss, der BI Rettet den Eltenberg und Naturschutzbundes Deutschland, Kreisverband Kleve

Forderungskatalog zur Planung der Betuwelinie in Emmerich

Die Bürgerinitiativen IG Biss und Rettet den Eltenberg sowie der Kreisverband Kleve des Naturschutzbundes Deutschland haben einen Katalog von Forderungen zusammengestellt, die die Mängel der bisherigen Planung der DB beseitigen könnten. Sie wünschen, dass der Rat der Stadt Emmerich beschließt, diesen Katalog zum einen der DB vorzulegen. Zum andern sollte er zusammen mit den Forderungen der übrigen 6 von der Planung betroffenen Städte als Grundlage für Verhandlungen mit dem Verkehrsministerium NRW und für einen Beschluss des deutschen Bundestages über die Übernahme der entstehenden Mehrkosten dienen.
Auf Grund eines anlässlich der Überreichung des „Niederrheinischen Appells“ in Berlin von dem Staatssekretär Enak Ferlemann vom Bundesverkehrsministerium vorgeschlagenen Weges zur Finanzierung von Mehrkosten durch einen Bundestagsbeschluss konnten die Bürgerinitiativen bei einem von der DB angebotenen Dialog am 17.11.2017 in Wesel mit dem Konzernbevollmächtigten für NRW Werner Lübberink und dem Gesamtprojektleiter Stefan Ventzke Folgendes erreichen: Jede betroffene Kommune soll ihre Forderungen auf ein bis zwei Seiten auflisten und wenn erforderlich in einen übersichtlichen Anhang erläutern. Die Bürgermeister sollen dies dann jeweils dem Vertreter der Bürgerinitiativen Gert Bork zuleiten, damit dies dann gebündelt an die DB zur Kostenermittlung weitergereicht wird.
Soweit bisher davon ausgegangen worden war, dass auch der Projektbeirat die betroffenen Städte schon zur Erstellung eines solchen Kataloges aufgefordert hätte, handelte es sich um einen Irrtum, weil der Projektbeirat bisher hierüber noch nicht abschließend beraten hatte, was aber auf Grund des Ergebnisses des Treffens vom 17.11. keine Rolle mehr spielt. Adalbert Niemers

Weitergehende Informationen:
Presseinformation des NABU Kreisverbandes und der Emmericher Bürgerinitiativen "IG Biss" und "Rettet den Eltenberg" vom 20.11.2017

Forderungskatalog an die DB zur Betuwelinien-Planung in Emmerich

Presseinformation des Verbandes der Bürgerinitiativen entlang der Betuwe-Linie vom 18.11.2017



 


 

Samstag, 21.10.2017

Überreichung der 13. Fledermausplakette

Helmut und Barbara Kolmans aus Geldern sind stolz auf ihre Wochenstube Zwergfledermäuse, die Ihnen nicht nur Spaß beim Beobachten, sondern auch beim Insektenjagen bereiten. 2017 hatten 55 Weibchen je zwei Junge groß gezogen.



 


 

(V.l.n.r.) Monika Hertel (Vorsitzende des NABU Kreisverbandes Kleve), Dominik Friesen (Geschäftsstellenleiter der Volksbank Kapellen) und Helga M. Kaczmarek (NABU Naturschutzzentrum Gelderland) freuen sich über den Nachdruck der Broschüre.
Foto: G.
Dienstag, 10.10.2017

Natur erleben? Natürlich ganz nah!

Praxisnahe Broschüre wurde neu aufgelegt

Unter dem Titel „Natur erleben? Natürlich ganz nah!“ veröffentlichte das NABU-Naturschutzzentrums Gelderland 2016 eine Broschüre, die so gut nachgefragt wurde, dass sie jetzt nachgedruckt werden musste.

In der Broschüre, die vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) im Rahmen eines Projektes gefördert worden war, geht es um die Anlage von kleineren oder größeren Naturerlebnisbereichen „vor Ort“. Sie richtet sich in erster Linie an eine breite Palette von Einrichtungen, wie z.B. Schulen und Kindergärten, aber auch an Seniorenheime, Krankenhäuser, Behinderten- oder Reha-Einrichtungen. Überall, wo sich Menschen mit eingeschränktem Bewegungsradius aufhalten, ist die positive Wirkung von vielfältigen und alle Sinne bereichernden Naturerfahrungen „gleich vor der Haustür“ gar nicht hoch genug einzuschätzen. Das handliche und attraktiv gestaltete Heft gibt praxisnahe Tipps und Anregungen, wie man ohne viel Aufwand oder großen Finanzbedarf kleine Naturerlebnismöglichkeiten auf nahezu jedem Gelände „direkt vor der Haustür“ umsetzen kann. Kurz und knackig werden die unterschiedlichen Themenbereiche angesprochen - und die häufigsten „Naturerlebnisflächenverhinderungsprobleme“ lösen sich gleich im ersten Kapitel in Luft auf. Die kurzweilige Broschüre macht den Lesern Lust und Mut, die Dinge anzupacken. Die Volksbank an der Niers und der NABU-Landesverband NRW machten jetzt durch ihre finanzielle Unterstützung den Nachdruck der erfolgreichen Veröffentlichung möglich.

Interessenten können die Broschüre „Natur erleben? Natürlich ganz nah!“ über das Naturschutzzentrum Gelderland (Kapellener Markt 2 in 47608 Geldern-Kapellen) gegen Einsendung von 1,45 € in Briefmarken beziehen oder direkt dort abholen. Der Download der Broschüre ist in der Rubrik „Veröffentlichungen“ abrufbar.



 


 

Foto: Ch. Kunellis, Efeu-Seidenbiene
Montag, 02.10.2017

Seltene Besucher am blühenden Efeu: die Efeu-Seidenbiene

Genaues Hingucken lohnt sich!

Im Augenblick blüht Efeu an vielen Stellen und zieht viele Insekten an. Wenn man genau hinschaut, kann man unter den eher braun-grauen Honigbienen mit ihren runden Pollenhöschen auch eine Besonderheit entdecken: die Efeu-Seidenbiene (Collestes hederae). Sie wirkt ein wenig heller als die Honigbiene und ist durch cremeweiße breite Binden an jedem Ring des Hinterleibs gekennzeicnet. Die Weibchen transportieren Pollen entlang des gesamten mittleren Hinterbeins. Diese Bienenart sammelt fast nur Efeu-Pollen und nutzt ihn zum Füttern ihrer Larven, die solitär in Boden leben. Frau Kunellis aus Issum-Sevelen entdeckte diese Art kürzlich und dokumentierte sie auch fotografisch. Die Art wurde erst spät entdeckt und beschrieben, vermutlich weil niemand so genau hingeschaut und sie zwischen den Honigbienen am Efeu entdeckt hat. Inzwischen wurde die Art auch im Straelener Stadtgebiet beobachtet.
Der NABU Kreisverband Kleve möchte nun gerne wissen, wo diese Bienenart am Niederrhein noch lebt. Wer eine solche Biene beobachtet, sende bitte möglichst einen Foto-Beleg an Hermann-Josef Windeln
.



 


 
Donnerstag, 07.09.2017

Die Planung der Betuwelinie in Emmerich

Treffen der Ortsgruppe Emmerich des Naturschutzbundes

Ab 19:00 findet in der Societät, Kleiner Wall 2, Emmerich am Rhein, ein Mitgliedertreffen der Ortsgruppe Emmerich des Naturschutzbundes Deutschland, NABU, statt. Beginnen wird die Veranstaltung mit einem Vortrag von A. Niemers zu dem Thema: Die Planung der Betuwelinie in Emmerich Die derzeitige Planung bedroht die Lebensqualität in den Ortslagen. Zur Lebensqualität gehören neben der Sicherheit gerade die Vermeidung von Lärm, Erschütterungen und Abgasen, und zwar auch durch einen funktionierenden elektrisch betriebenen Verkehr, nämlich durch die Eisenbahn.
Eine Fehlentwicklung in den Ortslagen würde gleichzeitig die Zersiedelung und Zerschneidung der verbliebenen Freiräume fördern, die zu Gunsten des Natur- und Landschaftsschutzes und der Erholung dringend benötigt werden.
In dem Vortrag werden vor allem die Forderungen des NABU für die Ortslagen Emmerich, Hüthum und Elten erläutert, wo jetzt noch wesentliche Verbesserungen der Planung erreicht werden könnten.
Außerdem gibt es Informationen über die weitere Arbeit des Naturschutzbundes in Emmerich zur Raumplanung (Biotopverbund, Windkraft und Wasserschutz im Emmericher Norden und Westen), wozu der NABU Stellungnahmen abgegeben hat.
Zudem werden eine Reihe von Möglichkeiten vorgestellt, aktiv in der Ortsgruppe mitzuarbeiten z.B. bei praktischen Naturschutzarbeiten in der Emmericher Ward und auf dem Eltenberg, bei der Standbetreuung, bei der Leitung einer Kindergruppe und nicht zuletzt bei Kartierungsarbeiten.

Neben den Regularien stehen die Neuwahl des Sprechers der Ortsgruppe und seines Vertreters an. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.
Adalbert Niemers (2. stellv. Vors.)
Den Text des Vortrages finden Sie hier



 


 

Von links nach rechts: J. Lomme, U. und A. NIemers, Th. Mohn, Ch. Langer, M. Hertel, M. Sommer, H.-J. Windeln
Samstag, 20.05.2017

Der neue Vorstand ist der alte!

Wahlen bei der diesjährigen MItgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung wählten die Delegierten tournusgemäß u.a. einen neuen Vorstand und Beirat für die nächsten vier Jahre. Monika Hertel (1. Vorsitzende), Markus Sommer (1. stellvertertender Vorsitzender), Adalbert Niemers (2. stellvertretender Vorsitzender) und Hermann-Josef Windeln (Beisitzer) wurden wiedergewählt. Somit ist der neue Vorstand der alte. Der Posten des Kasssierers blieb mangels Kandidaten weiter unbesetzt. Unterstützt wird der Vorstand in seiner vielschichtigen Arbeit künftig durch die neu gewählten Beiratsmitglieder Melanie Gronau, Christian Langer, Johannes Lomme, Theo Mohn und Ursula Niemers.

Geschäftsbericht 2016 - Download



 


 

Samstag, 29.04.2017

NABU tauscht sich über die EU-LIFE-Projekte am Rhein bei Emmerich und bei Wesel aus

Mitgliederversammlung des NABU Kreisverband Kleve in der Wasserburg Rindern, Kleve

Der Rhein – ein Fluss der 1000 Inseln – das ist inzwischen lange her. Seitdem der Mensch diesen Fluss begradigt, vertieft und zur Bundeswasserstraße ausgebaut hat, sind der Hoch-wassersschutz und die Befahrbarkeit für Schiffe verbessert worden. Doch gleichzeitig gingen typische Lebensräume am Rhein verloren. Dazu zählen durchflossene Altarme mit Auen-wald- und Röhrichtzonen, die u.a. brütenden Vögeln und zie-henden Fischen Schutz und Ruhezonen bieten. Seit kurzem entstehen bei Emmerich und bei Wesel im Rahmen von zwei EU-LIFE-Projekten zwei Nebenrinnen zum Hauptstrom des Rheins, die solche Habitate bieten werden. Dabei handelt es sich in beiden Fällen um Pilotprojekte am Rhein. Und das ist mit besonderen Herausforderungen verbunden. Darüber informiert in einer Präsentation Klaus Markgraf-Maué, Naturschutzreferent der NABU-Naturschutzstation Niederrhein (Kranenburg). Der Vortrag ist Teil der jährlichen Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve e.V. Im Anschluss gibt die Vereinsvorsitzende, Monika Hertel, Ein-blicke in die vielfältigen Aktivitäten des NABU im Kreis Kleve im Jahr 2016. Außerdem stehen turnusgemäß Neuwahlen von Vorstand und Beirat an. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 29. April 2017 ab 17.00 Uhr in der Wasserburg Rindern, Wasserburgallee 120 statt. Alle NABU-Mitglieder, aber auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen.



 


 
Sonntag, 16.10.2016

NABU nimmt Stellung gegen Windpark im Reichswald

In einer umfangreichen Stellungnahme wendet sich der NABU gegen die Pläne zwölf Windenergieanlagen am Südrand des Reichswaldes zu bauen. Aus NABU-Sicht sprechen vor allem artenschutzrechtliche und landschaftsästhetische Gründe gegen die Planung, aber auch formale und methodische Mängel werden aufgezeigt. Die vollständige Stellungnahme ist zu finden unter:
http://www.nabu-kleve.de/download/2016-10-17_Stellungnahme_NM_NABU_WEA_Reichswald_mit_Anlagen.pdf



 


 
Donnerstag, 13.10.2016

Keine Auflösung der Wasserschutzpolizei Wache Emmerich

Der Naturschutzbund Deutschland, NABU, ist besorgt darüber, dass die Auflösung der Wasserschutzpolizei Wache Emmerich zu befürchten ist.

Bereits im April 2016 hatte deshalb der Landesvorsitzende des NABU den Innenminister und den Umweltminister angeschrieben und um Erhalt der Wache und Prüfung einer eventuell personellen Verstärkung gebeten.
Zur Begründung wurde auf u.a .auf Folgendes hingewiesen:
-Von der Wache am Weseler Hafen aus ergäbe sich noch ein Zuständigkeitsbereich von ca. 50 km bis zur Landesgrenze in Kleve-Bimmen und ca. 60 km bis Kleve über den Spoykanal.
- Bei Havarieen und plötzlich bekannt werdenden Schadstoffeinleitungen wäre ein schneller Einsatz der Wasserschutzpolizei unterhalb von Rees im Regelfall nicht mehr möglich.
– Zwischen Duisburg und der Landesgrenze gehören große Teile der Rheinufer und auch der überwiegende Teil der angrenzenden Flächen zum EU-Vogelschutzgebiet.
Hier befinden sich auch zahlreiche Naturschutzgebiete bzw. FFH-Gebiete.
Die zu ihrem Schutz erlassenen Verordnungen weisen eine Reihe von Verboten auf, die insbesondere auch das Angeln, den Wassersport und weitere Freizeitnutzungen betreffen, die typischerweise am Ufer bzw. vom Ufer aus erfolgen. Gerade die Uferflächen sind jedoch an vielen Stellen nur von der Wasserseite aus gut einsehbar und überdies von Straßen aus nur schwer erreichbar.
– Ohne die Unterstützung und Hilfe einer ortsnahe ansässigen Wasserschutzpolizei, deren Beamte mit den örtlichen Verhältnissen vertraut sind und in Emmerich stationierte Boote zur Verfügung haben, wäre die untere Landschaftsbehörde in Kleve keinesfalls in der Lage, die Einhaltung von Verordnungen im Geltungsbereich von Rees bis zur Landesgrenze zu überwachen.
–Wegen der schon jetzt bestehenden Probleme wäre es im Gegenteil wünschenswert, wenn die WSP Wache Emmerich personell verstärkt und die Streifenfahrten intensiviert würden.
– Die Bundesrepublik Deutschland ist zur Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie und anderer auch von ihr vereinbarter internationaler Abkommen zum Schutz der Natur verpflichtet. Weil sie ihrer Verpflichtung, das EU Vogelschutzgebiet auch in einem guten Erhaltungszustand zu versetzen, nicht ausreichend nachgekommen ist, wurde vor einigen Jahren gegen die Bundesrepublik Deutschland durch die EU ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, das derzeit ruht.

Während der Umweltminister mitteilte, dass er die Besorgnis des NABU teile, gab es vom Innenminister bisher keine Antwort auf das Schreiben des Landesvorsitzenden.
Wichtige Belange des Natur- und Umweltschutzes kommen hier allerdings nur dann zur Geltung, wenn sie nicht nur im Umweltministerium, sondern auch darüber hinaus ressortübergreifend ernst genommen werden.
An dieser Dauerbaustelle wird der NABU auch weiterhin auf allen Ebenen arbeiten.

Adalbert Niemers



 


 
Freitag, 01.07.2016

NABU fordert Transparenz von Straßen NRW

Leserbrief

Wenn eine Landesbehörde der Bevölkerung vor Ort eine umstrittene Verkehrsplanung vorstellt, dann hat sie auch die Pflicht, das FüR und Wider der Planung gegenüber einer seit Jahren geforderten Alternativplanung objektiv darzustellen. Diese Pflicht hat die Behörde Straßen NRW bei der Vorstellung des Projektes Bahnübergangsbeseitigung/ B8 in Elten gegenüber der Emmericher Bevölkerung in eklatanter Weise verletzt.

Straßen NRW stützt die Planung einer B8 neu im Hang des Eltenberges und die Ablehnung der alternativen optimierten Gleisbettvariante (OGV) von Bürgerinitiative und NABU auf die Planung der DB, die nicht bereit sei, die Bahntrasse zu verlegen.

Diese gemeinsame Ablehnung der OGV in der Planung von Straßen NRW und DB wurde im Wesentlichen so begründet:
- Der Bahn-Kurvenradius reiche für die erforderliche Geschwindigkeit nicht aus.
- Es handele sich um eine unzulässige Ortsumgehungsplanung der B8.
- Diese sei zu aufwendig und zu teuer.
- Die Eingriffe und Natur und Landschaft seien gravierender.
- Die zuständigen Fachbehörden hätten keine Bedenken gegen die Planung von Straßen NRW.

Erst auf Nachfragen und Hinweisen aus dem Publikum wurde deutlich:
- Der Kurvenradius reicht für die von der DB geplante Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h aus.
- Durch die Aufgabe von 3 Bahnübergängen würden nach der Planung von DB und Straßen NRW auf ca. 2 km Länge keine Querungsmöglichkeiten für die Bahntrasse bestehen, so dass wegen der dann noch längeren Umwege zwangsläufig zusätzliche Verbindungen parallel zur Bahn geschaffen werden müssen.
- Eine genaue vergleichende Kostenberechnung zwischen der Planung der DB und der OGV ist bisher weder von der DB noch von Straßen NRW erfolgt (wohl aber im von der BI finanzierten Gegengutachten).
- Den neuen Bahnhaltepunkt in Elten hat die DB noch gar nicht berücksichtigt.
- Die präsentierten Karten und Fotomontagen enthielten keine Draufsicht auf die Hangstützwände von bis zu 11 m Gesamthöhe und die beiden im Hang übereinanderliegenden Verkehrswege.
- Der Eingriff in den Hangwald ist durch vergleichbare Maßnahmen an anderer Stelle nicht zu ersetzen. Er muss vermieden werden, weil es möglich ist.
- Mehrere Fachbehörden haben erhebliche Bedenken aus umweltfachlichen Erwägungen gegen seine Inanspruchnahme erhoben.
- Ein optimaler Unfall- und Brandschutz in Höhe der Ortslage Elten ist nur mit der OGV erreichbar.

Wäre das Für und Wider transparent und objektiv dargestellt worden, dann hätten die Pläne von Straßen NRW eingerollt werden können.

Adalbert Niemers,2. stellv. Vors.



 


 
Montag, 16.05.2016

NABU und BUND lehnen die Abgrabung Reeser Welle ab

Die Landesverbände des Naturschutzbundes Deutschland, NABU, und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland, BUND, halten das Abgrabungsvorhaben Reeser Welle für nicht genehmigungsfähig und haben deshalb über das Landesbüro der Naturschutzverbände in Oberhausen eine ablehnende Stellungnahme abgegeben.
Auch wenn das Gebiet im Regionalplan als Bereich für die Sicherung und den Abbau oberflächennaher Bodenschätze vorgesehen ist, stehen dem Vorhaben andere Ziele der Landes- und Regionalplanung durchgreifend entgegen. Sie berücksichtigen nämlich die hier vorrangigen Schutzvorschriften zugunsten von Natur und Landschaft.
Das Vorhaben widerspricht in erheblicher Weise den Erhaltungszielen des Natura-2000-Gebietes Vogelschutzgebiet Unterer Niederrhein. U.a. wird der drohende Verlust von Gänserastplätzen nicht ausgeglichen. Auch Beeinträchtigungen der FFH und Naturschutzgebiete Bienener Altrhein, Grietherorter Altrhein und Rhein-Fischschutzzonen zwischen Emmerich und Bad-Honnef sind unausweichlich.
Zudem stehen artenschutzrechtliche Zugriffsverbote entgegen. Die Planung kann sich nicht auf ausreichende Untersuchungen stützen, die die kummulativen Wirkungen von diesem und anderen Angriffen ("Summationsbetrachung") erfassen würde.

Als Fazit sehen die Naturschutzverbände:
Die geplante Abgrabung würde dazu führen, dass im EU-Vogelschutzgebiet noch mehr Abgrabungsgewässer und dafür als Ersatz noch mehr Intensivgrünland entstehen würde. Das sind aber gerade Lebensräume, die unsere wertvolle Kulturlandschaft verdrängen. Dafür würden aber gleichzeitig auch über 100 ha dauerhafter landwirtschaftlicher Nutzfläche verloren gehen.
Außerdem würde durch die Abgrabung kein zusätzlicher Retentionsraum geschaffen, der tendenziell dem Hochwasser entgegenwirkt, sondern im Gegenteil würde durch den Aufschluss der Kiesschichten vor dem Winterdeich noch ein neues Hochwasserrisiko geschaffen.
Angesichts der leider bei uns festzustellenden Rohstoffverschwendung bei Kies und Sand und eines täglichen Exportes von mehreren Tausend Tonnen täglich in die Niederlande kann auch von einem vorausschauenden Umgang mit Rohstoffen keine Rede sein.

Adalbert Niemers (2. stellv. Vors.)



 


 

Samstag, 02.04.2016

NABU thematisiert Veränderungen im Reichswald durch Stickstoffeinträge

Mitgliederversammlung am 7.4.2016 um 17:00 Uhr in Kleve

Der Reichwald bei Kleve ist ein ökologisch sehr wertvolles Wald- und Landschaftsschutzgebiet. Weitgehend unzerschnitten und zusammenhängend ist er mit seinen über 5.000 ha Größe für den waldarmen Unteren Niederrhein eine Besonderheit. Doch die Vegetation des Reichswaldes ist bedroht. Die Einträge von Stickstoff sind in den letzten Jahrzehnten immer größer geworden und zeigen sich inzwischen auch in der Kraut- und Moosschicht des Waldes. Dietrich Cerff, Naturschutzreferent der NABU-Naturschutzstation Niederrhein (Kranenburg), stellt in einem Vortrag die Auswirkungen der Stickstoffeinträge eindrücklich dar. Der Vortrag ist Teil der jährlichen Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve e.V.
Im Anschluss gibt die Vereinsvorsitzende, Monika Hertel, Einblicke in die vielfältigen Aktivitäten des NABU im Kreis Kleve im Jahr 2015. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 9. April 2016 ab 17.00 Uhr im Kolpinghaus Kleve, Kolpingstr. 11 statt (bitte Parkplätze an der Kreisverwaltung nutzen). Alle NABU-Mitglieder, aber auch interessierte Gäste sind herzlich willkommen.



 


 

Freitag, 04.09.2015

Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten

Die Sekundarschule Geldern, Garten-AG, hat den 1. Preis "Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten" im Kreis Kleve gewonnen und durfte die Plakette von Hermann-Josef Windeln (li.) entgegennehmen.
Der 1. Preis beinhaltet auch eine Busfahrt zum Zoo Krefeld mit einer Führung im Schmetterlingshaus.
Wir gratulieren.



 


 

Schwalbenschwanz (Foto: E. Thies/NABU)
Donnerstag, 25.06.2015

Klasse 3a der Luzia-Grundschule in Geldern-Walbeck gewinnt NABU-Wettbewerb

Grundschüler setzen sich für Schmetterlinge ein

Schmetterlinge. Diese filigranen Kunstwerke der Natur sind bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt. Aber auch sie sind gefährdet, denn der Artenschwund bei unserer heimischen Insektenfauna ist dramatisch. Um darauf aufmerksam zu machen, hat der NABU im Frühjahr 2015 in einer niederrheinweiten Aktion alle Schulen aufgerufen, etwas zum Schutz der Falter beizutragen. Der NABU stellte dafür kostenlos Sets mit besonders schmetterlingsfreundlichen Pflanzen zur Verfügung, die die teilnehmenden Schulen auf ihrem Gelände oder in ihrem Schulgarten pflanzen konnten, um Schmetterlingen, aber auch anderen gefährdeten Insekten Nahrung zu bieten. Neun Schulen im Kreis Kleve machten bei der Aktion mit, pflanzten u.a. Thymian, Acker-Witwenblume und Schmetterlingsflieder und beschäftigten sich intensiv mit den flatternden Schönheiten. Zusätzlich konnten die Schulen an dem Wettbewerb "Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten" teilnehmen, bei dem attraktive Preise winkten.
Im Kreis Kleve machte die Klasse 3a der Luzia-Grundschule in Geldern-Walbeck das Rennen und gewann in der Kategorie "Grundschule" den ersten Preis. Ihr Wettbewerbsbeitrag überzeugte die Jury voll und ganz. In einem kleinen Film stellte die Klasse von Lehrerin Annette Reinders-Schmitz die Besonderheiten ihres Schulgeländes vor. Dort grünt und blüht es nämlich nicht in einem begrenzten Schulgarten, sondern in vielen Ecken und Beeten, die auf dem ganzen Schulgelände verteilt sind. Das freut nicht nur Schmetterlinge, Bienen und Co., sondern gleichermaßen auch Kinder und Erwachsene. Und natürlich kann man in dem Film auch die frisch gesetzten "Schmetterlings-Pflanzen" bewundern, für die die Schüler einen ganz besonderen Platz ausgewählt hatten. Als Siegerklasse kann sich die 3a jetzt nicht nur über die Auszeichnung mit der Plakette "Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten" für ihrer Schule freuen, sondern auch auf einen Besuch des Krefelder Zoos inklusive einer Führung durch das große Schmetterlingshaus. Das wird bestimmt ein tolles Erlebnis!



 


 

Scheckübergabe durch Herrn Walter im Schau-Bauerngarten St. Bernardin
Freitag, 19.06.2015

Umweltstiftung unterstützt das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland

Gute Neuigkeiten brachte Peter Walter in den Bauerngarten St. Bernardin mit. Der Geschäftsführer des Möbelzentrums Geldern hatte einen großzügigen Scheck im Gepäck, mit dem die Europa-Möbel Umweltstiftung die Arbeit des NABU-Naturschutzzentrums Gelderland im Schaubauerngarten St. Ber-nardin unterstützt.
Seit 2010 zeigt das Naturschutzzentrum im Bauerngarten auf dem Gelände der CWWN Wohnanlage alte, fast vergessene Gemüsesorten. Gartenkenner ahnen, wieviel Arbeit in so einem Schaugarten steckt. Die dafür verantwortlich zeichnende Mitarbeiterin des Naturschutzzentrums wird bei den Pflegearbeiten von einer ehrenamtlichen Helfergruppe unterstützt - dennoch hat sie im organisatorischen Bereich, bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und nicht zuletzt mit den ganz praktischen Anzucht-, Pflanz- und Pflegearbeiten viel zu tun, um den Garten jährlich neu zu konzipieren, die Gartengruppe zu leiten und den Garten inhaltlich wie optisch stets attraktiv zu halten. Bis 2014 konnte das Naturschutzzentrum diese Arbeiten über eine zeitlich begrenzte Projekt-Förderung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) finanzieren. Dank der großzügigen Zuwendung von 8.000 EUR durch die Europa-Möbel Umweltstiftung können diese Arbeiten jetzt auch in 2015 sichergestellt werden. Darüber freuen sich nicht nur die Monika Hertel (Vorsitzende des NABU Kreisverband Kleve und Leiterin des Naturschutzzentrums Gelderland) und Helga Kaczmarek (Projektleiterin des Schaubauerngartens), sondern bestimmt auch alle Bewohner und Mitarbeiter von St. Bernardin sowie die vielen Besucher, die den Garten auch in diesem Jahr in gewohnter Qualität vorfinden.



 


 

Blühender Schnittlauch (Foto: H. M. Kaczmarek)
Dienstag, 26.05.2015

Duft, Genuss und Wohlergehen

Flyer des Netzwerkes "Kräutergärten am Niederrhein" ist neu erschienen

Garten- und Kräuterfans dürfen sich freuen. Pünktlich zur Saison 2015 stellen sich vier niederrheinische Kräutergärten in einem frisch erschienenen Flyer vor. Dazu gehören der Kräutergarten des Geistlichen und Kulturellen Zentrums Kloster Kamp in Kamp-Lintfort, der vom NABU-Naturschutzzentrum Gelderland betreute Kräutergarten in der CWWN Wohnanlage St. Bernardin in Geldern-Kapellen/Sonsbeck-Hamb, der privat betriebene Kräutergarten "Heleno Kruiden" im grenznahen niederländischen Ven Zelderheide und der Kräutergarten des Museums Schloss Moyland in Bedburg-Hau.
Bereits 2014 hatten sich die Betreiber der Gärten zum Netzwerk "Kräutergärten am Niederrhein" zusammengeschlossen. Im frisch erschienenen Flyer "Duft, Genuss und Wohlergehen" stellen sie sich mit ihren jeweiligen sehr unterschiedlichen Konzepten und Zielrichtungen der breiten Öffentlichkeit vor. An den vier Stationen entlang der "Kräutergartenroute" können interessierte Gartenfreunde das zeitlos aktuelle Thema unter verschiedenen Blickwinkeln kennen lernen und erkunden. Die Besucher können sich zu Historie, Heilwirkungen, therapeutischen Einsatzmöglichkeiten und zu praktischen Tipps für Auswahl, Pflege und Verwendung von Kräutern kundig machen oder einfach die schöne Atmosphäre der Anlagen genießen. Jeder einzelne der attraktiv gestalteten Gärten ist ein lohnendes Ziel für den nächsten Ausflug oder die nächste Radtour. Und ein Besuch aller Gärten auf der "Kräutergartenroute" ergibt nicht nur auf der Landkarte eine ganz schön runde Sache.
Erhältlich sind die Flyer bei den vier Gärten, liegen aber auch bei einigen öffentlichen Einrichtungen und Stadtverwaltungen aus. Weitere Informationen bekommen Sie bei Helga Kaczmarek vom NABU-Naturschutzzentrum Gelderland unter 02838-96544



 


 
Samstag, 09.05.2015

Offener Brief an den Bürgermeister und die Ratsfraktionen der Stadt Emmerich am Rhein zur Raumplanung in Klein Netterden und Vrasselt

anlässlich der Ratssitzung vom 12.05.2015

Offener Brief zur Ratssitzung vom 12.05.2015



 


 

Tagpfauenauge (Foto: NABU/Jrgen Rodenkirchen)
Donnerstag, 23.04.2015

Groe NABU-Mitmachaktion Zeit der Schmetterlinge 2015

NABU ruft Schulen zur Teilnahme am Wettbewerb Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten auf

Die warmen Sonnenstrahlen der vergangenen Wochen haben die ersten Tagfalter aus der Winter-starre geweckt: Zitronenfalter, Aurora-Falter und Kleiner Fuchs flattern bereits durch die Grten. Doch wer in den letzten Jahren genauer hingeschaut hat, bemerkt eines: Viele Schmetterlingsarten werden immer seltener.
Um auf den dramatischen Artenschwund aufmerksam zu machen und etwas dagegen zu unternehmen, hat der NABU zwei Aktionen ins Leben gerufen. Beim Wettbewerb Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten sollen Schulgrten schmetterlings-freundlicher gestaltet und bepflanzt werden, um neue Lebensrume fr diese faszinierenden Tiere zu schaffen.
Bewerben knnen sich alle Schulen im Kreis Kleve, die einen Schulgarten besitzen und etwas zum Schutz der Falter beitragen mchten. Als Starthilfe stellt der NABU jeder teilnehmenden Schule ein Starter-Kit mit fnf Schmetterlingspflanzen zur Verfgung. Die Aktion luft ab sofort bis zum 19. Juni 2015, dann wird der schmetterlingsfreundlichste Schulgarten im Kreis Kleve gekrt und mit einer NABU-Plakette ausgezeichnet. Auerdem winkt der Klasse oder AG, die den Siegergarten betreut, freier Eintritt in den Krefelder Zoo inklusive Besuch des beeindruckenden Schmetterlingshauses. Also schnell bewerben beim NABU Kreisverband Kleve, Kapellener Markt 2, 47608 Geldern oder per Mail bei info@nabu-kleve.de!
Im Anschluss an diesen Schulwettbewerb startet die allgemeine NABU-Mitmachaktion Zeit der Schmetterlinge. Vom 20. Juni bis zum 26. Juli 2015 sind alle Schmetterlingsfreunde im Kreis Kleve aufgerufen, im Garten, auf dem Balkon, am Straenrand oder in ffentlichen Grnanlagen Schmet-terlinge zu zhlen und ihre Ergebnisse dem NABU mitzuteilen. Fr die Schler der teilnehmenden Schulen des Gartenwettbewerbes ist dies gleichzeitig eine gute Mglichkeit, die Erfolge ihrer Pflanzaktionen zu prfen, indem sie die im Schulgarten gefundenen Falterarten dem NABU melden.
Weitere Informationen und Materialien zum Wettbewerb Schmetterlingsfreundlicher Schulgarten und zur Mitmachaktion Zeit der Schmetterlinge sind auf der Internetseite www.schmetterlingszeit.de zu finden. Nachfragen zu den Aktionen beantwortet Hermann-Josef Windeln Tel.: 0 28 31 / 67 93



 


 

Freitag, 17.04.2015

NABU-Werbeaktion im Nordkreis Kleve erfolgreich

Ca. 800 neue Mitglieder, davon jeweils ca. die Hlfte in Emmerich/ Rees sowie in Kleve und Umgebung gewann der Naturschutzbund Deutschland, NABU, im Zuge seiner Werbeaktion im Nordkreis Kleve, um mehr Untersttzer beim Einsatz fr den Erhalt der natrlichen Lebensgrundlagen des Menschen einschlielich des Artenschutzes zu finden. Wichtige Themen waren dabei die Feuchtwiesenschutzprojekte in der Hetter und in der Dffel und das Auenwaldentwicklungsprojekt mit der Schaffung einer Nebenrinne des Rheins in der Emmericher Ward. Auch die Untersttzung des NABU bei seinem Einsatz in Planungsverfahren fr den Erhalt des Schutzwaldes auf dem Hang des Eltenberges und fr eine mglichst sichere Verkehrsfhrung auf Strae und Schiene im Zuge der Betuwelinie, gegen bermige Stickstoffbelastung von Luft, Boden und Wasser speziell fr den Trinkwasserschutz im Emmericher Norden und fr eine strkere Bercksichtigung des Artenschutzes und des Landschaftsschutzes bei der Planung von Windkraftkonzentrationszonen waren wichtige Themen. Gleiches galt fr die Bedrohung der Kulturlandschaft durch immer weiter ausgedehnte Abgrabungen und die Futtermittelrohstoffverladung im EU-Vogelschutzgebiet in der Reeser Rheinaue.
Auch die vom NABU nicht nur wegen Planungsmngeln, sondern auch wegen illegaler Vernichtung von Hecken und Bumen und der Verschmutzung von Gewssern immer wieder geforderte Verstrkung der Unteren Landschaftsbehrde und der Ausstattung der Kommunen mit Umweltbeauftragten und Umweltausschssen fand ein positives Echo.
Bald soll die Werbeaktion im Sdkreis Kleve fortgesetzt werden.

Adalbert Niemers



 


 

Bienenknigin auf einer Wabe
Samstag, 11.04.2015

NABU beleuchtet die Situation der Honigbienen und der Fledermuse im Kreis Kleve

Mitgliederversammlung des NABU Kleve im Landhaus Beckmann, Kalkar, am 18.4.2015

Die Zahl der Hobbyimker ist in den letzten Jahren stetig gestiegen, denn Honigbienen sind nicht nur hchst interessante Tiere, sondern auch von enormer Bedeutung fr den Menschen. Fakt ist: Nach Rindern und Schwei-nen gelten die Honigbienen als drittwichtigste Nutztiere in Deutschland. Etwa ein Drittel der Nahrung, die auf unserem Teller landet, ist von Bestubung abhngig. Bienen spielen dabei eine herausragende Rolle. Ohne die Bestubungsleistung der Bienen mssten wir letztlich auf einen groen Teil unserer Nahrung, vor allem auf Obst und Gemse, verzichten. Gleichzeitig sind Honigbienen aber auch Indikatoren fr den Zustand unserer Landschaft. Vor diesem Hintergrund besorgniserregend sind die Meldungen ber das weltweit zu beobachtende Bienensterben. Die Grnde dafr sind un-terschiedlich, zum Teil auch noch nicht ausreichend erforscht. In einem Vor-trag beleuchten die passionierten Hobbyimker Matthias Ueberfeld und Moni-ka Hertel die Situation der Honigbienen im Kreis Kleve. Der Vortrag ist Teil der jhrlichen Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve e.V.
In einem zweiten Vortrag stellt Hermann-Josef Windeln mit einer bilderreichen Prsentation die landesweite NABU-Aktion Fledermausfreundliches Haus vor, an der sich der NABU Kreisverband Kleve beteiligt. Bislang konnten drei Huser im Kreis Kleve ausgezeichnet werden. Jetzt sollen es noch viel mehr werden.
Im Anschluss gibt die Vereinsvorsitzende, Monika Hertel, Einblicke in die vielfltigen Aktivitten des NABU im Kreis Kleve im Jahr 2014. Die Veran-staltung findet am Samstag, den 18. April ab 17.00 Uhr im Landhaus Beckmann, Rmerstr. 1, in Kalkar statt. NABU-Mitglieder, vor allem auch die Neumitglieder, aber auch interessierte Gste sind herzlich willkommen.



 


 
Freitag, 10.04.2015

Grenzberschreitendes Gewerbegebiet

Leserbrief von Adalbert Niemers

Mit Erschrecken habe ich den Zeitungsberichten der vergangenen Tage entnommen, dass sich der Leiter der Stadtwerke und der Brgermeister der Stadt Emmerich fr ein grenzberschreitendes Gewerbegebiet zwischen Autobahn und der Landesgrenze bei `s-Heerenberg einsetzen.
Zwar ist es sinnvoll, den Industriehafen in Emmerich besser auszunutzen und den Gleisanschluss hierfr zu verbessern und auch die ausgewiesenen Gewerbeflchen zu vermarkten, jedoch sollte der westliche Teil der Hetter zwischen der B220 im Westen und dem Naturschutzgebiet im Osten unbedingt von Industrie und Gewerbe freigehalten werden.
Dieser Bereich ist Teil eines verbliebenen unzerschnittenen grenzberschreitenden Freiraums von mehr als 2.000 ha Gre nrdlich der Autobahn zwischen B220 im Westen und der Isselniederung im Osten. Die Wild, der Netterdensche Kanal und die Landwehren befinden sich in einem zusammenhngenden System von alten Flutmulden des Rheins und sind Teil einer Biotopverbundzone zwischen den international bedeutsamen Naturschutzgebieten Oude Rijnstrangen im Westen und Hetter im Osten.
Hier befinden sich Rastpltze und wichtige Flugrouten fr Wildgnse und Limikolen, aber auch der beliebte Radwanderweg vorbei am Mu-Cafe mit dem schnen Blick auf Eltenberg und Bergher Bos.
Hier befindet sich auch einer der letzten verbliebenen Retentionsrume fr den Fall, dass der verbliebene berflutungsbereich des Rheins einmal nicht mehr ausreichen sollte.
Auch der Grundwasserstrom, der die Wassergewinnungsanlage im Helenenbusch speist, durchzieht dieses Gebiet. Deshalb ist ein groer Teil dieses Bereichs Wasserschutzgebiet.
Gerade der Leiter der Stadtwerke und der Brgermeister mssten eigentlich verhindern, dass hier Gewerbe angesiedelt wird. Sollte das nicht der Fall sein, wird der Naturschutzbund wie schon vor 14 Jahren erneut die Bevlkerung ber die dann drohenden Gefahren ausfhrlich informieren.



 


 

Erdkrte
Samstag, 07.03.2015

Die Amphibien ziehen

Seit dem 28.02.15 laufen die Amphibien in geringer Anzahl zu ihren Laichgewssern.
Der Hauptzug kommt noch bei wrmerem Wetter mit Regen. Hier hat sich eine mnnliche Erdkrte gerade aus der Erde ausgebuddelt und steht in Schreckstarre wie ein welkes Blatt auf der Strae. Bltter und Stckchen kleben noch an der Haut.



 


 

Birgit Knigs
Freitag, 30.01.2015

Verdienstkreuz am Bande fr Monika Hertel

Der Vorsitzenden des NABU-Kreisverbandes Kleve wurde Ende Januar eine besondere Eh-rung zuteil. Landrat Wolfgang Spreen berreichte Monika Hertel in einer kleinen Feierstunde das vom Bundesprsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande. Die Auszeichnung wr-digte vor allem ihr langjhriges und herausragendes Engagement im Bereich des Natur- und Umweltschutzes.
Seit ber 25 Jahren widmet Monika Hertel einen groen Teil ihrer Freizeit der ehrenamtli-chen Naturschutzarbeit. 1989 wurde sie zweite Vorsitzende des NABU-Kreisverbandes Kle-ve, seit 1997 hat sie den Vorsitz des Kreisverbandes inne, einem der greren NABU-Kreisverbnde in NRW. Als Kreisvorsitzende vertritt Monika Hertel den NABU auch auf Lan-desebene und erarbeitet stellvertretend fr den Landesverband Stellungnahmen zu regiona-len Planverfahren. Viele Jahre gehrte sie dem ehemaligen Beirat der Hheren Land-schaftsbehrde und bis 2009 und wieder seit 2014 dem Beirat der Unteren Landschaftsbe-hrde des Kreises Kleve an. Vier Jahre lang war sie als sachkundige Brgerin Mitglied des Fachausschusses fr Umwelt und Strukturplanung des Kreistags.
Zu ihren herausragenden Projekten zhlt der Aufbau des 1993 gegrndeten Naturschutz-zentrums Gelderland in Geldern-Kapellen, das sie bis heute ehrenamtlich leitet. Vom Natur-schutzzentrum aus werden in Kooperation mit der NRW-Stiftung u.a. das Naturschutzprojekt Fleuthkuhlen und das Naturschutzgebiet Hangmoor Damerbruch betreut. Monika Hertels Einsatz ist es auch zu verdanken, dass das Naturschutzzentrum inzwischen als professionel-le Biologische Station etabliert ist, in der zwei hauptamtliche Mitarbeiterinnen beschftigt sind. Sie kmmert sich zusammen mit haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern um Vertrge mit Landwirten und nimmt Behrdentermine wahr. Dabei gelingt es Monika Hertel immer wieder, andere Landschaftsnutzer wie Landwirte, Vertreter von Forstwirtschaft, Fischerei oder Jagd durch enge und frhzeitige Kontakte als Helfer und Untersttzer fr Na-turschutzbelange zu motivieren und zu aktivieren.
Ein weiteres groes Anliegen ist der hauptberuflichen Lehrerin die Umweltbildung und die ffentlichkeitsarbeit. Monika Hertel leitet Exkursionen und hlt Vortrge, initiierte Infotafeln am Hangmoor in Straelen und in den Fleuthkuhlen in Geldern. Und nicht zuletzt leistet sie seit vielen Jahren die leitende Redaktionsarbeit bei der halbjhrlich erscheinenden NABU-Mitgliederzeitschrift NiKK (Naturschutz im Kreis Kleve). Alles in allem eine beeindruckende Bilanz ehrenamtlicher Ttigkeiten, ber deren offizielle Wrdigung sich nicht nur Monika Hertel, sondern auch die Aktiven des NABU-Kreisverbandes Kleve freuen.



 


 

Winterschwebfliege
Dienstag, 18.11.2014

Sogar im Winter...

Sogar im Winter kann man bei Sonnenschein noch Fliegen oder Schmetterlinge finden. Eine dieser hbschen berwinterer ist diese Gemeine Winterschwebfliege, die zum Teil auch wie die Zugvgel nach Sden zieht. Sie naschte an den letzten Efeublten dieses Jahres.
Hermann-Josef Windeln



 


 

Plattbauch (Foto: Gudrun Nitzold-Briele)
Samstag, 09.08.2014

NABU-Foto-AG Niederrhein gestartet

Nchste Treffen am 09.09., 14.10., 11.11. und 10.12.14. um 19:00 Uhr

Nach dem Aufruf im NiKK Heft Frhjahr/Sommer haben interessierte Fotografen und Fotografinnen im Mrz 2014 die NABU Foto-AG Niederrhein" gegrndet. Die Gruppe aus ca. zehn Personen hat bereits einige fotografische Exkursionen durchgefhrt. Es wurden Schutzgebiete beiderseits der Grenze besucht, die beste Mglichkeiten boten gute Bilder mit nach Hause zu bringen. Die NABU Foto-AG verfolgt das Ziel, dass Fotografen, NABU-Kreisverband und NABU-Naturschutzstation Niederrhein einen Nutzen aus dieser Gemeinschaft ziehen. Die NABU Naturschutzstation Niederrhein (Im Hammereisen 27E, Kranenburg) bietet der Foto-AG die Mglichkeit, ihre monatlichen Treffen in den Rumen abzuhalten, denn hier steht ein Beamer fr Bildbesprechungen zur Verfgung. Themen der Gruppe sind auch Equipment, Bildbearbeitung und neue Exkursionsziele. Es wurden bereits fotografische Themen beschlossen, wie Menschen in der Natur" und Brutvgel am Niederrhein".
Wer also Interesse hat bei dieser ambitionierten Fotogruppe Mitglied zu werden, meldet sich bitte bei:
Ulrich Kosinsky Tel.: 0 28 22 / 17 05 ulrich.kosinsky@arcor.de



 


 

Mittwoch, 06.08.2014

Erste Auszeichnung eines Fledermausfreundlichen Hauses im Kreis Kleve vergeben

Familie Neumann aus Geldern beherbergt seit ber zehn Jahren eine Wochenstube mit Zwergfledermusen. Anfang August berreichte Hermann-Josef Windeln, Fledermaus-Spezialist und Vorstands-Mitglied des NABU im Kreis Kleve, der Familie die erste Plakette Fledermausfreundliches Haus im Kreis Kleve. Familie Neumann freut sich jedes Mal, wenn die Zwergfledermaus-Weibchen Ende Mai/Anfang Juni wiederkommen. Sie schlpfen durch einen Spalt im Giebel unter die Dachpfannen und nutzen das gesamte Dach oberhalb der Schutzfolie. Dort wohnende Fledermuse stren nicht, so dass es keine Probleme gibt. 2012 wurden 132 ausfliegende Weibchen gezhlt, die bislang hchste Zahl. Zustzlich zu Plakette, Urkunde und einem kleinen Bestimmungsbuch bergab der NABU auch ein Samenttchen fr insektenfreundliche Blumen. Denn Fledermusen fehlen nicht nur geeignete Quartiere, an denen sie geduldet werden, sondern vor allem Insekten, von denen sie sich ernhren. Auch hierauf soll die Aktion Fledermausfreundliches Haus aufmerksam machen.



 


 

Blattschneiderbiene
Freitag, 13.06.2014

Ein Traum auch fr Ihren Vorgarten?

An den bunten Magerwiesen lohnt es sich jetzt zu verweilen: Z.B. in Geldern Am Havelring, Im Staufeld, Egmondpark, am Flughafen in Weeze usw. mit dieser Blattschneiderbiene, die ihre 'Baubrste' mit Distelpollen fr die Brut gefllt hat.



 


 
Dienstag, 15.04.2014

NABU diskutiert ber Naturschutz als Zukunftsaufgabe

Mitgliederversammlung des NABU Kleve in der Gaststtte Jonkhans, Rees

Naturschutzmanahmen kommen in der Berichterstattung der Medien oft nicht gut weg und werden tendenziell gerne mal als teuer oder eher berflssig dargestellt. Dabei wird aber verkannt, welche grundlegende Bedeutung der Schutz der Natur als Lebensgrundlage des Menschen letztlich hat. In seinem Kurzvortrag Naturschutz als Zukunftsaufgabe pldiert Adalbert Niemers, 2. stellvertretender Vorsitzender des NABU Kreisverbandes Kleve, dafr, dass der Naturschutz als eine zukunftsweisende und notwendige Aufgabe unserer Gesellschaft und in Politik und Medien mehr positive Beachtung finden sollte. Der Vortrag ist Teil der jhrlichen Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes Kleve e.V. Im zweiten Vortrag des Tages stellt Helga Kaczmarek, Mitarbeiterin des NABU, mit einer bilderreichen Prsentation die vielschichtigen Gartenprojekte des Naturschutzzentrums Gelderland vor. Bereits im siebten Jahr kooperiert das Naturschutzzentrum mit St. Bernardin, einer CWWN Wohnanlage fr Menschen mit Behinderungen in Geldern-Kapellen. Eine mehr als auergewhnliche Kooperation, in deren Verlauf bereits drei gro angelegte Umweltprojekte (therapeutischer Krutergarten, Schaubauerngarten fr alte Gemse, Parkprojekt) umgesetzt wurden, die jeweils auch vom LVR in Kln gefrdert wurden.
Im Anschluss gibt die Vereinsvorsitzende Monika Hertel Einblicke in die vielfltigen Aktivitten des NABU im Kreis Kleve im Jahr 2013. Auerdem stehen die Nachwahlen zu Vorstand und Beirat auf dem Programm. Die Veranstaltung findet am Samstag, den 26. April ab 17.00 Uhr in der Gaststtte Jonkhans, Bruchstrae 69, in Rees-Millingen statt. NABU-Mitglieder, aber auch interessierte Gste sind herzlich willkommen.
Vor der Versammlung findet eine kostenlose Fhrung zum Thema Wiesenvogelschutz in der Hetter gestern, heute, morgen statt. Treffpunkt: 14.00 Uhr am Feldkampshof, Hetterstr. 6, Emmerich-Praest (nrdlich der A3). Leitung: Susanne Klostermann, NABU-Naturschutzstation Niederrhein.



 


 

Montag, 14.04.2014

Altes und Neues im Bauerngarten und im Park von St. Bernardin

Dank des milden Winters konnte in diesem Jahr die Gartensaison im NABU-Schaubauerngarten fr alte Gemsesorten auf dem Gelnde der Wohnanlage St. Bernardin schon sehr zeitig starten. Bereits seit Mrz ist das derzeit fnfkpfige Bauerngartenteam des NABU-Naturschutzzentrums Gelderland emsig beschftigt, um die Beete fr die Gartensaison herzurichten. Gartenfreunde und Gemseliebhaber drfen sich wieder auf Bekanntes und wie in jedem Jahr auch wieder auf ganz Neues freuen. Zu den Neuigkeiten 2014 gehren unter anderem die alten Kartoffelsorten Schwarze Ungarin und Roseval, die Frberdistel (Saflor) und der Eckendorfer Langflachs. Daneben warten Spargelerbsen, Linsen, Zuckerwurzeln, Hirse, Haferwurzeln, Buchweizen, diverse alte Stangenbohnensorten und viele, viele andere, zum Teil fast vergessene Gemsesorten auf die interessierten Gartenbesucher. Zum Stammsortiment des Gartens gehrt seit 2013 auch Horst, das Bauerngartenwanderschwein. Nachdem das Keramikschwein im Treibhaus berwintern durfte und von den Mitarbeitern der Werkhalle von St. Bernardin einen neuen Klarlackanstrich spendiert bekam, sieht er wieder aus wie neu und wird immer wieder an wechselnden Stellen des Gartens zu finden sein.
Naturliebhaber, die den Schaubauerngarten besuchen mchten, sollten in diesem Jahr auf jeden Fall etwas mehr Zeit einplanen, denn mittlerweile gibt es in der Parkanlage von St. Bernardin noch mehr Sehenswertes zum Thema Natur und Umwelt. Gleich neben dem Bauerngarten wurde im letzten Jahr von der NAJU-Gruppe Issum ein imposantes Wildbienenhotel gebaut. Auerdem kann man mehrere Honigbienenstcke im Bereich des Franziskusgartens in Nhe der Streuobstwiese bestaunen. Insektenhotel und Bienenstcke werden jeweils durch thematische Informationstafeln ergnzt, die so manches Aha-Erlebnis beinhalten. Dank der Untersttzung durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) wird auch in diesem Jahr das Umwelt- und Naturerlebnisangebot in der Parkanlage von St. Bernardin weiter ausgebaut werden knnen.



 


 

Waldeidechse
Donnerstag, 20.03.2014

Reptilien aus der Winterstarre erwacht

Seit 20.03.2014 sind die Reptilien aus der Winterstarre erwacht: ein Waldeidechsen-Mnnchen in Issum wrmt sich auf einem "Naju-Schuh"!



 


 

(Foto: Judith Hendriks)
Donnerstag, 20.03.2014

Reptilien aus der Winterstarre erwacht - 2 -

Ein Blindschleichen-Weibchen ging in Ntterden auf Jagd.



 


 

Gehörnte Mauerbiene
Freitag, 07.03.2014

Vorfrühling

Diese Gehrnte Mauerbiene (vllig harmlos!) ist eine der ersten im Jahr, die den Vorfrhling ankndigt. Im Augenblick fliegen auch schon die imposanten Erdhummelkniginnen. Sie suchen nach verlassenen Musenestern fr ihre Brut. Achten Sie doch einmal auf Zitronenfalter, Kleiner Fuchs, Tagpfauenauge und C-Falter in Ihrem den Garten.



 


 
Sonntag, 24.11.2013

Naturkundliche Wanderung in der Rheinaue

Am Sonntag, dem 24.11.2013, veranstaltet der Naturschutzbund Deutschland, NABU, eine naturkundliche Wanderung in der Rheinaue bei Emmerich-Hthum. Treffpunkt ist um 9.00 Uhr vor dem Tor der Klinkerwerke Muhr, Fackeldeystr., Emmerich. Die Leitung hat Adalbert Niemers, Tel. 02822-70382.
Das Naturschutzgebiet Emmericher Ward, das seit einigen Jahren von der NABU-Naturschutzstation betreut wird, erstreckt sich auf einer Lnge von gut 4 Kilometern am Rhein entlang. Es ist Teil des EU-Vogelschutzgebietes Unterer Niederrhein. Darber hinaus ist es ein wichtiges Teilgebiet der zur Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie gemeldeten Gebiete am unteren Niederrhein. Deshalb werden auf der Wanderung die groe Bedeutung der Rheinaue als Rastplatz fr Zugvgel aus Nord- und Osteuropa sowie Sibirien erlutert, aber auch die Bedeutung als Brut- und Rastplatz fr zahlreiche einheimische Vogelarten. Auerdem gibt es Informationen zum Life-Projekt zur Fluss-und Auenoptimierung in der Emmericher Ward (Einrichtung einer Nebenrinne des Rheins und Auwaldentwicklung) und zu den in den vergangenen Jahren durchgefhrten Pflegemanahmen.
Zur Wanderung sollten - sofern mglich - ein Fernglas und ein Vogelbestimmungsbuch mitgebracht werden.
Auch Kinder und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.
(Adalbert Niemers) 2.stellv. Vors. Ortsgruppe Emmerich



 


 

Familie van den Hoevel
Mittwoch, 11.09.2013

Schwalbenplaketten-Verleihung

Familie van den Hoevel aus Issum freut sich ber 12 Rauchschwalbenpaare in ihren Pferdestllen und die Auszeichnung mit der Nabu-Schwalbenplakette!



 


 

Donnerstag, 11.07.2013

Fhrung im Bauerngarten St. Bernadin

Up to date - altes Gemse

Wer wissen mchte, warum manche Klosterfrauen aufgegessen werden drfen, wer Buchweizen fr ein Getreide hlt, wer noch nie etwas von Schinkenwurzel, geschweige denn von Spargelerbsen gehrt hat oder wer sich generell fr Grten und alte, fast vergessene Gemse interessiert, der sollte sich den 19. Juli im Kalender anstreichen. Dann bietet das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland eine Fhrung durch den Bauerngarten St. Bernardin an, bei der Interessierte viel Wissenswertes, berraschendes und Amsantes ber diverse alte Gemsesorten erfahren knnen. Die Veranstaltung findet statt am Freitag, den 19. Juli von 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr. Treffpunkt ist der Bauerngarten St. Bernardin auf dem Parkgelnde der CWWN Wohnanlage fr Menschen mit Behinderungen in Sonsbeck-Hamb/Geldern-Kapellen. Die Kosten betragen 5,00 / Person, fr begleitende Kinder ist die Fhrung kostenfrei. Im Anschluss erhlt jeder Teilnehmer eine Saatgutprobe einer alten Gemsesorte fr den eigenen Garten oder Balkon. Um eine telefonische Anmeldung unter 02838-96544 wird gebeten.



 


 

Schnuppernd das Hochbeet erleben (Foto: H.M. Kaczmarek)
Dienstag, 02.07.2013

Sonnenstrahlen im Bauerngarten

Kindergartengruppe besucht den Park von St. Bernardin

Einen spannenden Vormittag erlebten 24 Kinder der Sonnenstrahlen-Gruppe aus der Gelderner Kindertagessttte Arche Noah. Gemeinsam mit drei Erzieherinnen besuchten sie die Parkanlage der CWWN Wohnanlage St. Bernardin in Geldern-Kapellen. Gefhrt von Helga Kaczmarek vom NABU-Naturschutzzentrum Gelderland lernten sie erst einen Baum kennen, der nach Ananas riecht und wanderten durch einen geheimnisvollen Laubengang, bevor es zum Bauerngarten fr alte Gemsesorten ging. Dort sahen sie sich unterschiedlichstes Saatgut an und natrlich die Pflanzen, die spter daraus wachsen. Von der NABU-Mitarbeiterin erfuhren sie, was man alles tun muss, damit Gemse wachsen kann und dass sogar Mhren wunderschn blhen knnen. Besonders beeindruckt zeigten sich die kleinen Sonnenstrahlen von einer gigantischen Eselsdistel, die jedes Kind einmal streicheln durfte. Nach einem Schnupperausflug in die Welt der Kruterdfte an den Hochbeeten des Bauerngartens hatten sie sich ihr Picknick im Spielplatzbereich redlich verdient. Zum Abschluss besuchten sie noch die Ziege, Schafe und das Pony Bella im kleinen Tierpark, bevor es mit dem Bus wieder Richtung Kindertagessttte ging.



 


 

Flgge Amsel (Foto: H.-J. Windeln)
Dienstag, 11.06.2013

Jungvgel am Boden sind nicht in Not!

Vermeintlich hilfslose Vogelkinder nicht mit nach Hause nehmen

Zurzeit tschirpt und piept es in Nistksten, Hecken und Gebschen besonders laut. Der fast flgge Vogelnachwuchs bettelt vehement um Futter. Der NABU Nordrhein-Westfalen appelliert deshalb an die Bevlkerung, vermeintlich hilflose Vogelkinder auf jeden Fall in der freien Natur zu belassen. Nur ganz selten handelt es sich bei gefundenen Jungvgeln am Boden um verlassene, verletzte oder geschwchte Tiere, die Hilfe bentigen, erklrt Bernd Jellinghaus, Sprecher des Landesfachausschusses fr Ornithologie und Vogelschutz des NABU NRW.

Einige Vogelarten beispielsweise Amseln oder Kohlmeisen verlassen die drangvolle Enge des Nestes bereits, bevor sie fliegen knnen, so Jellinghaus weiter. Wer etwas Geduld aufbringe und die unbeholfenen Jungvgel beobachte, knne meist feststellen, dass sie weiterhin von ihren Eltern betreut und gefttert werden. Damit sie nicht verloren gingen, lieen die Jungvgel fast unablssig so genannte \'Standortlaute\' hren. In diesem Stadium fielen sie deshalb nicht selten natrlichen Feinden zum Opfer.

Bei Gefahr durch Katzen oder an vielbefahrenen Straen, sollte man eingreifen, die Jungtiere wegtragen und an einem geschtzten Ort, aber nicht zu weit vom Fundort entfernt, wieder absetzen. Noch nackte Jungvgel sollten mglichst vorsichtig ins Nest zurckgesetzt werden. Vgel stren sich im Gegensatz zu manchen Sugetieren nicht am menschlichen Geruch. Jungvgel werden daher auch nach dem Umsetzen wieder von den Alttieren angenommen und versorgt, so der NABU-Vogelexperte. Auch junge Greifvgel und Eulen durchliefen ein so genanntes \'stlingsstadium\', in dem sie noch im Dunenkleid im Gest umherturnten. Auch sie wrden im Normalfall von ihren Eltern betreut.

Doch was kann man tun, wenn ein Jungvogel tatschlich verletzt, krank oder verlassen ist? Wer keine Erfahrung mit der Aufzucht solcher Findelkinder hat, sollte das unbedingt Fachleuten berlassen, empfiehlt Jellinghaus. Um eine artgerechte Aufzuch



 


 

Suchbild: Wie viele Mitglieder der Bauerngartengruppe verstecken sich in den Pastinaken?
Donnerstag, 18.04.2013

Attraktives Gemse (historisch, schmackhaft, selten) sucht

Das NABU-Naturschutzzentrum Gelderland und die CWWN Wohnanlage St. Bernardin suchen freiwillige Helfer fr zwei Gartenprojekte

Lang ersehnt ist er endlich da der Frhling. Und damit startet wieder die Gartensaison. Auch in den zwei NABU-Projektgrten im Park der CWWN Wohnanlage St. Bernardin in Geldern-Kapellen / Sonsbeck-Hamb wird schon wieder fleiig gegraben, gezupft und gest. Fr den Kruter- und Blumengarten ist es bereits die sechste Saison. 2008 entstand dieser Garten, der vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) als Naturerlebnisprojekt fr Menschen mit Behinderungen gefrdert wurde und seitdem Bewohner, Mitarbeiter und Besucher mit frhlicher Bltenpracht und angenehmen Dften erfreut.
Zwei Jahre spter wurde in seiner direkten Nachbarschaft der mittlerweile weit ber die Grenzen Gelderns hinaus bekannte Bauerngarten angelegt. Auch dieser Garten, der sich vor allem der (Wieder-) Bekanntmachung alter, fast vergessener Gemsearten und -sorten widmet, ist eine Kooperation zwischen dem Naturschutzzentrum Gelderland und der Wohnanlage St. Bernardin und wurde als Projektgarten vom LVR gefrdert.

Zwei Projekte, zwei Grten, zwei gut gelaunte Gruppen, in denen gemeinsam gearbeitet wird, man viel Neues kennenlernen kann, sich austauscht und Spa hat. Die Gartengruppe St. Bernardin kmmert sich jeden Mittwochvormittag zwischen 10:00 und 12:00 Uhr um den kleineren Kruter- und Blumengarten. Sie besteht derzeit aus einer NABU-Mitarbeiterin, einer ehrenamtlichen Helferin, Bewohnerinnen der Wohnanlage und Mitarbeitern von St. Bernardin. Die zweite Gartengruppe, das Bauerngartenteam, trifft sich jeden Donnerstagnachmittag zwischen 14:00 und 17:00 Uhr, um den groen Schaubauerngarten zu bewirtschaften und zu pflegen. Sie besteht derzeit aus einer NABU-Mitarbeiterin und sechs ehrenamtlichen Gartenhelfern. Beide Gruppen wrden sich ber neue freiwillige Helfer freuen, denn: Viele Hnde sind der Arbeit schnelles Ende!

Interessenten wenden sich bitte an Helga Kaczmarek vom NABU-Naturschutzzentrum Gelderland, dienstags bis donnerstags unter 02838-96544 oder kommen einfach unverbindlich zu einem Gartengruppen



 


 
Samstag, 13.04.2013

Mitgliederversammlung des NABU Kreisverbandes whlt neuen Vorstand

Mitte April fand die jhrliche Mitgliederversammlung des NABU Kreisverband Kleve in Geldern statt. Nach einer sehr interessanten und gut besuchten Exkursion zu drei Stellen der Niersrenaturierung bei Geldern gab es zunchst zwei interessante Vortrge: Stefanie Pleines von der Biologischen Station Krickenbecker Seen referierte ber das Thema Fische in der Niers und Dr. Andreas Barkow, NABU-Naturschutzstation Niederrhein, erluterte sodann das Life+ Projekt Grnland fr Wiesenvgel in der Dffel bei Kleve. Nach dem Rechenschaftsbericht und dem Kassenbericht sowie der Entlastung des Vorstandes standen in diesem Jahr Neuwahlen an. Als Vorstandsmitglieder wurden wiederum gewhlt: Monika Hertel aus Straelen als Vorsitzende, Markus Sommer aus Dinslaken zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden, Adalbert Niemers aus Emmerich zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden und Detlef Kuhmann-Herting aus Weeze zum Kassierer. Der Beirat setzt sich aus folgenden Personen zusammen: Dr. Andreas Barkow aus Kleve, Georg Keuck und Ursula Keuck aus Kevelaer, Hubert Lemken aus Uedem, Jonas Linke aus Kranenburg, Theo Mohn aus Kevelaer, Ursula Niemers aus Emmerich und Hermann-Josef Windeln aus Geldern. Die Kasse wird 2014 von Frau Wans und Herrn Mohn geprft werden.



 


 

Fotoquelle: Kitzerow - Simone I. berreicht Spargelpflanzen an Helga Kaczmarek, Doris Krebber und Sigrid Tomse vom NABU-Bauerngartenteam
Donnerstag, 11.04.2013

Zum Saisonauftakt: Viel Majestt im Bauerngarten St. Bernardin

Prinzessin verschenkt Knigin

Zum Saisonstart im Bauerngarten St. Bernardin ging es gleich zweifach majesttisch zu. Auf ihrer Rundreise durch die Region gab sich die Walbecker Spargelprinzessin Simone I. (Spieske) auch in Geldern-Kapellen/Sonsbeck-Hamb die Ehre. Dort besuchte die sympathische Hoheit die CWWN Wohnanlage St. Bernardin und den auf dem Gelnde liegenden Bauerngarten. Nach einer Besichtigung der verschiedenen Bereiche der Tagesbetreuung der Einrichtung und einem gemeinsamen Mittagessen mit Bewohnerinnen und Bewohnern kam die Prinzessin nebst Gefolge in den Schaubauerngarten fr alte Gemsearten, der von einem Gartenteam des Naturschutzzentrums Gelderland gehegt und bewirtschaftet wird. Bei einem kleinen Rundgang lie sie sich ausfhrlich ber das NABU-Gartenprojekt informieren, das auch vom LVR in Kln untersttzt wird und sich seit 2010 dem Erhalt und der Wiederbekanntmachung alter, fast vergessener Gemsearten und -sorten widmet. Aber Simone I. nahm von ihrem Besuch nicht nur viele Informationen und Eindrcke mit, sondern brachte selber ein passendes Geschenk: Spargelpflanzen vom Spargelhof Allofs, die sie drei Mitgliedern der Bauerngartengruppe des Naturschutzzentrums berreichte. Die Besucher des ffentlich zugnglichen Schaugartens drfen sich also ab diesem Jahr nicht nur wieder auf ein buntes Sortiment von zum Teil nur noch wenig bekannten Gemsen freuen, sondern auch auf eines der berhmtesten Gewchse der Region - den Spargel, der nicht umsonst als Knigin der Gemse bezeichnet wird.



 


 

Sgehornbiene
Sonntag, 05.08.2012

Stark gefhrdete Sgehornbiene

Die stark gefhrdete Sgehornbiene Melitta nigricans lebt nur von den Blten des Blutweiderichs, hier am Schulgartenteich in Issum.
Weil viele Wildbienen auf bestimmte Wildpflanzen spezialisiert sind, sind schon 42 Arten Wildbienen in NRW ausgestorben!



 


 

Schleiereulen
Mittwoch, 01.08.2012

Erste Schleiereulenbrut im Trafoturm Broekhuysen

Zur groen Freude der NABU-Aktiven konnten bei einer Kontrolle Ende Juli die ersten jungen Schleiereulen in dem umgestalteten Trafoturm Broekhuysen angetroffen werden. Die drei Jungtiere schienen kurz vor dem Flggewerden zu stehen, denn das Gefieder war fast vollstndig ausgebildet und hnelte schon stark den erwachsenen Tieren. In Broekhuysen scheint es fr die Schleiereulen wirklich "Wohnungsnot" zu geben, denn der neue Kasten wurde bereits ein halbes Jahr nach seiner Anbringung angenommen. So schnell hatte damit keiner gerechnet. Jetzt bleibt zu hoffen, dass die drei Jungtiere rasch lernen, wie man Muse fngt - denn das ist den Jungeulen nicht angeboren. Nur so aber haben sie eine Chance den kommenden Winter zu berstehen und irgendwann einmal selbst fr Nachwuchs zu sorgen. Die Kooperation zwischen der Stadt Straelen, der Eigentmerin des fast 100jrhigen Turmes, und dem NABU Kleve hat sich damit auf jeden Fall schon gelohnt.



 


 

Glasflgler
Sonntag, 17.06.2012

Wer hat einen Glasflgler wo gesehen?

Im Juni und Juli kann man die seltsamen Glasflgler auf Blten finden. Man muss allerdings schon genau hinsehen um zu erkennen, dass es ein Schmetterling ist. Am Rande der Flgel hat dieser 2 cm lange Alteichen-Glasflgler bunte Schuppen! ber Fundmeldungen freut sich Hermann-Josef Windeln unter:



 


 

Andrena florea
Samstag, 16.06.2012

Zaunrben-Sandbiene

Eine Bienenart, die auch vom Laien leicht zu bestimmen ist

Ein Insektenmagnet ist die Zaunrbe. Diese Zaunrben-Sandbiene Andrena florea findet man im Juni-Juli nur auf Zaunrben, von deren Blten sie sich auschlielich ernhrt! Erkennungszeichen sind der schmale Krper und die 1 bis 2 roten Hinterleibsringe. Das Weibchen legt seine Brutrhren im Boden an.



 


 
Donnerstag, 21.12.2000

Naturforscher in St. Bernardin

Ferienerlebnistag für Kinder von 6 – 12 Jahren

„Endlich Ferien! Das frühere Kloster St. Bernardin mit seinem tollen Bauerngarten und dem großen Park ist der perfekte Ort für einen Tag in der Natur! Die Tiere können jetzt im Winter nicht einfach die Heizung anstellen und einen dicken Wollpulli anziehen. Wir erforschen mit viel Spaß und Bewegung, wie sie trotzdem über die kalte Jahreszeit kommen.“
Zeit: 10:00 – 14:00 Uhr
Leitung: S. Kotzan (NABU Kreisverband Kleve)
Die Veranstaltung ist Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.
Beitrag: 8 € pro Kind
Anmeldung: NABU Kreisverband Kleve, 02838-7766520, Leader@nabu-kleve.de
Sonstiges: Bitte warme, regenfeste, alte Kleidung, wasserfeste Schuhe, ggf. Sonnencreme und -kappe, Lunchpaket und Getränke mitbringen! Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

LEADER PROJEKT



 


 

Alte Gemüsesorten, Foto: U. Stehlmann
Donnerstag, 07.09.2000

Kochen mit Pastinaken, Mangold & Co. am Samstag, 7. September

Führung durch den Schaubauerngarten für alte Gemüsesorten in St. Bernardin mit anschließendem Kochen

Auf dem Rundgang durch den Schaubauerngarten für alte Gemüsesorten stellt Sabine Kotzan so manchen Schatz aus den Gärten der Urgroßeltern vor, darunter einige, die zurzeit ein Comeback erleben, und das nicht nur in Feinschmecker-Restaurants. Zu Recht: aus Pastinaken, Mangold, Topinambur und Co. lassen sich köstliche Gerichte mit „neuen“ Aromen zaubern. Dazu gibt es Tipps zu Anbau und Bezugsquellen alter regionaler Gemüsesorten, die gut im eigenen Garten gedeihen. Anschließend wird ein leckeres Menü zubereitet und in gemütlicher Runde im Kaminzimmer verspeist.
Kosten: 20 € inkl. Lebensmittel
Uhrzeit:14 - 18 Uhr
Treffpunkt: Neuer Haupteingang der Caritas Wohnanlage St. Bernardin, St.-Bernardin-Str. 65, 47665 Sonsbeck-Hamb am Ortsrand von Geldern-Kapellen
Anmeldung: NABU Kreisverband Kleve, 0157-78315389, Leader@nabu-kleve.de
Die Veranstaltung ist Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve. Park, Garten, Räumlichkeiten und Toiletten sind barrierefrei zugänglich.


LEADER PROJEKT



 


 

Kräutersalz, Foto S. Sohn
Donnerstag, 31.08.2000

„Aus dem Beet und vom Baum für den Wintervorrat - Fermentieren und mehr!“ am Samstag, 31. August

Workshop für Erwachsene und Jugendliche in St. Bernardin

Unter der Leitung von Sacha Sohn werden von 15 – 18 Uhr verschiedene Methoden erprobt, mit denen Gemüse und Kräuter sich haltbar machen lassen, ohne ihre wertvollen Wirkstoffe und Vitamine zu verlieren. Ob Tees, Kräuterpasten, Chutneys oder Kimchi – es wird aus dem Vollen geschöpft! Sei es für den Wintervorrat, als Geschenk oder zum Tauschen...

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt.
Teilnahmegebühr: 25 €. Twist-off- und Drahtbügelgläschen sowie Etiketten können mitgebracht oder gegen einen geringen Beitrag vor Ort erstanden werden. Notizbuch und Stift bitte nicht vergessen.
Treffpunkt: Neuer Haupteingang der Caritas Wohnanlage St. Bernardin, St.-Bernardin-Str. 65, 47665 Sonsbeck-Hamb am Ortsrand von Geldern-Kapellen
Anmeldung: bis 27. August bitte per E-Mail an info@hilshof.de

Park, Garten, Räumlichkeiten und Toiletten sind barrierefrei zugänglich. Die Veranstaltung ist Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.


LEADER PROJEKT



 


 
Samstag, 15.07.2000

Grüne Woche für Naturforscher in St. Bernardin - ausgebucht!

Fünf Ferienerlebnistage für Kinder von 6 - 12 Jahren vom 15. - 19. Juli 2019

„Endlich Ferien! Zeit für eine ganze Woche in der Natur! Das frühere Kloster St. Bernardin mit seinem tollen Bauerngarten und dem großen Park ist der perfekte Ort dafür! Wir erforschen Tiere und Pflanzen, gärtnern, lernen den Geschmack der Wild- und Küchenkräuter und fast vergessener Gemüsesorten kennen, machen den Wildbienen-Führerschein und vieles mehr.“
Zeit: 15. Juli 2019; 10 – 14 Uhr
Leitung: S. Kotzan (NABU Kreisverband Kleve)
Die Veranstaltung ist Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.
Beitrag: 40 €
Anmeldung: NABU Kreisverband Kleve, 02838-7766520, Leader@nabu-kleve.de
Sonstiges: Bitte warme, regenfeste, alte Kleidung, wasserfeste Schuhe, ggf. Sonnencreme und -kappe, Lunchpaket und Getränke mitbringen! Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

LEADER PROJEKT



 


 
Dienstag, 02.05.2000

Das Glück der Gartenkinder am Donnerstag, 2. Mai 2019

Workshop für Multiplikatoren der Umweltbildung im Schaubauerngarten von St. Bernardin in Sonsbeck-Hamb

Die TeilnehmerInnen erhalten Tipps zur Auswahl pflegeleichter Gemüse, Anregungen für die naturnahe Gartengestaltung und nützliche Sachinformationen zu naturkundlichen Themen. Spiele und Aktionen rund um den Garten runden den Workshop ab.
Uhrzeit: 16:00 - 18:30 Uhr (offener Beginn mit Stehkaffee im Sommerhäuschen ab 15:30 Uhr)
Leitung: S. Kotzan (NABU Kreisverband Kleve)
Beitrag: 14 €
Anmeldung: Katholisches Bildungsforum Kleve: 02821-721525, www.kbw-kleve.de
Sonstiges: Park, Garten, Räumlichkeiten und Toiletten sind barrierefrei zugänglich. Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Katholischen Bildungswerk (KBW) Kleve und dem NABU Kreisverband Kleve e.V. und Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.

LEADER PROJEKT



 


 
Samstag, 15.04.2000

Frühlingsforscher in St. Bernardin am Montag, 15. April 2019

Ferienerlebnistag für Kinder von 6 – 12 Jahren

„Endlich Ferien! Das frühere Kloster St. Bernardin mit seinem tollen Bauerngarten und dem großen Park ist der perfekte Ort für einen Tag in der Natur! Jetzt im Frühling wird es endlich wieder wärmer und die Tage werden länger. Plötzlich erscheinen überall Blüten und Knospen. Jetzt bekommen auch Vogel, Frosch & Co. Nachwuchs. Wir machen uns im Schaubauerngarten und Park von St. Bernardin auf die Suche nach den Frühlingsboten aus dem Tier- und Pflanzenreich.“
Zeit: 15.4.2019, 10:00 – 14:00 Uhr
Leitung: S. Kotzan (NABU Kreisverband Kleve)
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Volkshochschule Gelderland und dem NABU Kreisverband Kleve e.V. und Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.
Beitrag: 8 € pro Kind
Anmeldung: VHS Gelderland, Kapuzinerstr. 34, 47608 Geldern, Tel.: 02831-93750, www.vhs-gelderland.de
Sonstiges: Bitte warme, regenfeste, alte Kleidung, wasserfeste Schuhe, ggf. Sonnencreme und -kappe, Lunchpaket und Getränke mitbringen! Frühzeitige Anmeldung wird empfohlen.

LEADER PROJEKT



 


 
Donnerstag, 13.04.2000

Tauschbörse für Saatgut und Jungpflanzen in St. Bernardin am Samstag, 13. April 2019

Die Vielfalt der Gemüsearten und -sorten, die noch in den Gärten unserer Urgroßeltern herrschte, ist heute gefährdet. In den Geschäften ist oft nur noch eine Handvoll Sorten erhältlich, die auf Aussehen und gute Lagerfähigkeit hin gezüchtet wurden. Das handelsübliche Sortiment umfasst zudem fast ausschließlich nicht samenfestes Hybrid-Saatgut, das jedes Jahr neu gekauft werden muss.
Doch es gibt Hoffnung: Was zunächst als Delikatesse in Feinschmecker-Restaurants Einzug hielt, kommt seit einigen Jahren auch in der alltäglichen Küche wieder auf den Tisch: alte regionale Sorten in Gestalt von Mangold, Pastinaken und Co.! Sie zeichnen sich durch geschmackliche Vielfalt und wertvolle Inhaltsstoffe aus. Diese Schätze in den Garten zurückzuholen und eigenes Saatgut zu gewinnen, lohnt sich also allemal.
Auf der kostenfreien Börse können Samen alter Gemüsesorten, Blumen und Kräuter sowie Gemüse-Jungpflanzen getauscht oder gegen eine kleine Spende erstanden werden.
Treffpunkt: Garten der Wohnanlage St. Bernardin, St. Bernardin-Straße 64 in 47665 Sonsbeck-Hamb (am Ortsrand von Geldern-Kapellen). Es besteht die Möglichkeit, mit dem Pkw über den Dominicus-Hacks-Weg an das Gelände heranzufahren, um Pflanzen abzuladen. Der Weg ist ausgeschildert.
Uhrzeit: 15:00 - 16:00 Uhr
Sonstiges: Park, Garten, Räumlichkeiten und Toiletten sind barrierefrei zugänglich.
Die Veranstaltung ist Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.

LEADER PROJEKT



 


 

Gehörnte Mauerbienen (Osmia cornuta) in Paarungsstimmung (Foto: M. Hertel)
Donnerstag, 06.04.2000

Wildbienen - Biologie, Schutz, Umweltbildung - leider ausgebucht!

Zweitägige praxisorientierte Schulung mit Exkursion

Termin: Samstag, 6. April – Sonntag, 7. April 2019
Die Bedeutung von Wildbienen nicht nur für die Bestäubung von Nutzpflanzen wurde lange unterschätzt. Darüber hinaus sind sie gefahrlos und leicht zu beobachten und zu schützen und eignen sich damit hervorragend für die Umweltbildung.
In dem zweitägigen Seminar unter der Leitung der Wildbienen-Experten Volker Fockenberg, Hermann Josef Windeln und der Umweltpädagogin Sabine Kotzan können Sie sich umfassend mit Wildbienen beschäftigen. Sie erlangen Kenntnisse über Lebensweise, Ökologie, Artbestimmung und Schutzmaßnahmen. Der Schaubauerngarten für alte Gemüsesorten im Park des ehemaligen Klosters St. Bernardin bietet dafür beste Voraussetzungen.
Aufgelockert wird die Vermittlung der biologischen Grundlagen durch die Vorstellung und praktische Erprobung von pädagogischen Programmen für verschiedene Altersstufen. Lehrkräfte und andere Multiplikatoren erhalten zahlreiche Anregungen für den Unterricht, den Offenen Ganztag oder die außerschulische Umweltbildung.
Das Seminar ist Bestandteil des LEADER-Projekts "Umweltbildung für alle - Inklusion inklusive!" des NABU Kreis Kleve e. V. Park, Garten, Räumlichkeiten und Toiletten sind barrierefrei zugänglich. An der Exkursion können Rollstuhlfahrer und Benutzer von Rollatoren nicht teilnehmen. Alternativ können sie bei einem parallel stattfindenden Workshop mitmachen.
Anmeldung: NABU Kreisverband Kleve: S. Kotzan, Tel.: 02838-7766520, E-Mail: leader@nabu-kleve.de
Anmeldeschluss: 22. März 2019

LEADER PROJEKT



 


 

Holzschnitzereien, Foto: S. Kotzan
Donnerstag, 30.03.2000

Schnitzen in St. Bernardin am Samstag, 30.03.2019

Familien-Workshop für Großeltern/Eltern und Kinder ab 8 Jahren

„Schnitzen kann man nicht nur in Lönneberga, sondern auch in St. Bernardin: Ein gutes Messer, ein Stück Holz und schon könnt ihr im Team mit euren Eltern loslegen. Ob Tiere, Schmuck oder praktische Gebrauchsgegenstände entscheidet ihr. Natürlich gilt es einige Sicherheitsregeln zu beachten. Dazu gibt es Tipps zur Auswahl des Holzes und die Möglichkeit, Werkzeuge für die Weiterverarbeitung und Verzierung eurer Werkstücke zu erproben. Eigene Schnitzmesser können gerne mitgebracht werden.“
Uhrzeit: 15:00 - 18:00 Uhr
Leitung: M. Stennecken, Künstler
Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der Familienbildungsstätte (FBS) Geldern-Kevelaer und dem NABU Kreisverband Kleve e.V. und Teil des LEADER-Projekts „Umweltbildung für alle – Inklusion inklusive!“ des NABU Kreisverband Kleve.
Beitrag: 1 Erwachsener einschl. 1 Kind: 19 €, 2. Kind: 5 €
Anmeldung: FBS Geldern, 02831-134600, fbs-geldern@bistum-muenster.de
Sonstiges: Die Wege sind auch für Rollstuhlfahrer passierbar. Bei gutem Wetter im Park, bei Regen im Sommerhäuschen

LEADER PROJEKT



 

Der Dunkelbraune Bläuling
 
 

Dunkelbrauner Bläuling

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Frühblüher am
Monre-Berg

 
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Hohler Lerchensporn